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Ratgeber Kaffee

Wissenswertes über Kaffee
Kaffee ist ein schwarzbraunes, heißes Getränk. Er wird mithilfe von Kaffeebohnen angefertigt, die vorher besonders geröstet und fein gemahlen wurden. Die Bohnen stammen von den Früchten der Kaffeepflanze, die hauptsächlich auf Plantagen in der südlichen Hemisphäre angebaut werden.

Die geschichtliche Entwicklung
Der Legende nach soll Kaffee von Mönchen in Äthiopien erfunden, beziehungsweise entdeckt worden sein. Erstmals wurde Kaffee im 9. Jahrhundert erwähnt. Im 14. Jahrhundert gelangte das Getränk in den Nahen Osten beziehungsweise in die arabischen Gebiete. Arabien hatte daraufhin eine Monopolstellung im Kaffeehandel. Über die Türken gelangte der Kaffee im 15., 16. Jahrhundert dann schließlich nach Europa. Ursprünglich wurde Kaffee nur in Afrika angebaut. Im Jahre 1690 wurde er erstmals in Indien und damit außerhalb Afrikas und Arabiens angebaut. Durch diverse Kolonien europäischer Großmächte in Übersee wurde der Kaffeeanbau schließlich in alle Welt verbreitet. Heute gehören Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Indonesien zu den größten Kaffeeproduzenten.

Die Kaffeepflanze und ihr Anbau
Die Kaffeepflanze gehört zur Gattung der Coffea und zur Familie der Rubiceae. Der Strauch oder auch Baum wird bis zu 4m hoch und trägt zur Blüte weiße Blüten. Je nach Art entwickeln sich nach mehreren Monate (beispielsweise 10 bis 11 Monate bei der Coffea Arabica) Steinfrüchte, die jeweils 2 Kaffeebohnen als Samen beinhalten. Es gibt circa 90 verschiedene Kaffeepflanzenarten, die bekanntesten sind Arabica und Robusta. Die Kaffeepflanzen brauchen meist ein Klima, das keine starken Temperaturschwankungen hat. Der benötigte Niederschlag liegt zwischen 1500mm und 2000mm. Zuviel Sonne und Wind schaden der Pflanze; der Boden sollte locker und leicht sauer sein. Je nach Kaffeeart sollte das Anbaugebiet zwischen 300m und 1200m Höhe liegen.

Die Aufbereitung und das Rösten
Nach der Ernte werden die Früchte der Kaffeepflanze aufbereitet, dabei werden Fruchtfleisch und Pergamenthäutchen auf verschiedenen Wegen (Trocken-, Halbtrocken-, Nassaufbereitung) entfernt. Der Rohkaffee wird in einem weiteren Schritt zur Verbesserung des Geschmacks speziell geröstet. Der hauptsächliche Unterschied besteht hier in der Temperatur und der Dauer der Röstung. Prinzipiell gilt hier, dass eine längere Röstung (15 bis 18 Minuten) bei weniger Temperatur (etwa 200 Grad) zu einem besseren Geschmack führt. Röstungen werden ja nach Farbe unterschieden. Insgesamt bietet der Markt das Repertoire von einer hellen Zimt Röstung über eine mittlere Röstung bis hin zur Espresso Röstung sämtliche gewünschten Grade und Geschmacksausprägungen.

Die Kaffeezubereitung
Grundsätzlich wird der Kaffee mit heißem Wasser zubereitet. Das Wasser hat dabei meist eine Temperatur knapp unterhalb des Siedepunkts. In Abhängigkeit von den Kulturkreisen unterscheiden sich jedoch Zubereitungsart und auch Mahlgrad des Kaffees. Beim Direktaufguss kommen Kaffee und heißes Wasser direkt zusammen in die Kanne. Das etwas gröbere Pulver wird nach einiger Zeit mit einem Sieb auf den Boden gedrückt. In den Staaten und bei uns wird in erster Linie das Kaffeepulver durch eine Filtertüte (deswegen auch Filterkaffee) zurückgehalten. Dabei wird das heiße Wasser manuell oder mittels einer Kaffeemaschine durch den Filter gegossen. In Italien wird dagegen das Wasser mit hohem Druck durch einen sehr feingemahlenen Kaffee gedrückt. Dadurch entsteht der weltberühmte Espresso mit der schönen Crema.

Die körperlichen Auswirkungen des Kaffees
Aufgrund des hohen Koffeingehalts hat der Genuss von Kaffee eine belebende und auch leicht antidepressive Wirkung. Weiterhin unterstützt er die Konzentrationsfähigkeit. Weiterhin soll gemäß neuerer Untersuchungen auch das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken gesenkt werden. Das Koffein wirkt weiterhin positiv auf das Gedächtnis. Parkinson oder Alzheimer könne dadurch gehemmt oder verzögert werden. Weiterhin soll Kaffee auch als Aphrodisiakum wirken. In wie weit diese Forschungsergebnisse stimmen wird in Fachkreisen jedoch noch wild diskutiert. Unbenommen sind jedoch die Auswirkungen bei übermäßigem Genuss. Unruhe, Schlaflosigkeit oder Nervosität sind nur einige davon. Es kann auch eine leichte Abhängigkeit mit entsprechenden leichten Entzugserscheinungen (Kopfschmerzen) kommen.

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