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Ratgeber Grill

Sommer, Sonne, Sonnenschein, ja könnte das Leben schöner sein? Wie die Sonne zum Sommer dazu gehört, so ist für einige auch das Grillen ein fester Bestandteil des Sommers. Für viele ist es das Größte im Sommer endlich wieder den Grill anschmeißen zu dürfen und die Küche mal Küche sein zu lassen. Unter Männern gehört es dabei zum guten Ton über das Thema Grillen ausgiebig zu fachsimpeln und sich über die verschiedenen Arten, Möglichkeiten und Rezepte auszutauschen. Während der Eine auf seinen großen Gasgrill schwört, braucht der andere das echte Gefühl von schwarzer Holzkohle, die staubend aus dem Beutel in den Grill poltert. Welche Grilltypen es gibt und worin die Unterschiede liegen soll das Thema in diesem Ratgeber sein.

Holzkohlegrills

Der Holzkohlegrill ist der Klassiker unter den Grills und erfreut sich bei uns in Deutschland immer noch der größten Beliebtheit, obwohl er einiges an Konkurrenz aushalten muss. Beim Holzkohlegrill wird in erster Linie durch die direkte Hitze der Holzkohle das Fleisch und anderes Grillgut gegart. Es gibt allerdings auch Modelle mit denen indirekt gegrillt werden kann, zum Beispiel Kugelgrills und Smoker-Grills. Ein Holzkohlegrill zeichnet sich dadurch aus, dass er in vielen Fällen schnell auf- und abgebaut und transportiert werden kann. Dadurch ist es möglich an fast jedem Ort im Freien zu grillen. Du benötigst keine schwere Gasflasche und keinen Stromanschluss, sondern einfach nur einen Sack Grillkohle und etwas um den Grill anzuzünden - schon kann es losgehen. Viele Grill-Liebhaber sehen den Holzkohlegrill als einzig wahre Form des Grills an, da nur hier durch das Grillen über der Kohle das echte Raucharoma entsteht. Verfechter der anderen Grillarten werden allerdings auch nie müde, die Nachteile zu erwähnen. Viele sehen den Rauch zum Beispiel eher als lästig an, ebenso wie die lange Anlaufzeit, die durch die Kohle entsteht. Bis ein Holzkohlegrill bereit für die ersten Scheiben Fleisch ist kann gut und gerne schon mal eine halbe Stunde vergehen. Bei den Holzkohlegrills gibt es die größte Vielfalt an verschiedenen Bauformen. Die wichtigsten sollen hier kurz vorgestellt werden.

 

Bauformen von Holzkohlegrills

KugelgrillDer Kugelgrill

Der Kugelgrill ist eine besonders beliebte Bauform bei uns in Deutschland. Gerade in den letzten Jahren gehören sie zu den meistgekauften Grills und das aus gutem Grund. Der Kugelgrill bringt besonders viele Vorteile mit sich. Die Bauart des Kugelgrills mit dem fest verschließbaren Deckel ermöglicht neben dem direkten Grillen über der Kohle zusätzlich das indirekte Grillen beziehungsweise Räuchern des Grillguts. Für das perfekte indirekte Grillen stellst du in die untere Hälfte des Kugelgrills ein Gefäß mit Wasser. Um das Gefäß herum entzündest du ganz normal die Kohle. Dieser Aufbau führt dazu, dass das abtropfende Fett von dem Fleisch nicht in die Kohle gerät und somit zu Flammenbildung führt, sondern in die  Wasserschale tropft. Dein Grillgut wird nun indirekt durch die im Deckel gestaute Hitze und den Rauch schonend gegart. Die Regulierung der Temperatur im Inneren wird über Luftschlitze im Deckel erreicht. Einige Modelle haben für die ideale Überwachung sogar ein Thermometer integriert. Kugelgrills gibt es in allen nur erdenklichen Farben und ebenfalls in vielen verschiedenen Größen. Von sehr kompakt als idealer Reisebegleiter bis hin zum großen Modell, das seinen festen Platz bei dir im Garten oder auf dem Balkon hat. Eine breite Auswahl an Kugelgrills findet du hier bei uns.

