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Ratgeber Gin

Wissenswertes über Gin

Trinken Sie gerne Cocktails oder Mischgetränke? Dann darf der Gin für Ihren nächsten Gin-Tonic in Ihrer hauseigenen Bar nicht fehlen. Diese meist farblose Spirituose wird aus Wacholder hergestellt. In Bars rund um den Globus trinkt man gerne Martini, wobei der Wacholderschnaps Hauptbestandteil dieser Getränkemischung ist. Aber auch Gin-Tonic, einem Mischgetränk aus Gin und Tonic Water, ist ein sehr beliebtes Getränk in Bars, Diskotheken und bei verschiedenen Partys. Diesen Schnaps gibt es in unterschiedlichen Formen zum Kauf erhältlich – als Genever, französischen oder London-Dry-Gin.

Genever

Dieser holländische bzw. belgische Vorläufer der Wacholderbeer-Spirituose, und wird immer noch in ursprünglicher, traditioneller Weise gebraut. Dieses etwa 35% Vol. Wacholdergetränk wird aus Malz, Roggen oder Gerste hergestellt und der Wacholder dient seit eh und je dem besseren Aroma. Die Städte Rotterdam und Schiedam sind berühmte Heimatorte des Genever.

Französischer Gin

Die Franzosen sind ja bekanntlich gerne Weintrinker und ebenso bekannt für gute Rotweine. Doch auch aus deren Land stammt eine Art des Wacholderbeer-Liqueurs, der durch die Blüten einer edlen Weinrebe dem dort gebrauten Gin einen ganz besonders weinartigen Geschmack verleiht. In diesem Fall spricht man vom GVine. Ebenso ist der in der französischen Stadt Dijon produzierte Saffron-Gin, eine Besonderheit unter den Spirituosen aus Wacholderbeeren und sticht durch das Safran Aroma hervor. Genauso wie der Senf, der aus der berühmten Stadt stammt, schimmert dieser Premium-Wacholderschnaps in hellgold-gelb.

London-Dry-Gin

Sie haben bestimmt schon einmal eine klassische grüne stumpfe Flasche gesehen, die im Stil eines Hydranten geformt ist. Dieser Premium-Gin, der sich in dieser Flaschenart befindet, nennt sich Tanqueray, nach dem Gründer der Destillerie benannt. Die trockene Variante gibt es auch seit dem Jahr 2000 etwa als die No. Ten Abfüllung. Dieser Gin besitzt ein intensives Fruchtaroma und wird als einziger aus Kräutern und Früchten gebrannt. Der Tanqueray No.10 hat etwa 47,3% Vol. und ist heute in den unterschiedlichsten Versionen im Handel erhältlich, je nach Geschmack fruchtiger und süßer oder einfach trocken.

Weitere trockene Dry-Gin-Sorten sind der Bombay Sapphire, Beefeater Crown Jewel oder Gordons-Gin. Letztere ist im Getränkehandel weit verbreitet und versucht durch fruchtige Alternativen verschiedene Aromen herzustellen. Ob mit Schlehen oder Lemongras und Ingwer verfeinert, werden vor allem die weiblichen Konsumenten angesprochen. Auch wenn diese das Getränk gerne als Gin Tonic zu sich nehmen, was die Kenner und Genießer eines guten Tropfens nicht gerne sehen, so ist dies doch eine der Hauptzielgruppen der Gin-Industrie.

Geschichtliches

Doch woher stammt der Gin überhaupt? Es gibt Quellen, die um etwa 1600 von einem alkoholischen Wacholdergetränk sprechen, mit dem Namen Genever. Ein holländischer Arzt hat dieses Getränk erfunden und gab es britischen Soldaten zum Trinken. Diese wiederum brachten das Alkoholika nach England und tauften es prompt Gin. Großbritannien ist schon immer bekannt für gebrannte Schnäpse und Liqueure, und in 1769 begann die Destillerie Gordon Co. im Norden von London eine Form dieser Spirituose, die 3-fach gebrannt wurde. Dieser Schnaps wurde immer bekannter und viele Hersteller probierten sich mit dem Ginbrennen. 1791 wurde ein Gesetz zum Herstellungsverfahren des Gins erhoben, das auf Qualität und Herstellung des Liqueurs achtete, der so genannte Gin-Act. Mit der Verfeinerung erhielt dieses Getränk einen guten Ruf in der Oberklasse und wurde zu deren beliebter Spirituose. Heute gibt es immer noch zahlreich Destillerien in England die den weltbekannten London-Dry-Gin herstellen.