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Ratgeber Insulinpen

Wissenswertes über Insulinpens
Den Namen Pen hat das Insulinspritzinstrument seinem Aussehen zu verdanken. Es ähnelt in seiner Optik einem Füllfederhalter, der im Englischen als Pen bezeichnet wird. Bis in die 70er mussten Diabetiker noch Spritzen aus Glas verwenden und diese regelmäßig auskochen. Die Insulinspritzen wurden abgelöst durch die Einwegspritzen aus Plastik und Mitte der 80er Jahre wurde der Insulinpen erfunden. Seine einfache Handhabung, verbunden mit einem geringen bis gar keinem Schmerzempfinden und das unauffällige Aussehen, erleichterten das Leben von Diabetikern ungemein.

Handhabung
Die Handhabung eines Insulinpens ist einfach, dennoch sollte man einige Dinge beachten. Sieht das Insulin trüb aus sollte der Pen leicht geschüttelt werden damit sich die Flüssigkeit wieder vermischt. Zudem sollte die kleinste einstellbare Dosis vor Gebrauch in der Luft verspritzt werden, um Luftblasen aus dem Insulinpen zu entfernen. Mit Hilfe eines Dosierkopfes am Pen kann dann die benötigte Insulinmenge eingestellt werden. Anschließend wird der Pen am gewünschten Körperteil angesetzt, betätigt und 10 Sekunden später wieder entfernt. Danach wird die Nadel des Pens entsorgt.

Merkmale
Das Prinzip ist bei allen Insulinpens gleich. Sie werden mit einer Ampulle befüllt, die eine bestimmte Insulindosis enthält. Standardpens enthalten die Menge für etwa zwei Wochen, die jeweils benötige Menge kann an einem Drehknopf eingestellt werden. Dann gibt es bereits befüllte Pens, die entsorgt werden, nachdem die Insulinmenge aufgebraucht wurde. Zudem gibt es für Kinder oder insulinempfindliche Menschen Insulinpens, die nur eine bestimmte Menge abgeben. Bevor man sich für einen Insulinpen entscheidet, sollte man sich auf jeden Fall sehr gut beraten lassen und die einzelnen Varianten ausprobieren.