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Ratgeber Heizlüfter

Heizlüfter

Heiz-Lüfter sind entweder elektrisch betrieben oder mit Brenngas und funktionieren prinzipiell wie Ventilatoren, die über das eingebaute Heizelement die durchströmende Luft erwärmen und verteilen. Vor allem im Winter sind sie eine optimale Ergänzung zur konventionellen Heizung, um kleinere Räume warm zu halten. Gerade in südlichen Ländern, in denen wegen ihrer generell milden Temperaturen auch in der kalten Jahreszeit Zentralheizungen nicht zur Standardausstattung gehören, werden Heizlüfter oft als Ersatz für eine Heizung genutzt.

Die gasbetriebene Variante ist mobil und kann je nach Bedarf aufgestellt werden, die elektrisch betriebenen Heiz-Lüfter hingegen sind recht hoch im Stromverbrauch, weshalb sie mit dem Stromnetz jederzeit verbunden sein müssen. Der Betrieb mit einem Akku ist aus diesem Grund nicht sehr praktikabel. Der Heizlüfter sollte generell immer frei aufgestellt werden und nicht direkt neben einer Wand oder Möbelstücken, um die ausreichende Menge an Ansaugluft zu gewährleisten, sowie den reibungslosen Ablaufweg der erhitzten Luft. Moderne Heiz-Lüfter sind in ihrer Handhabung mittlerweile sehr sicher gebaut. Bei elektrischen Geräten ist neben dem Heizelement ein Bimetallstreifen eingebaut. Da dieser mit dem Stromkreis verbunden ist, kann dadurch festgestellt werden, wenn das Gerät beispielsweise durch Stauwärme oder eine Fehlfunktion überhitzt ist. Sobald der Bimetallstreifen zu heiß wird, verbiegt er sich und unterbricht somit den Kontakt zum Stromkreis, das Gerät wird nicht mehr mit Strom versorgt und schaltet automatisch ab. Ohne diese Sicherheitsvorkehrungen und bei alten Modellen, die den Bimetallstreifen noch nicht eingebaut haben, kann das Kunststoffgehäuse überhitzt werden, schmelzen oder gar Feuer fangen.