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Kauftipps für Ganzjahresreifen

Tobis Allwetterreifen für jede Jahreszeit vom September 2016

 

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Ratgeber zu Ganzjahresreifen

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Reifenarten

Reifenarten

Vorteile Nachteile

Sommerreifen

Eignen sich hervorragend für die Wetterverhältnisse im Sommer

Benötigt einen Satz Winterreifen, höhere Kosten, zweimal jährlich Reifenwechsel nötig, Einlagerung

Winterreifen

Eignen sich hervorragend für die Wetterverhältnisse im Winter

Benötigt einen Satz Sommerreifen, höhere Kosten, zweimal jährlich Reifenwechsel nötig, Einlagerung

Ganzjahresreifen/Allwetterrreifen

Kostengünstiger, ganzjährlich fahrbar, kein Reifenwechsel

Im Sommer höherer Abrieb und längerer Bremsweg als im Winter, im Winter nicht ganz so gut wie Winterreifen, Kraftstoffverbrauch im Sommer höher, schnellerer Verschleiß, schlechter Grip im Winter

Ganzjahresreifen - bei Wind und Wetter ein gutes Fahrgefühl

Ganzjahresreifen, auch Allwetterreifen genannt, können, wie der Name schon vermuten lässt, das gesamte Jahr über gefahren werden. So spart man sich als Autobesitzer das Reifenwechseln von Sommer- auf Winterreifen und umgekehrt und man muss zudem kein zweites Paar Reifen kaufen und einlagern. Sowohl bei Schnee als auch bei heißen Temperaturen versprechen Ganzjahresreifen ein optimales Fahrverhalten. Dennoch gibt es beim Kauf einige wichtige Punkte zu beachten, so dass man auch wirklich mit nur einem paar Reifen gut und unfallfrei durch das gesamte Jahr kommt.

Wisconsin Drive

Für welche Region eignen sich Ganzjahresreifen?

Ganzjahresreifen eignen sich nicht für alle Regionen. Autofahrer die in einer schneereichen und höher gelegenen Region wohnen, sollten eher auf den Wechsel von Sommer- und Winterreifen zurück greifen. Hingegen können Autobesitzer, die in einer Gegend zu Hause sind, die nur geringe klimatische Unterschiede zwischen Sommer und Winter aufweist, auf Ganzjahresreifen vertrauen. Insbesondere flachere Regionen eignen sich für Allwetterreifen und auch wer vorwiegend in der Stadt fährt ist mit den Reifen gut beraten.

HA0484-016

M+S Zulassung

Das M+S Symbol (Mud & Snow = Matsch und Schnee) ist auf Reifen zu finden, die als wintertauglich eingestuft werden. Jedoch ist das Symbol nicht gesetzlich geschützt, so dass auch Reifen, die sich nicht für den Einsatz im Winter eignen, mit dem M+S Symbol versehen sein können. Da seit dem 4. Dezember 2010 in Deutschland eine Winterreifenpflicht besteht, ist es also relevant, beim Kauf von Ganzjahresreifen darauf zu achten, dass diese die M+S Zulassung aufweisen und sich auch wirklich für die Witterungsverhältnisse im Winter eignen. Laut § 36 StVZO und EU-Richtlinie 92/93 müssen Ganzjahresreifen das M+S Symbol aufweisen. Damit können auch Ganzjahresreifen an ein Fahrzeug montiert werden, deren Höchstgeschwindigkeit höher ist als die Höchstgeschwindigkeit der Allwetterreifen. Ein Aufkleber muss mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Bereifung sich gut sichtbar am Armaturenbrett vorfinden lassen und die angegebene Geschwindigkeit darf auf keinen Fall überschritten werden.

Die Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeitsklasse gibt bei Autoreifen die maximal erlaubte Fahrgeschwindigkeit an. Diese ist bei der Reifenbezeichnung das letzte Zeichen, welches auf der Flanke abzulesen ist. Die Höchstgeschwindigkeit sollte nicht überschritten werden, gibt sie doch an, bis zu welcher Geschwindigkeit und bei einem korrekten Reifendruck, ein einwandfreier Betrieb zu gewährleisten ist. Im Fahrzeugschein befindet sich die eingetragene bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbh), die dazu beiträgt den Geschwindigkeitsindex zu ermitteln. Dazu kommt noch ein Sicherheitsaufschlag, der mit Hilfe folgender Formel ermittelt wird: bbH*0,01+6,5 km/h.

Mit dieser Formel kann der Aufschlag ausgerechnet werden, denn das Fahrzeug muss einen Reifen fahren, der eine Geschwindigkeit von bbh + Sicherheitsaufschlag erfüllt. Aus der unten stehenden Tabelle kann man entnehmen, um welche Geschwindigkeitsklasse es sich handeln muss. Das Kürzel ZR wird generell bei Reifen über 240km/h verwendet. Zusätzlich kommt oftmals noch ein Zusatz hinzu, wie beispielsweise 224/45 ZR 17 Y.

Geschwindigkeitsklasse km/h
B 50
C 60
D 65
E 70
F 80
G 90
J 100
K 110
L 120
M 130
N 140
P 150
Q 160
R 170
S 180
T 190
U 200
H 210
V 240
VR <210
W 270
ZR <240
Y 300

Die Tragfähigkeit

Der Tragfähigkeitsindex, auch Lastindex genannt, bezeichnet die beim Reifen maximal zulässige Last. Wie bei der Geschwindigkeitsklasse befindet sich auch der Tragfähigkeitsindex auf der Reifenflanke. Mit Hilfe der folgenden Tabelle kann die zulässige Höchstlast eines jeden Reifens, mit einem Reifendruck von 2,5 bar, in Kg ermittelt werden.

Zum Ausrechnen empfiehlt es sich folgende Formel anzuwenden: höchste Achslast : 2 = Tragfähigkeitsindex

Beispiel: Ziff. 16: 1030 kg, Ziff. 20/21: 195/65R15 91 V

1030 kg : 2 = 515 kg

folglich ergibt sich aus der Liste ein Tragfähigkeitsindex von 85

Maximallast je Reifen (kg) 77,5 80 82,5 85 87,5 90 92,5 95 97,5 100 103 106 109 112
Loadindex 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

32

Maximallast je Reifen (kg)

115 118 121 125 128 132 136 140 145 150 155 160 165 170
Loadindex 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46
Maximallast je Reifen (kg) 175 180 185 190 195 200 206 212 218 224 230 236 243 250
Loadindex 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60

Maximallast

je Reifen (kg)

257 265 272 280 290 300 307 315 325 335 345
Loadindex 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71
Maximallast je Reifen (kg) 355 365 375 387 400 412 425 437 450 462 475 487 500 515
Loadindex 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85
Maximallast je Reifen (kg) 530 545 560 580 600 615 630 650 670 690 710 730 750 775
Loadindex 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99

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