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Ratgeber Gartenmöbel

Welche Eigenschaften sollten deine Gartenmöbel besitzen?
Bedingungen Empfohlene Gartenmöbel
Keine Überdachung Wasserrestistente Möbel oder Möbel mit wasserfester Abdeckung*
Keine Winterlagerung möglich Wetterrestistente Möbel
so schön wie möglich Pflegeintensivere Möbel z.B. aus Holz für die optimale Optik
wenig Zeit für Garten & Möbelpflege pflegeleichte Möbel
schöne Bäume & viel Platz wie wäre es mit einer Hängematte?
wenig Platz stapelbare Stühle, auf Bänke verzichten, klappbare, leichte Möbel
*nur bei festem Untergrund, sonst droht Schimmelgefahr
 
Allgemeines zu Gartenmöbeln

Anglesey Abbey (NT) 17-08-2010Der eigene Garten – es gibt bei gutem Wetter kaum einen schöneren Ort zum Entspannen. Man kann seinen Garten nach den eigenen Vorstellungen gestalten, Pflanzen und Blumenbeete anlegen, es sich auf der Gartenliege oder am Abend mit einem Glas Wein auf einer Hängematte gemütlich machen. Gartenmöbel gehören zu einem Garten einfach dazu.

 

Viele entscheiden sich für die klassischen Stühle aus Kunststoff oder Holz, einige bevorzugen aber auch Alu, weil sie weniger rosten und leicht sind. Einige haben eine Hollywoodschaukel oder sogar einen eigenen Strandkorb im Garten.

Alternative Gartenmöbel für jeden Zweck

Gartenliegen

Aufgrund der stolzen Preise, die Gartenmöbel kosten, kann sich nicht jeder gleich eine komplette Ausstattung anschaffen. Eine Gartenliege zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine plane Fläche und ausreichend Platz bietet, um sich hinzulegen. Die meisten Gartenliegen sind mit einer verstellbaren Rückenlehne ausgestattet, sodass man auf diesen Liegen auch sitzen kann. Neben dem Rückenteil sind manchmal auch die Fußlehnen verstellbar. Rollliegen sind zusätzlich mit Rädern ausgestattet, dank derer man die oft schweren und sperrigen Liegen bequem in die perfekte Sonnenposition schieben kann.

 

Gartenstuhl

Während vor einigen Jahren noch die Gartenmöbel aus Kunststoff an erster Stelle standen, erfreuen sich seit einigen Jahren vor allem Gartenmöbel aus Aluminium und Teak-Holz großer Beliebtheit. Daneben werden seit einigen Jahren die klassischen Gartenstühle angeboten, die vorwiegend aus Kunststoff in Rattanoptik gefertigt werden. So unterliegen auch Möbel für den Garten einem Trend. Für die Gartenstühle werden Polsterauflagen angeboten, die für einen angenehmen Sitzkomfort sorgen und den Vorteil haben, dass sie nicht fest mit den Gartenstühlen verbunden sind. So können sie je nach Mode und Geschmack jederzeit ausgetauscht werden.

 

Hollywoodschaukel

Zur Ausstattung gehört in einigen Gärten auch die Hollywoodschaukel, die nach dem amerikanischen Vorort von Los Angeles benannte wurde. Diese erfreute sich in den 1950er Jahren, zu Zeiten des Wirtschaftswunders, großer Beliebtheit. Dieses Gartenmöbel verkörperte die mondäne und moderne Lebensweise und erinnerte aufgrund der meist farbenfrohen Muster an Urlaub, exotische Länder und schaffte so Urlaubsfeeling in Balkonien. In den 1960er und 1970er Jahren erlangte die Hollywoodschaukel weitere Bekanntheit und Beliebtheit durch die Fernsehserie „VIP-Schaukel“ im ZDF, in der Jet-Set-Stars in ihrem privaten Umfeld meist in einer dieser Schaukeln interviewt wurden. Aufgrund dieser Serie gab es in den 1970er Jahren kaum einen Garten, in dem keine Hollywoodschaukel stand. Heute noch bringt eine ganze Generation diese wohl mit ihrem ersten Kuss in Verbindung – schließlich bot die Hollywoodschaukel ein romantisches und dazu noch vor neugierigen Blicken geschütztes Plätzchen.

 

Strandkorb

Der Strandkorb ist eigentlich als Strandausstattung gedacht, jedoch wurde er in immer mehr Gärten adaptiert. Der Strandkorb wurde 1882 durch den Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann erfunden, der für einen rheumakranken Badegast eine Sitzmöglichkeit für den Strand schaffen wollte. Während die Form eines Sessels beibehalten wurde, erweiterte sich der Strandkorb über die Jahre um verstellbare Rückenlehnen sowie herausklappbare Fußstützen. Die meisten Strandkörbe sind zudem mit einer Markise als Schutz vor der Sonne ausgestattet und bieten Ablage- und Verstaumöglichkeiten. Die Palette der Gartenmöbel wurde längst um den Strandkorb erweitert.

Zubehör

Back of a metal garden chairAuch wenn Gartenmöbel in der Regel immer zumindest wasserfest, am besten auch winterhart sein sollten, ist es zu ihrem Erhalt von Vorteil sie mit einer Haube abzudecken. Abdeckungen schützen die Möbel vor zu viel Sonne als auch Regen oder Schnee. Für viele Gartenmöbel gibt es Abdeckungen in vorgefertigten Größen, eine ausreichend große Plane tut es allerdings auch.