 

Der Säulengrill

Der Säulengrill - eine Unterart des Standgrills - der sich dadurch auszeichnet, dass der Grill nicht auf mehreren Beinen steht, sondern auf einem einzigen säulenartigen Standfuß. Die Grundform dieser Grills kann sowohl rund als auch rechteckig sein und sie sind in verschiedenen Größen verfügbar. Das Besondere an dieser Grillform ist die Unterstützung beim Anzünden des Grills. Die Säule ist mit Luftschlitzen versehen, die du nach Bedarf öffnen und schließen kannst. Durch das Öffnen der Luftschlitze entsteht ein Kamineffekt, durch den deine Kohle mit Sauerstoff versorgt wird und somit nach dem Anzünden deutlich schneller durchglüht. Wenn deine Kohle perfekt ist, um das Grillen zu starten, dann kannst du die Lüftung einfach wieder schließen. Ein einfaches Prinzip, welches dir allerdings sehr viel Arbeit erspart. Wenn du einen Standgrill suchst, dann ist  ein Säulengrill stets eine gute Wahl, denn dieser hat keine Nachteile gegenüber einem herkömmlichen Standgrill mit Füßen.

 

Schwenkgrill

Der Schwenkgrill

Der Schwenkgrill kommt besonders bei größeren Grillfesten gerne zum Einsatz. Er zeichnet sich durch eine sehr große Grillfläche aus und ist daher bei Grill-Events und Festivals sehr beliebt, da viele Gäste versorgt werden können. Das Grillrost hängt frei über dem Kohlebehälter und kann daher in Schwingungen versetzt werden. Durch das Schwenken des Grillrosts gelingt das gleichmäßige Garen von Fleisch und Grillwürsten besonders gut. Verbrennungen wird dadurch vorgebeugt, dass dein Grillgut nie zu lange den offenen Flammen ausgesetzt ist, die durch verbrennendes Fett entstehen. Der Schwenkgrill für den Privatgebrauch besteht häufig aus einem Dreibein-Gestell, an welchem der Kohlebehälter und die Aufhängung für das Grillrost befestigt wird. Der Schwenkgrill eignet sich besonders gut dafür, einen festen Grillplatz in deinem Garten herzurichten.

 

Der Grillkamin

Für alle mit einem eigenen Garten könnte ein fest installierter Grillplatz mit einem Grillkamin eine interessante Idee sein. Ein Grillkamin kann als Grill, aber auch als Feuerstelle genutzt werden. Ein Grillkamin wird häufig aus Beton, Bruchstein oder Mauersteinen gefertigt und ist von innen mit Schamottsteinen ausgekleidet. Diese Bauart zeichnet sich durch eine relativ große Grillrostfläche aus. Das ermöglicht es dir, eine größere Zahl an Gästen gleichzeitig mit leckerem Grillgut zu versorgen. Außerdem lässt sich der Kamin an lauen Sommerabenden wunderbar ohne das Grillrost als kuschelige Feuerstelle nutzen. Durch die Kamin-Bauweise wird außerdem der Rauch gut gestaut und nach oben abgeleitet, dadurch wird die Belästigung durch den Rauch in Grenzen gehalten. Wenn du den nötigen Platz für so einen großen Grill zur Verfügung hast, dann schau hier bei unseren Grillkaminen rein.



Smoker-GrillDer Smoker-Grill

Der Smoker-Grill ist in Amerika wohl die beliebteste Bauart unter den Holzkohlegrills. Mittlerweile ist der Trend über den großen Teich zu uns herüber geschwappt und die Smoker sind auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Falls du mit dem Begriff Smoker-Grill nichts anfangen kannst, hier eine kurze Erläuterung. Ein Smoker-Grill besteht in den meisten Fällen aus zwei Fässern, einem großen Fass, in dem später das Grillgut liegen wird und einem kleinen Fass, welches als Brennkammer dient. Die Fässer sind dabei meistens in der Länge geteilt, sodass sie auf- und zugeklappt werden können oder haben zumindest große Öffnungen die mit einer Klappe verschlossen werden. Durch ihre Bauart aus Fässern, werden sie in Amerika auch häufig Barrel-Smoker genannt. Das Besondere beim Grillen mit einem Barbecue-Smoker ist, dass hier fast ausschließlich indirekt gegrillt wird. Neben Grillkohle werden in der Brennkammer häufig Holz-Chips, Holz-Pellets oder ganze Holzscheite verwendet und zum Glühen gebracht. Hierdurch kommt es zu einer Rauchentwicklung. Die Hitze und der Rauch werden in das größere der beiden Fässer geleitet und garen hier indirekt das Grillgut in der Grillkammer. Die Barbecue-Smoker, auch BBQ-Smoker abgekürzt, verleihen dem Fleisch und dem anderen Grillgut einen unvergleichlich rauchigen Geschmack und werden daher immer beliebter bei Grill-Enthusiasten. Wenn für dich Grillen nicht nur eine Form der Essenszubereitung ist, sondern ein Hobby, dann ist ein Barbecue-Smoker genau das Richtige für dich. Durch das indirekte Grillen dauert die Zubereitung etwas länger und ist auch etwas aufwändiger, aber das Geschmackserlebnis lohnt sich allemal. Das Sortiment der Smoker-Grills findest du hier.

