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Ratgeber Gasherd

Wissenswertes über Gasherde
Die Gasversorgung eines Gasherdes erfolgt über das Stadt- oder Erdgasnetz, über eine Gassteckdose in der Küche oder über eine Gasflasche. Während Gasherde in der Gastronomie vorherrschend sind, finden sich in Privathaushalten und vor allem in Neubauten kaum noch Gasanschlüsse.
Entwicklung des Gasherdes
Mit Beginn der Industrialisierung, die vor allem und zuerst in den Städten zu spüren war, erlebte auch die Küche maßgebende Veränderungen. Während früher noch Feuerherde vorherrschten, die mit Holzscheiten betrieben wurden und sehr groß waren, wurde 1825 das erste Patent für einen Gasherd vergeben. Allerdings dauerte es noch gut 100 Jahre, bis das schon recht gut ausgebaute Gasversorgungsnetz neben der Straßenbeleuchtung auch zu Heiz- und Kochzwecken genutzt wurde.
Mit Aufkommen der Elektrizität bekam der Gasherd Anfang des 20. Jahrhundert einen Konkurrenten – den Elektroherd - der sich allerdings erst ab den 1930er Jahren etablieren konnte. Zu gleicher Zeit etablierten sich auch die Einbauküchen, an dessen Design auch die Einbaugeräte, wie ein Einbauherd, angepasst wurden.
Vor- und Nachteile des Gasherdes im Vergleich zum Elektroherd
Im Gastronomiebereich ist der Gasherd vorherrschend, während im privaten Bereich eher Elektroherde anzutreffen sind, vor allem Ceran- und Induktionskochfelder. Aber beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. So kocht bei den Gasherden im privaten Bereich oft die Angst vor einem Brand oder gar einer Explosion mit. Zudem können die Elektroherde vom Design her – vor allem durch die Ceran-Kochfelder – meist mehr überzeugen und lassen sich zudem auch einfacher und schneller reinigen. Allerdings rüsten auch die Hersteller von Gasherden in diesem Bereich nach, sodass mittlerweile auch Gasherde mit einem Kochfeld aus Ceran erhältlich sind und darüber hinaus über eine elektrische Zündung verfügen. Zudem werden die Sicherheitsvorkehrungen immer besser.
Der Vorteil liegt im Preis und Kochvergnügen
Der deutliche Vorteil eines Gasherdes gegenüber der elektrischen Variante liegt in den günstigeren Kosten. So kostet eine kWh Erdgas nur etwa 30% einer kWh elektrischen Stroms. Zudem ist Gas umweltfreundlicher als Strom. Und auch beim Kochen bietet der Gasherd erhebliche Vorteile. So lässt sich die Hitze im Vergleich zum elektrischen Konkurrenten wesentlich schneller regulieren. Sie reduzieren einfach die Flamme, wohingegen eine elektrische Kochplatte einige Minuten zum Abkühlen braucht.
Der Gasofen
Und auch der Backofen bietet deutliche Vorteile – er erhitzt auf bis zu knapp 300°C, wohingegen die meisten elektrisch betriebenen Backöfen sich bis max. 220°C erhitzen lassen. Allerdings verfügt dieser in der Regel nur über Unterhitze und hat eine Mindesttemperatur von 150°C. Aber auch dieser Thematik haben sich die Hersteller von Gasherden angenommen und bieten mittlerweile auch Backöfen an, die eine Temperatur von 75°C bieten können. Alternativ werden Gasherde mit einem elektrisch betriebenen Backofen angeboten.
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