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Ratgeber Hobelmaschinen

Wissenswertes über Hobelmaschinen
Hobelmaschinen werden bei der Holzbearbeitung sowie Metallbearbeitung eingesetzt. Es werden verschiedene Maschinentypen unterschieden: die Abrichthobelmaschine, die Dickenhobelmaschine, die Vierseitenhobelmaschine und die Universalhobelmaschine.

Die Abrichthobelmaschine
Die Abrichthobelmaschine dient – wie der Name schon verrät – zum Abrichten von Holz wie beispielsweise zur Verleimung von Leimholzplatten. Die Maschine besteht aus dem Abrichttisch, der in den Auf- und Abnahmetisch unterteilt ist und in dessen Mitte eine Hobelwelle mit zwei oder mehr Hobelmessern montiert ist. Der Höhenunterschied zwischen dem auf- und abnehmenden Tisch bestimmt die Spanabnahme am Werkstück.

Funktionsweise der Abrichthobelmaschine
So kann man das zu bearbeitende Werkstück bequem und einfach durch die Maschine schieben. Zum Abrichten wird ein – meist auf einer Formatkreissäge zugeschnittenes Kantholz- an zwei nebeneinanderliegenden Seiten glatt gehobelt - abgerichtet - und in einen rechten Winkel gebracht. Im Anschluss wird das Holzstück auf der Dickenhobelmaschine weiterbearbeitet.

Die Dickenhobelmaschine
Als Dickenhobelmaschine wird ein elektrisches Werkzeug zur Holzbearbeitung bezeichnet, das ähnlich wie eine Fräse arbeitet. Mit dieser Hobelmaschine wird das Werkstück auf die gewünschte Dicke gehobelt und das vollautomatisch – sie müssen nur noch das Werkstück auf den Maschinentisch legen.

Die Mehrseitenhobelmaschine
Bei dieser Hobelmaschine werden mehrere Hobelvorgänge in einem Arbeitsgang durchgeführt und wird hauptsächlich zur Serien- oder Massenanfertigung viereckiger, langer Werkstücke aus Schnittholz verwendet, die durch den Sägeschnitt zu ungenau werden würden.

Funktionsweise der Mehrseitenhobelmaschine
Die Maschine führt nacheinander den Abricht-, Füge- und Dickehobelvorgang aus und bearbeitet somit alle vier Seiten eines Werkstücks. Ebenso wie auch die meisten anderen Hobelmaschinen ist die Vierseiten- / Mehrseitenhobelmaschine CNC-gesteuert, was bedeutet, dass sie sich vollelektromotorisch an das gewünschte Werkstück anpasst und es eigenständig bearbeitet.