Gasgrills

Der Gasgrill gehört ähnlich wie der Smoker-Grill zu den Grillarten, die in den USA sehr weit verbeitet sind und nach und nach auch bei uns in Deutschland immer beliebter werden. Der Gasgrill wird in den meisten Fällen über eine Gasflasche mit Flüssiggas angefeuert. Seltener kann dies auch über einen festen Gas-Hausanschluss erfolgen, dann allerdings ist der Grill wieder standortgebunden. Bei dem verwendeten Gas handelt es sich um Butan oder Propan, welches in den meisten Baumärkten und im Camping-Fachhandel erhältlich ist. Das Gas wird in ein Leitungssystem unter der Grillfläche oder dem Grillrost geleitet und kann dort durch ein Streichholz oder ein Feuerzeug entzündet werden. Die meisten Gasgrills verfügen allerdings in der heutigen Zeit über einen Piezo-Zünder, der das Gas per Knopfdruck mit einem Funken entzündet. Die Temperatur des Gasgrills kannst du bequem über die Gasmenge regulieren. Bei vielen Modellen kannst du zudem verschiedene Zonen deines Grills individuell regulieren und so unterschiedliche Temperaturzonen für dein Grillgut erreichen. Wenn dein Gemüse zum Beispiel schonend vor sich hinschmoren soll, während dein Fleisch bei hoher Hitze scharf angebraten werden muss, dann stellt das mit einem Gasgrill kein Problem dar. Dies gehört unter anderem auch zu den großen Vorteilen eines Gasgrills. Die Vorteile eines Gasgrills sind relativ deckungsgleich mit denen eines Elektrogrills. Er ist sehr schnell einsatzfähig und die starke Rauchentwicklung entfällt. Dadurch kannst du einen Gasgrill ebenfalls sehr gut auf dem Balkon nutzen, allerdings nicht im Haus. Zu den Nachteilen eines Gasgrills zählt auf jeden Fall der sehr hohe Anschaffungspreis, ebenso wie die eingeschränkte Mobilität. Außerdem musst du ähnlich wie beim Elektrogrill auch hier auf den rauchigen Geschmack verzichten, der charakteristisch für die Holzkohlegrills ist. Ein Gasgrill ist im Vergleich deutlich größer als andere Grillmodelle und ist daher nur beschränkt mobil einsetzbar. Ähnlich wie ein Schwenkgrill oder ein Grillkamin eignet sich auch der Gasgrill eher für einen festen Standort auf der Terrasse oder im Garten. Dazu kommt, dass ein Gasgrill technisch ein gewisses Know-How voraussetzt. Beim Umgang mit Gas ist immer Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein gefordert und zu einem sachgemäßen Umgang gehört immer das Lesen der Bedienungsanleitung vor der ersten Inbetriebnahme. Daher achte beim Kauf unbedingt auf eine deutsche oder falls ausreichend eine englische Bedienungsanleitung. Bei einem Import aus den USA musst du darauf achten einen passenden Adapter für deutsche Gasflaschen parat zu haben, da es hierfür in den USA einen anderen Standard gibt.

Elektrogrills

Der Elektrogrill wird von vielen Leuten müde belächelt und einige gehen sogar so weit, ihn nicht einmal  als richtigen Grill anzuerkennen, dabei bringt er viele Vorteile mit sich. Ein Elektrogrill bedarf keiner Vorbereitung und ist sofort startklar. Die Handhabung ist unkompliziert - einfach das Gerät einstecken und die gewünschte Temperatur einstellen. Die Heizspirale, die sich unter der Grillfläche verbirgt heizt innerhalb kurzer Zeit auf und schon kann es losgehen. Der größte Vorteil eines Elektrogrills jedoch ist der, dass du mit einem Elektrogrill wetterunabhängig jederzeit auch einfach im Haus oder in der Wohnung grillen kannst. Dadurch, dass du nicht mit Kohle grillst und es keine Rauchentwicklung gibt, kannst du bequem bei dir in der Küche oder im Wohnzimmer grillen und das Gerät einfach auf den Tisch stellen. Wo es Vorteile gibt, da gibt es allerdings auch Nachteile. Du bist abhängig vom Stromnetz, das heißt es gilt mal wieder keine Steckdose, kein Grillvergnügen. Der Elektrogrill erzeugt im Vergleich zu einem Gasgrill oder einem Holzkohlegrill außerdem eine deutlich niedrigere Temperatur und ist damit den ganz großen Aufgaben nicht gewachsen. Dein großes Holzfällersteak wirst du auf einem Elektrogrill wohl nicht zubereiten können. Der Elektrogrill ist eher für Gemüse, Würstchen und kleinere Fleischstücke konzipiert. Echte Grill-Fans werden außerdem das Raucharoma eines Holzkohlegrills vermissen. Wenn du diese Punkte vernachlässigen kannst, dann wirst du mit einem Elektrogrill allerdings sehr glücklich und als Alternative für den Winter ist er auch für “echte Griller” eine Überlegung wert.

