Nach oben
zurücksetzen
Sortiert nach: Beliebtheit

 

Anzeige je Seite:


Ratgeber Glühlampen

Wissenswertes über Glühlampen
Wachs auf dem Tisch, ein verkohlter Geruch liegt in der Luft – von dem romantischen Essen mit dem Partner bleibt nicht mehr viel übrig. Abgesehen von dem schmutzigen Geschirr und Kerzentropfen. Zum Abräumen wird dann doch die Glühlampe wieder angeknipst. Niemand kann sich heutzutage noch ein Leben ohne die Glühlampe vorstellen, denn sie ist zum ständigen Begleiter in Haus & Garten geworden und erleuchtet unseren Alltag.

Funktionsweise der Glühlampe
In einer Glühlampe sind zwei kleine Stäbe und ein spiralförmiger Draht erkennbar. Die beiden Halterungen sind elektrische Leiter, die durch Stromzufuhr den Glühfaden so stark erhitzen, dass er glüht. Der Schraubsockel des Leuchtmittels dient dabei zum einen der Befestigung und zum anderen der Stromzufuhr. Der Glaskolben schirmt den glühenden Draht von der Umwelt ab. Dieser ist auch für den umgangssprachlichen Begriff Glühbirne? verantwortlich, da das Glas in der weit verbreiteten Bauform aussieht wie eine Birne.

Die zugeführte elektrische Leistung wird nur zu einem Teil in Strahlung umgewandelt – die meiste Energie geht dabei allerdings mittels Wärme verloren. Dies liegt daran, dass der größte Anteil, der von der Glühlampe erzeugten Strahlung im Infrarotbereich liegt. Diese ist für das menschliche Auge unsichtbar und wird durch Wärme abgestrahlt. Nur knapp 5 % der gesamten Strahlung wird von uns als Licht wahrgenommen. Es wird meistens als warm? bezeichnet, da es im Vergleich zum Tageslicht eher gelb-rötlich leuchtet.

Geschichte der Glühlampe
Die erste elektrische Glühlampe, die für den alltäglichen Hausgebrauch geeignet war, wurde 1879 von Thomas Alva Edison erfunden. Es war eine Kohlefadenlampe, die bei relativ niedrigen Temperaturen betrieben werden konnte. Die Strahlung lag bei diesem Lampen noch weiter im infraroten Bereich als heutige Glühlampen, sodass das Licht eher an eine Gaslampe erinnert. Die Idee von Edison entwickelte sich ständig weiter und so konnte James Bowman Lindsay 1835 bereits ein konstantes elektrisches Licht vorweisen. Die ersten Patente für Glühlampen wurden 1841 an Frederick de Moleyns und 1845 an Edward Augustin King vergeben.

Verbot und Entsorgung von Glühlampen
Seit 2005 kündigten viele Länder – unter anderem Australien, Neuseeland, Schweiz und Kuba an, die Benutzung von Glühlampen einzuschränken bzw. zu verbieten. Da sie im Gegensatz zu Energiesparlampen eine wesentlich geringere Energieeffizienz besitzen und so zu unnötigen Stromfressern werden, sollen sie im Laufe der nächsten Jahre auch in der Europäischen Union ausgetauscht werden. Beginnend im September 2009 mit der 100-Watt-Glühlampe soll bis 2012 die Produktion aller Produkte gestoppt werden. Der Verkauf ist allerdings auch nach dem Termin noch gestattet, lediglich die Herstellung und Einfuhr wird verboten.

Wenn Sie gemäß der gesetzlichen Bestimmung nun Ihre alten Glühlampen gegen Energiesparlampen austauschen wollen, so müssen Sie sich keine Sorgen um die richtige Entsorgung machen. Da sie lediglich aus Metall und Glas bestehen und keine giftigen oder umweltschädlichen Inhaltsstoffe enthalten. Sie können die Lampen getrost in den Hausmüll werfen. Eine Entsorgung als Sondermüll ist nicht notwendig.