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Ratgeber Hustensaft

Wissenswertes über Hustensaft
Beim Hustensaft handelt es sich um ein Arzneimittel, das den Hustenreiz unterdrücken soll und den lateinischen Begriff Antitussivum trägt. Antitussivum kommt aus dem griechischen und heißt soviel wie gegen das Husten?. Hustensäfte sind zum Teil verschreibungspflichtig, da diese Abkömmlinge von Opiaten enthalten. So enthalten manche Hustensäfte Inhaltsstoffe, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Andere wiederum sind Verschreibungsfrei und enthalten zum Teil homöopathische Bestandteile. Hustensaft wirkt mittels der Wirkstoffe auf das zentrale Nervensystem und erzielt dabei einen dämpfenden oder beruhigenden Effekt auf das Hustenzentrum im Stammhirn. Vergleichbar ist die Wirkweise mit dem Sedieren. Bei jeder Art von Medikament, wie auch beim Hustensaft bestehen die Gefahr des Missbrauchs und eine Suchtgefahr. Jedoch sind neuere Produkte ohne die sedierenden Nebenwirkungen, da hier schwächere Substanzen eingesetzt werden. Auf diesem Wege soll das Suchtpotential eingeschränkt werden.

Wirkung von homöopathischem Hustensaft
Mit den Wirkstoffen mancher Heilpflanzen soll der Hustenreiz, ohne das Beruhigen des Hustenzentrums, unterdrückt werden. Dazu enthalten diese Hustensäfte Schleimstoffe, die sich schützend über die Schleimhäute der Atemwege legen und so die Rezeptoren, die für den Hustenreiz zuständig sind, beruhigen. Dabei kühlt dieser die empfindlichen Stellen und führt die Beruhigung herbei.

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
Hustensäfte, die Husten stillend wirken, sollten ausschließlich bei trockenem Reizhusten Anwendung finden. Wird eine Kombination aus Hustenlöser und Hustenstiller verwendet, kann es dazu kommen, dass die Bronnchen entschleimt werden, aber der Schleim nicht abgehustet werden kann. Dies liegt an der Einnahme des Hustenstillers. Die Folge können unerwünschte Komplikationen sein.