Den Grill anzünden

Wenn du einen Holzkohlegrill zu Hause hast dann beginnt dein Grillabend unweigerlich erst einmal mit dem Anfeuern des Grills. Hier scheiden sich die Geister, welches denn nun die optimale Methode ist den Grill in Gange zu bekommen. Besonders Männer laufen hier zur Höchstform auf und spielen gerne den Experten. Während der Eine zum Brennspiritus oder flüssigen Grillanzünder greift, schwört der andere auf einen elektrischen Grillanzünder und der Nächste ist der Meinung, nur feste Grillanzünder sind das Wahre für den optimalen Grillstart. Welche Hilfsmittel es auf dem Markt gibt will ich dir kurz zeigen, aber welche Methode die beste ist, musst du dann allerdings für dich selbst entscheiden.

 

Chemische Grillanzünder

Feste Grillanzünder

Für einen langsamen aber sicheren Start deines Grills sorgen feste Grillanzünder. Hier gibt es mittlerweile eine breite Auswahl auf dem Markt. Die Klassiker sind die weißen Paraffinwürfel, es gibt aber mittlerweile auch Anzünder aus gepressten Holzspänen oder in Wachs getränkte Holzwolle. Die letzteren sind etwas umweltfreundlicher als die Paraffinwürfel. Befürworter der festen Grillanzünder führen gerne ins Feld, dass Flüssigbrennstoffe wie Spiritus und ähnliches den Geschmack beeinflussen und Schadstoffe freisetzen. Gegner meinen es dauert ohne flüssige Hilfsmittel einfach zu lange.

 

Flüssige/Gelartige Grillanzünder

Neben den festen Anzündern greifen viele Griller zu den flüssigen und gelartigen Grillanzündern. Hierbei handelt es sich um langsam anbrennende Flüssigkeiten und Brennpasten, die sicher in der Verwendung sind. Bei diesen Anzündhilfen besteht nicht die Gefahr von Verpuffungen. Du kannst die Kohle mit der Paste oder der Flüssigkeit benetzen und dann mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug entzünden. Die Anwendung darf allerdings nur erfolgen, wenn der Grill noch nicht entzündet wurde. Auch bei diesen langsam anbrennenden Flüssigkeiten gilt das Tabu, die Flüssigkeit ins Feuer oder schon bestehende Glut nachzukippen. Im Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten muss absolute Vorsicht und verantwortungsvolle Handhabung gelten. Außerdem solltest du die Flaschen, trotz Sicherheitsverschluss, für Kinder stets unzugänglich aufbewahren.

 

Exkurs: Brennspiritus

Wie ich in diesem Ratgeber schon erwähnt habe, tendieren viele Leute dazu zum Brennspiritus zu greifen. Davon solltest du unbedingt Abstand nehmen. Durch den unsachgemäßen Gebrauch von Brennspiritus kommt es jährlich zu mehreren tausend Grillunfällen, davon mehrere hundert mit schwersten Verbrennungen. Brennspiritus ist auf Grund seiner Brandeigenschaften nicht für die Verwendung als Grillanzünder geeignet. Brennspiritus hat einen sehr niedrigen Flammpunkt und entzündet sich teilweise explosionsartig. Das kann zu meterhohen Stichflammen und Verpuffungen führen. Hier also noch einmal der ausdrückliche Hinweis: Bitte greift zu ausgewiesenen Grillanzündern und lasst die Finger vom Brennspiritus.

