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Ratgeber Hemden

Wissenswertes zu Hemden

Allgemeines

Hemden gehören zum festen Bestandteil im Kleiderschrank eines jeden Mannes. Und das nicht nur bei Anzugträgern – diese Herrenoberteile sind in vielen verschiedenen Ausführungen als Kurz- oder Langarm in den unterschiedlichsten Formen und Farben erhältlich und lassen sich in der Freizeit lässig über der Hose ebenso wie auch zu gehobeneren Anlässen oder im Job tragen. Die Variante für den Abend wird üblicherweise mit zwei Leisten und Knopflöchern produziert. Es gibt dazugehörige Knöpfe, die man extra an den Knopflöchern anbringt, so wie das auch bei Manschettenknöpfen üblich ist. Hemdenknöpfe variieren in der Herstellung. Es gibt Knöpfe aus Perlmutt oder Halbedelstein, gewöhnlich findet man silberne Beknöpfungen vor. Der Unterschied zwischen Herren- und Damenhemden ist, dass von links aus rechts geknöpft wird.

Ein Hemd für jede Gelegenheit

Herrenhemden variieren nicht so sehr nach Schnitt, sonder mehr nach der Kragenform. Einige dieser Varianten werden durch Kragenstäbchen verstärkt. Die häufigste Form in der heutigen Männermode ist der Klapp- oder Umlegekragen. Hemden, die mit Krawatte getragen werden, haben üblicherweise einen Tabkragen, eine weiche Kragenform ohne Kragenstäbchen für mehr Tragekomfort. Unabhängig davon, ob Sie also nur nach einer bequemen Wochenendvariante suchen oder aber im Arbeitsleben gerne Hemd tragen, es gibt heutzutage für jeden Geschmack und jede Passform das richtige Stück. An kalten Wintertagen können Sie Ihr Outfit mit einem Pullover oder einem Herren Pullunder kombinieren. Für den Arbeitsalltag haben Sie die Auswahl eines Anzuges oder eines Sakkos. Die sportliche Variante in Kombination mit einer Herren Jeans oder aber für einen festlichen Anlass mit Schlips und Krawatte, die Auswahl ist groß. Auch das Farbenspektrum für den Mann hat sich erweitert. Schrille oder dezente Töne, kariert oder gestreift, mit einem bunten Muster versehen oder einfach nur einfarbig: Sie haben die Wahl. Relativ neu und äußerst praktisch sind die so genannten bügelfreien Hemden. Diese Textilart wurde entwickelt, um den Bügelprozess zu vereinfachen und das Textil nach der Wäsche nicht ganz so verknittert aussehen lässt. Kombinieren Sie Ihre elegante Herrenbekleidung doch mit einer Krawatte oder etwa mit einem Einstecktuch. Ein Schal für die kalte Jahreszeit oder wertvolle Manschettenknöpfe vollenden Ihr Outfit, egal ob mit Anzug oder einer Weste.

Geschichtliches
Das Kleidungsstück ist ursprünglich entstanden, um den Oberkörper komplett zu verdecken. Schon um etwa 925 v. Chr. nutzten Hebräerinnen ein Hemd, um ihren Körper mit einem weißen Leinenhemd zu bedecken. Andere Völker wechselten sich mit dem Hemdentragen ab, und sowohl Damen als auch Herren verwendeten es sowohl als Unter- oder Oberkleid. Seit dem 16. Jahrhundert wird das Herrenkleid nur noch als Tagesgewand gebraucht. Trug man im 19. und 20. Jahrhundert formelle Herrenbekleidung, war der angeknöpfte Stehkragen ein Muss. Mit dem Patent im Jahre 1871, wurde schließlich die durchgehende Knopfleiste eingeführt, und das Hemd musste nicht mehr über den Kopf angezogen werden.