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Ratgeber Inhalation

Wissenswertes über Inhalation
Der Begriff Inhalation beschreibt das Einatmen eines Wirkstoffes der zerstäubt wurde oder gasförmig ist. Das Einsatzgebiet liegt dabei meist in der medizinischen Behandlung von Atemwegserkrankungen, die von einer einfachen Erkältung bis hin zu schwerem Asthma ausgedehnt sein können. Aber auch in der Anästhesie finden Inhalationen statt, die die Anästhesie unterstützen soll. Die Medizin ist jedoch nicht der einzige Bereich in dem die Inhalation verwendet wird, um eine Wirkung zu erzielen. So finden aktive Einatmungen auch beim Rauchen statt, obwohl hierbei eher Gefahrenstoffe zum Einsatz kommen. Selbst die Polizei setzt auf die Wirkung von Reizstoffen die durch das Einatmen aufgenommen werden. Dazu gehört unter anderem das sehr bekannte CS- oder Tränengas.

Anwendung der Inhalation
Bei der Anwendung ist wichtig in welchen Bereich die Wirkung erzielt werden soll. Grundsätzlich kann man festhalten, dass die Eindringtiefe von der Partikelgröße abhängig ist. Daraus resultiert, je kleiner und feiner die Partikel desto tiefer können sie in die Atemwege und speziell in die Bronchien vordringen. Die Partikelgröße ist dabei meist von der Inhalationsart abhängig.

Inhalationsarten
Die Dampfinhalation ist aufgrund der Tropfchendurchmesser von 30 Mikrometern nur bei Erkrankungen der oberen Atemwege sinnvoll. Obwohl Wasser, das mit ätherischen Ölen versetzt sein kann, erhitzt und der entstehende Dampf eingeatmet wird, reicht dieses nicht viel weiter als bis in die Luftröhre. Zusätzlich ist eine wirkliche Wirkung durch die zugesetzten Öle eher unwahrscheinlich. Bei Beschwerden in den unteren Atemwegen ist ein Vernebeler- oder Aerosolinhalator sinnvoll. Dieses Gerät vernebelt die Inhalationsflüssigkeit so stark, dass Tröpfchen mit weniger als sechs µm entstehen. Eine weitere Variante ist die Trockeninhalation, die jedoch die richtige Anwendung des Gerätes voraussetzt, was nicht sehr einfach ist. Dabei werden Wirkstoffe eingeatmet, die im Vorwege sehr fein pulverisiert wurden.