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Ratgeber Henkeltasche

Wissenswertes zur Henkeltasche

Handtaschen – neben Schuhen eines der beliebtesten Objekte beim Shoppen von Frauen allen Alters und jeder Nation. Ob eine Tasche hauptsächlich zur praktischen Verstauung der alltäglichen Dinge einer Dame genutzt wird oder mehr als optische Ergänzung zum restlichen Outfit dient, chick aussehen sollte sie immer! Eine der beliebtesten Formen der Damentasche sind nach wie vor Henkeltaschen. Auch wenn sich viele Modetrends zeigen, bei denen Taschen beispielsweise ohne Tragehenkel, klein oder groß in der Hand gehalten werden, so setzt sich doch immer wieder die Henkel-Tasche durch, da sie durch ihr schlichtes Design zum Einen die Grundlage bietet, die Optik sehr individuell zu gestalten, zum Anderen ist sie einfach auch sehr praktisch, da sie sowohl in der Hand gehalten werden kann, aber auch über die Schulter gehängt wird, wenn beide Hände benötigt werden.

Geschichtliches

Die Tasche hat ihren Ursprung bereits im Mittelalter, als zunächst von den Herren kleine Taschen aus Leder oder Stoffen an Gürteln befestigt wurden. Die Technik, einen Tragebehälter mit Riemen oder Ketten an Gürteln fest zu machen setzte sich sehr lange Zeit durch und so trugen auch Damen im 15. und im 16. Jahrhundert diese Mode. Die ersten Beutel-ähnlichen Taschen und somit die Vorläufer der heutigen Henkeltaschen kamen im 16. und im 17. Jahrhundert auf, auch wenn sie damals eher selten getragen wurden. Beliebter waren damals Taschen, die auf die Unterröcke der Damen aufgenäht waren und durch einen Schlitz im Oberrock erreichbar waren. Noch heute sieht man dies oftmals in Trachten der verschiedenen Kulturen.

Im 18. Jahrhundert kam man mit dem so genannten Pompadour oder auch Ridikül der heutigen Henkeltasche bereits näher. Diese Tasche war ein oft aus Seide gefertigter Beutel, der mit Schnüren am oberen Ende zugezogen werden konnte. Diese dienten dann je nach Länge als Griff oder Riemen, die um die Schulter getragen wurden. Die Mode wurde zur dieser Zeit immer enger und die Stoffe durchsichtiger, somit konnten die in den Kleidern eingenähten Taschen natürlich nicht mehr in die Kleidung integriert werden und schufen die Basis für die Handtaschen und Henkel-Taschen.

Spätestens im 18. Jahrhundert hatte sich die Mode dann derart verändert, dass die Tasche nicht mehr nur praktischer Aufbewahrungsgegenstand war, sondern auch etabliert als ?must have Accessoire. Damen, die etwas auf sich hielten, waren ohne Tasche nicht mehr in der Öffentlichkeit anzutreffen. Mit der Etablierung der Tasche in die Mode wurde 1846 auch der Metallrahmen erfunden, so war die Henkeltasche der Damen nicht mehr beutelförmig, sondern wurde zum Einen praktischer, zum Anderen ließ diese Konstruktion aber auch mehr modischen Spielraum in der Entwicklung verschiedener Taschenformen. Ein Zustand, der bis heute anhält und dankbar von allen Frauen aufgenommen wird, die ihre Henkeltaschen in allen Formen, Farben und Größen gerne zur Schau stellen.