 

Elektrische Grillanzünder

Wenn du nicht mit chemischen Grillanzündern arbeiten möchtest, dann gibt es die Alternative eines elektrischen Grillanzünders. Bei einem elektrischen Grillanzünder handelt es sich um eine Heizspirale, die du unter der Holzkohle positionieren kannst und die mit mehreren hundert Grad Celsius die Kohle in einer kurzen Zeitspanne gleichmäßig anglühen lässt. Diese Methode ist sehr praktisch und kostengünstig, denn die Heizspiralen gibt es schon für kleines Geld und einmal angeschafft hast du erst einmal Ruhe und musst nicht wie bei den chemischen Vertretern immer für Nachschub sorgen. Der einzige kleine Nachteil ist natürlich, dass du in der Nähe des Grills eine Steckdose zur Verfügung haben musst. Das kann an Orten wie einem Schrebergarten, im Stadtpark, am Strand oder an anderen abgelegenen Orten natürlich ein Problem darstellen. Für dein Zuhause kann ich dir einen elektrischen Grillanzünder aber ans Herz legen.  

 

Kamin-AnzündhilfeKamin-Anzündhilfe

Wenn du deinen Grill mit chemischen Grillanzündern oder Papier anfachen willst, dann kannst du dies mit einer Kamin-Anzündhilfe beschleunigen. Dabei machst du dir den gleichen Kamineffekt zu Nutzen, der bei einem Säulengrill zum Tragen kommt. Ein Grill-Anzündkamin ist ein zweigeteilter Behälter in den du oben Kohle einfüllen und unten deine Anzünder positionieren kannst. Der Anzündkamin ist unten mit Belüftungsöffnungen versehen und so kommt es zu einem Kamineffekt, der das durchglühen der Kohlen enorm beschleunigt. Wenn die Grillkohle deiner Meinung nach genug durchgeglüht ist, dann kannst du sie einfach von dem Anzündkamin in die Schale deines Grills umfüllen.

Räucherofen

Wenn du den rauchigen Geschmack eines Holzkohlegrills zu schätzen weißt, dann ist es vielleicht ja auch eine Überlegung wert mal über einen Räucherofen nachzudenken. In einem Räucherofen kannst du Fleisch oder Fisch durch Rauch konservieren und zubereiten. In einem Räucherofen gibt es eine Brennkammer, in der Holz oder Holzkohle verfeuert wird und damit Sägemehl in einem anderen Behältnis zum Verglimmen bringt. Hierdurch entsteht ein intensiver Rauch der in der Räucherkammer das Fleisch oder den Fisch über Stunden bei Temperaturen zwischen 50 °C und 85 °C räuchert und konserviert. Besonders Fisch lässt sich auf diese Weise hervorragend zubereiten und kann deutlich in seiner Haltbarkeit gesteigert werden. Bei einem Räucherofen solltest du allerdings ein gutes Verhältnis oder ausreichend Abstand zu deinen Nachbarn haben, denn ein Räucherofen sorgt für einen intensiven Geruch in einem relativ weiten Umfeld.

Feuerkörbe

FeuerkörbeAn einem lauen Sommerabend im Garten sorgt ein kleines Feuer für eine tolle Atmosphäre und Gemütlichkeit pur. Aber auch im Winter kann es bei einem Becher Punsch sehr angenehm sein auf der Terrasse an einem kleinen Feuerchen zu sitzen. Für beide Situationen ist ein Feuerkorb die ideale Ausstattung für deinen Garten. Und wenn du spontan doch noch Lust bekommst eine Kleinigkeit zu essen, dann sind Stockbrot und Marshmallows eine tolle Idee für einen kleinen Snack am Feuerkorb.

Fazit

Das Grillen ist eine Leidenschaft und eine Wissenschaft für sich. Ich hoffe ich konnte dir in diesem Ratgeber einen kleinen Überblick über die verschiedenen Arten und Möglichkeiten des Grillens gebenn. Es gibt nicht die eine Art des richtigen Grillens, du musst viel eher für dich deine Art des Grillens entdecken. Sei mutig und experimentiere herum. Dazu gehört natürlich auch eine Menge mehr als nur der Grill selbst. Lass dich von Freunden oder durch das Internet zu neuen Rezepten inspirieren. Und denk daran dich auch um das richtige Zubehör zu kümmern - ein passendes Grillbesteck darf zum Beispiel auf keinen Fall fehlen und solltest du noch weitere Infos zu dem Thema suchen, dann solltest du auf keinen Fall unsere Themenwelt Grillen auslassen.

 

 

Bildquellen:

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Diesen Grill-Ratgeber hat Max, ein bekennender Holzkohlegriller, für dich verfasst, damit du gut informiert die richtige Wahl in puncto Grill treffen kannst. Guten Hunger!