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Ratgeber Heiltee

Wissenswertes über Heiltee
Heiltee ist das älteste Medikament der Welt. Der richtige Tee zur richtigen Zeit stärkt die Abwehrkräfte und mobilisiert die Selbstheilung des Körpers bei Krankheiten, ohne die Symptome zu unterdrücken. Doch leider ist ihre heilende Wirkung in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten. Nur noch wenige Menschen kennen sich mit der Wirkung von Heiltees aus. Hergestellt werden sie aus Pflanzen und Kräutern.

Einsatzgebiete von Heiltees
Die Wirkungen von Heiltees sind sehr vielseitig. Vorrangig werden sie zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, Magen- Darm- Beschwerden, Halsschmerzen, Einschlafschwierigkeiten, Unruhezuständen oder Husten angewendet. Kamillentee beispielsweise beruhigt den Magen, Holunderblüten bringen das Blut in Wallung und Brennnesseln entwässern den Körper. Fencheltee wirkt krampflösend, Melisse hat eine schmerzstillende Wirkung und Salbei soll schweißhemmend wirken.

Gesetzliche Auflagen von Heiltees
Heiltees unterliegen strengen gesetzlichen Auflagen und Kontrollen. So müssen beispielsweise die Mengenverhältnisse von Blüten und Blättern stimmen, die Zerkleinerung und der richtige Teil der Pflanze muss verwendet werden. Doch nicht alle heilenden Pflanzen werden als Arzneimittel geführt. Pfefferminztee hat zwar eine heilende Wirkung, wird aber als Genussmittel geführt und unterliegt somit weniger strengen Auflagen.

Zubereitung und Dosierung von Heiltees
Die Wirkstoffe bleiben am besten erhalten, wenn der Heiltee nur kurz aufgebrüht wird. Auf der Packung wird in der Regel eine Dosierung vorgeschlagen, diese sollte man am Anfang nicht voll ausschöpfen. Der Körper muss sich erst auf die jeweiligen Inhaltsstoffe einstellen. Nach einigen Tagen merkt man, wie der Körper auf die Wirkstoffe reagiert und welche Menge er verträgt.

Heiltees sind Arzneimittel und keine Genussmittel. Sie sollten deshalb nicht dauerhaft angewendet werden. Ein kurartige Dosierung, wie zum Beispiel vier Wochen täglich trinken und anschließend zwei Wochen Pause einlegen, ist empfehlenswert. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Regelmäßig getrunken werden kann Tee von der Pfefferminze und der Kamille, da diese nicht als Arzneimittel eingestuft worden sind.