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Ratgeber Grappa

Wissenswertes zum Grappa

Nach dem Essen, vor dem Essen, zum Espresso oder dem Kaffee und mittlerweile nicht mehr nur beim Italiener ist der Grapa mittlerweile beliebte Verdauungsspirituose auch der Deutschen geworden. Nicht nur der sehr eigene und leicht wiedererkennbare Geschmack des Grappas, sondern auch die speziellen Grappagläser mit ihrer eigentümlichen Form machen dieses Getränk perfekt als Abschluss eines leckeren Essens im Restaurant oder auch zu Hause.

Geschichtliches

Über den genauen Ursprung der Edelspirituose streitet man sich, relativ sicher ist man sich allerdings darüber, dass zu Beginn der Kreuzzüge im 11. Jahrhundert Gelehrte die Destillationstechniken nach Italien gebracht haben. Besonders durch die Jesuiten wurde diese schnell weit verbreitet und bald finden sich auch die ersten Dokumente, die eben die Destillation von Wein beschreiben, die Grundlage des Grappas. 1451 wird das heute so beliebte Getränk zum ersten Mal namentlich erwähnt: Ein Notar aus dem Piemont vermachte neben anderen Gegenständen einen Keller mitsamt Destillationsanlage seinen Nachfahren, darin ebenfalls große Mengen an Aquavit, also Grappe. Bis ins 20. Jahrhundert war der Grappa in Italien aus Getränk ärmlicher Bauern bekannt. Schon während des Ersten Weltkriegs wurden italienischen Soldaten täglich eine Ration des Getränks zugestanden, um die Schrecken des Krieges etwas zu mildern. Durch die technischen Verbesserungen bei der Destillation in den letzten Jahrzehnten, ernteten Grappas dann die Anerkennung und Aufmerksamkeit von Gourmets und verbreiteten sich weltweit mit großem Erfolg.

Herstellung

Bei der Herstellung des Grapa, also bei seiner Destillation liegt die Kunst darin, freigesetzte Bestandteile der Grundsubstanz auf zu fangen und durch tropfenweises Sammeln das flüssige Gemisch herzustellen, das letztendlich die Basis des Getränks darstellt. Der Alkohol bildet sich bereits kurz nach der Lese aus dem Fruchtzucker von Weintrauben und durch das Zuführen von Hefe beginnt die Gärung der Maische. Nach dem Keltern erhält man so einen Wein mit etwa 15%vol. Alkoholgehalt, die Vorstufe des Grappas. Dieser Wein wird dann entsprechend destilliert, um den hochwertigen Alkohol, den Grappa zu erhalten. Ein hochwertiger Grapa ist kräftig, weich und fruchtig zugleich im Geschmack. Er ist stark im Charakter, umschmeichelt den Gaumen aber gleichermaßen.

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