 

Ein weiteres Zubehör, welches bei vielen Gartenmöbeln bereits im Lieferumfang enthalten ist, sind Sitzkissen. Damit Stühle und Sessel gleichzeitig wetterfest und weich sind, ist das im Gartenmöbelbereich die einzige Möglichkeit, denn ein eingearbeitetes Polster würde sehr schnell vom Wetter kaputt gehen und vielleicht sogar schimmeln.

 

Bei vielen Gartentischen hat man die Möglichkeit, einen Sonnenschirm in ein Loch in der Mitte des Tisches zu stecken, damit der Schirm erstens möglichst allen am Tisch Sitzenden Schatten spendet und auch nicht so leicht (vom Wind) umkippen kann.

Zukunftstrends

Mit der zunehmenden Berücksichtigung von ökologischen Faktoren beim Kunden sind besonders langlebige und möglichst Umwelt schonende Gartenmöbel in den Vordergrund gerückt. Man kann davon ausgehen, dass sich dieser Trend weiterhin verstärken wird.

Testnoten / Kundenurteile

Es empfiehlt sich bei Gartenmöbeln besonders, Kundenmeinungen (zum Beispiel im Preisvergleich oder auf Amazon.de) durchzusehen, da sich die Qualität von Gartenmöbeln sehr stark unterscheiden kann. Damit man an dem meist teuren Kauf noch lange Freude hat, sollte man sich den Kauf genau überlegen und eventuell auf Garantien und auch auf Rückgabemöglichkeiten achten.

Gesundheit

Gerade aus Kunststoff hergestellte Produkte werden heutzutage streng geprüft, obwohl das nicht unbedingt auf Gartenmöbel zutreffen muss. Was die Gesundheit betrifft, sind Gartenmöbel wohl eher unbedenklich, man sollte nur auf Faktoren wie zum Beispiel die Sitzhöhe achten, um seinen Rücken nicht zu schädigen.

Umweltfreundlichkeit

Einige Materialien, die für Gartenmöbel verarbeitet werden, sind besonders umweltbelastend. Vor allem die Produktion der Hölzer und der Transport über mehrere tausend Kilometer versprechen eine schlechte Ökobilanz. Folgende Zeichen garantieren ein bestimmtes umweltschonendes Zertifikat:

  • Forest Stewardship Council (FSC): soziale & ökologische Landwirtschaft
  • Europäisches Umweltzeichen: von der EU-Komission vergebenes Zertifikat auf energiesparende, emissionsarme, schadstoffarme & umweltorientierte Produkte

 

Insgesamt kann man sagen, dass aus einem Material gefertigte Gartenmöbel umweltfreundlicher sind als aus Material Mix hergestellte Möbel – ihre Entsorgung beinhaltet nämlich zusätzlich die Trennung der Materialien, was in manchen Fällen sehr aufwendig sein kann.

Die Anschaffungskriterien

Bei allen Möbeln für den Garten sollte darauf geachtet werden, dass sie wettertauglich sind und sowohl starker Sonneneinstrahlung als auch Dauerregen standhalten. Obwohl die meisten Gartenmöbel winterhart sind und auch Frost wegstecken, sollten sie zur kalten Jahreszeit trotzdem im Gartenhaus oder Keller untergestellt werden. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile, die je nach ihren Ansprüchen und Einsatzgebieten und auch Geldbeutel abgewägt werden müssen.

 

Material Vorteile Nachteile
Aluguss

korrisionsbeständig, benötigt keine Pflege (außer Reinigung), optisch sehr schön, rostet nicht

teuer, eher umweltschädlich
Teak-Holz schöne Färbung, hohe Abriebfestigkeit, Säure- & Feuer-restistent, wasserabweisend, dauerhaft, resistent gegen Insektenbefall, benötigt wenig Pflege (nur mit Teak-Öl einreiben) sehr teuer, nicht resistent gegen Raupenbefall durch Schmetterlinge
Rattan sehr leicht, einfärben & lackieren bei ungewachsten Möbeln problemlos sehr unterschiedliche Qualitätsstandards, Oberfläche dunkelt nach, geringe Pils- & Witterungsbeständigkeit, verfärbt sich bei Nässe in Berührung mit Metall (auf Verarbeitung achten!)
Polyrattan optisch wie Rattan, wetterbeständig & UV-beständig (wenn angegeben), umweltfreundlich, weil vollständig recyclebar unterschiedliche Standards, Herstellung ist energie- & ressourcenaufwändig
 Kunststoff ziemlich bruchfest, Temperatur- & wetterbeständig, es gibt auch Biokunststoff nicht unbedingt die schönste Optik, Entsorgung ist sehr umweltbelastend, evtl. gesundheitsgefährdend
Eisen schöne Optik, beständig nicht wetterfest (kann rosten), sehr schwer

 

Viele moderne Gartenmöbel sind auch aus einem Materialmix hergestellt, dann vereinen sich natürlich Vor- und Nachteile der beiden Materialien in einem Möbelstück.

 

Bildquelle:

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