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Ratgeber Ganzjahresreifen 185

Wissenswertes über einen Ganzjahresreifen 185 mm
Ohne Reifen fährt kein Auto und aus Sicherheitsgründen müssen diese, bei abgefahrener Profiltiefe oder sonstiger Beschädigung, erneuert werden. Zudem gibt es Reifen für den Winter und für den Sommer. Eine Kombination aus beidem gibt es ebenfalls. In diesem Fall spricht man von Ganzjahres- oder auch Allwetterreifen. Die Anschaffung erscheint im ersten Moment etwas teurer. Man spart sich den Kauf eines kompletten Reifensatzes und muss die Reifen zum Sommer und Winter hin nicht wechseln.

Geschichte von Reifen
Die Erfindung der gummierten Reifen geht auf Charles Goodyear zurück. Der Amerikaner meldete 1844 ein Patent auf das Vulkanisieren von Gummi an. Das ist ein Verfahren, mit dessen Hilfe Kautschuk gegen chemische und atmosphärische Einflüsse widerstandsfähig gemacht wird. Die Erfindung fand jedoch keinen großen Anklang. Den Durchbruch schaffte 1889 der Franzose Michelin mit der Erfindung des luftgefüllten Reifens. Innerhalb weniger Jahre danach gab es fast keine Holz- oder Metallräder mehr.

Ganzjahresreifen
Ganzjahresreifen werden auch als Allwetterreifen bezeichnet, da sie zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter eingesetzt werden können. Sie kommen vor allem in Ländern mit geringen Temperaturunterschieden zum Einsatz. In Gebieten mit viel Schnee, wie den Alpenregionen, kommen sie nur selten zum Einsatz. Ganzjahresreifen haben nicht so gute Eigenschaften wie Spezialreifen. Winterreifen haften besser bei Eis und Schnee als Allwetterreifen. Der Abrieb von Sommerreifen ist geringer als bei einem Allwetterreifen. Da die Allwetterreifen nicht für alle Regionen geeignet sind, gibt es zum Beispiel in Österreich eine generelle Winterreifenpflicht für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen.

Abnutzung
Ein Reifen nutzt sich je nach Beanspruchung schneller oder langsamer ab. Die Tiefe des Profils spielt dabei eine wichtige Rolle. In Deutschland gibt es gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefen. Diese beträgt für Sommerreifen 1,6 Millimeter und für Winterreifen je nach Bauart 4- 5 Millimeter. Diese Mindesttiefe muss auf mindestens 75 % des Reifens vorhanden sein. Die Profiltiefe entscheidet über die Länge des Bremsweges. Bei regennasser Fahrbahn ist es deshalb auch im Sommer von Vorteil, mehr als 1,6 Millimeter Reifenprofil zu haben.

Zudem sollten die schlechteren Reifen auf der Vorderachse des Autos aufgezogen werden. Die meisten Autos haben einen Frontantrieb. Die vorderen Reifen nutzen deshalb schneller ab. Montieren Sie vorne neue Reifen und hinten die halb abgefahrenen verändert sich das Fahrgefühl. Es entsteht ein falsches Sicherheitsgefühl, was bei regennasser Fahrbahn zum Verlust der Bodenhaftung, hinten, führt. Die Funktion der Reifen sollte man niemals unterschätzen und aus Sicherheitsgründen regelmäßig überprüfen.