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Ratgeber Inkontinenzslip

Wissenswertes über Inkontinenzslips
Inkontinenzslips werden für den Fall der Inkontinenz eingesetzt. Damit ist die Beschwerde gemeint, die Entleerung von Stuhl und Urin nicht bewusst bestimmen zu können. Dabei tritt Harninkontinenz weitaus häufiger auf als Stuhlinkontinenz. Für diesen häufigeren Fall der Blasenschwäche werden Inkontinenzslips verwendet. Sie kommt insbesondere bei Frauen vor, häufig ausgelöst durch Schwangerschaften und Geburten. Die Folge ist, dass bei ansteigendem Druck, etwa durch Lachen oder Husten ausgelöst, der Blasenschließmuskel überwunden wird. Die Inkontinenz stellt dabei selbst kein gefährliches Krankheitsbild dar. Jedoch entsteht aufgrund hygienischer und sozialer Ansprüche in der Gesellschaft häufig ein Problem mit der Umwelt beziehungsweise ein unangenehmes Gefühl der Betroffenen.

Anwendung von Inkontinenzslips

Vom Aufbau sind Inkontinenzslips ähnlich wie Babywindeln. Sie werden fälschlicherweise häufig auch als Windelhosen bezeichnet. Hinzu kommen verletzende Bezeichnungen wie Windeln oder Pampers für Erwachsene. Dabei entfalten sie ihre Wirkung nur bei Urin oder sehr flüssigem Stuhl. Bei normalem Stuhl hat die Absorptionskraft der Inkontinenzslips kaum eine Chance. Dennoch werden sie durch ihre hohe Saugkraft auch bei schwerster Inkontinenz verwendet und kommen auch für die Nachtversorgung zum Einsatz. Die sehr hohe Sicherheit von Inkontinenzslips bietet eine optimale Möglichkeit, den gewohnten Alltag mit sozialen Kontakten trotz der Blasenschwäche weiter zu leben.

Aufbau von Inkontinenzslips
Innerhalb des Inkontinenzslips befindet sich ein Barrierensystem, welches das Auslaufen des Urins verhindern soll. Dabei wird der Slip durch eine spezielle Außenfolie und zusätzlichen Klebestreifen am Körper fixiert, ohne dass weitere Hilfsmittel nötig sind. Dabei sind die Klebestreifen wiederverschließbar. Ein ist somit auch ein regulärer Toilettengang möglich, ohne dabei den noch nicht benutzten Slip entsorgen zu müssen. Einige Inkontinenzslips verfügen zudem über eine Innenbeschichtung, die Hautirritationenen (Dermatitis) vorbeugen oder diese schneller abklingen lassen soll. Dazu ist das Innenvlies mit Panthenol beschichtet. Des Weiteren ist die Außenfolie besonders atmungsaktiv, um die Haut besser mit Sauerstoff zu versorgen.