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Ratgeber Hörner

Wissenswertes über Hörner
Wenn man an ein Horn als Musikinstrument denkt, fällt den meisten Menschen wohl das Posthorn ein. Und das ganz zurecht, denn bei dem Posthorn handelt es sich um ein Horn. Ein Horn ist ein Blechblasinstrument, das seit dem 18. Jahrhundert zum Orchester gehört.

Aufbau und Funktionsweise
Ein Horn ist eine kreisrunde Röhre mit einem tangential herausragenden Mundrohr und einem Schallbecher, die während des Spielens durch Ventile in der Länge verändert werden können. Heute werden verschiedene Hörner unterschieden, darunter die Jagdhörner, die Hörner in der Blasmusik und die Wienerhörner. Zudem unterscheidet man die Flügelhörner und die Tenorhörner.

Geschichte und Entwicklung
Das Horn gehört zu einem der ursprünglichsten Musikinstrumenten, die von Menschen benutzt wurden. In der Urform bestand es aus einem Tierhorn wie von Rindern, Schafen und Ziegen oder auch Stoßzähnen, Schneckengehäusen oder Muscheln, die an der abgeschlagenen Spitze oder einer gebohrten Öffnung geblasen wurden. Da die Hörner jedoch über wenige Töne verfügen, wurden sie hauptsächlich als Signalinstrument verwendet – so beispielsweise auch vom Militär.

Vom Naturhorn bis ins Orchester
Hörner werden als Vorgänger von Trompete, Posaune und den heutigen Hörnern bezeichnet. Heute werden das Naturhorn und das Ventilhorn sowie das Flügelhorn und Tenorhorn unterschieden. Das Ventilhorn wurde um 1813 vom Hornisten Friedrich Blümel erfunden. Zunächst waren die Ventilhörner mit zwei Ventilen ausgestattet und wurden wie die Naturhörner gespielt - bis 1830 schließlich ein drittes Ventil dazu kam und. Seit 1850 und mit drei Ventilen ausgestattet, wurde das Horn fester Bestandteil des Orchesters.

Tenorhörner und Flügelhörner
Das Tenorhorn unterscheidet sich von einem Flügelhorn in der Form. Das Tenorhorn ist mit drei oder vier Ventilen ausgestattet und wird ebenso wie die Posaune mit Kesselmundstücken gespielt. Das Flügelhorn erinnert optisch stark an eine Trompete und ist in der Regel mit drei Ventilen ausgestattet.