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Ratgeber Kaffeevollautomaten

Welche Vor- und Nachteile hat ein Kaffeevollautomat?
Vorteile + Nachteile -
weniger Bitterstoffe, Gerbsäuren und Koffein als bei normalem Filterkaffee teilweise hohe Betriebs- & Wartungskosten
Stärke, Temperatur etc. individuell einstellbar recht häufige & langwierige Reinigung
leckerer Michschaum (wenn Gerät über Aufschäumhilfe verfügt) beansprucht mehr Platz als eine Filtermaschine
frisch gemahlene Kaffeebohnen sorgen für besten Kaffeegenuss viele Extras kosten dementsprechend
 
Was möchtest du gerne trinken?

Die meisten Kaffeevollautomaten sind standardmäßig für die Herstellung von Espresso ausgelegt. Trinken Sie jedoch lieber Latte Macchiato oder Cappuccino sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das Gerät auch über diese Funktionen verfügt. Teilweise gibt es auch Maschinen, welche sogar Kakao und Tee bzw. heißes Wasser zubereiten können. Je nach ihren Vorlieben sollten Sie daher de passenden Kaffeevollautomaten mit den entsprechenden Funktionen auswählen.

Die Brühgruppe - das Herzstück eines Kaffeevollautomaten

Die Brühgruppe ist ein Bauteil im Inneren eines Kaffeevollautomaten, in welchem der Brühprozess für die Kaffeezubereitung stattfindet. Je nach Hersteller ist dieses Teil aus Kunststoff oder Metall, sowie herausnehmbar oder fest eingebaut. Zu Beachten ist, dass dieser regelmäßig gereinigt werden muss, denn Fettstoffe des Kaffees sowie Kaffeepulverreste setzen sich mit der Zeit in der Maschine ab. Kann die Brühgruppe herausgenommen werden, wird diese in den meisten Fällen einfach unter warmem Wasser abgespült. Spezielle Reinigungstabletten benötigt man nur bei fest eingebauten Brühgruppen. Verfügt der Vollautomat über keine automatische Reinigungsfunktion, empfiehlt es sich, die Maschine mindestens einmal pro Woche sauber zu machen.

Der passende Druck

Der passende Druck, mit dem die Maschine das Wasser durch den gemahlenen Kaffee presst, ist ausschlaggebend für den späteren Genuss. Ein Pumpendruck von 15 bar gilt als perfekt für richtig leckeren Espresso, denn nur durch ihn werden ätherische Öle freigelegt. Das heiße Wasser kommt so nur kurze Zeit mit dem frisch gemahlenen Kaffeepulver im Berührung - so enthält das Heißgetränk letztendlich weniger Bitterstoffe, Gerbsäuren und Koffein als herkömmlicher Filterkaffee.

Vorgewärmte Tassen? - Ein Tipp!

Für eine perfekte Crema – so nennt sich der braune Schaum auf dem Espresso, welcher hilft, das Aroma über längere Zeit zu bewahren – sind vorgewärmte Tassen unabdingbar. Daher gibt es spezielle Kaffeevollautomaten, welche über einen so genannten Tassenwärmer verfügen. Diese Platte auf der Oberseite des Gerätes, auf welcher Tassen und Becher platziert werden, gibt kontinuierlich Hitze ab und wärmt so das Kaffeegeschirr. Leider dauert es sehr lange, bis die Tassen die passende Temperatur erreicht haben. Daher lohnt sich diese Funktion nur, wenn die Maschine den ganzen Tag angeschaltet bleibt. Wegen des hohen Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten eignet sich dieses Extra zwar für Büros oder Cafés, jedoch nicht für Privathaushalte.

Kleiner Tipp: Geben Sie wenige Minuten vor der Zubereitung des Kaffees etwas heißes Wasser in die Tasse und lassen sie diese einen Moment stehen – so müssen sie auch ohne entsprechende Vorrichtung nicht auf vorgewärmte Tassen verzichten.

 

Energieverbrauch

Auch wenn es für Kaffeevollautomaten noch keine von der EU vorgeschriebenen Energielabels gibt, sollten Sie beim Neukauf auf jeden Fall einige Aspekte beachten, um so Strom, aber auch Kosten zu sparen. Prinzipiell sollte man auf unnötige Ausstattungen verzichten, denn der Energieverbrauch ist umso höher, je mehr Funktionen ein Gerät hat. Auf eine automatische Abschaltung sollte jedoch auf jeden Fall geachtet werden, denn auch im Standbymodus verbrauchen elektrische Geräte einiges an – unnötiger – Energie. Ebenfalls stellen Kaffeevollautomaten mit einem so genannten Thermoblock exakt die benötigte Menge an Wasser in der optimalen Temperatur bereit und sparen so Energie und Zeit. Gleichzeitig wird die Ablagerung von Kalk im Gerät reduziert.

Reinigungs- & Wartungskosten

Neben den Anschaffungskosten und den Betriebskosten (siehe Energieverbrauch) sollten vor der Anschaffung auch eventuelle Folgekosten bedacht werden. Die Preise der entsprechenden Mittel für die Entkalkung und Reinigung eines Kaffevollautomaten variieren je nach Hersteller und Gerät. Daher der Tipp: Informieren Sie sich bereits vor dem Kauf über anfallende Kosten. Erkundigen Sie sich, wie oft beispielsweise die Dichtungen und der Filter gewechselt werden müssen oder wie viel Wasser die Maschine für die automatische Reinigung verbraucht. Diese Kosten sollten Sie dann in die Kaufentscheidung mit einbeziehen, denn nicht nur der Kaufpreis zählt, sondern auch die Betriebs- und Wartungskosten.

Milchschaum

Milchschaum, welcher für einen Cappuccino oder eine Latte Macchiato unabdingbar ist, kann auf verschiedene Weisen zubereitet werden. Gehören sie zu den Liebhabern dieser Kaffeespezialitäten, empfiehlt sich jedoch ein Kaffeevollautomat mit Aufschäumhilfe, welche an der Dampfdüse angebracht wird. Dabei unterschiedet man zwei Varianten: Der Pannarello ist eine Milchschaumdüse aus Kunststoff oder Stahl, welche die Milch in einem separaten Gefäß durch heißen Dampf aufschäumt. Im Gegensatz dazu benötigt man beim Cappuccinatore keinen extra Milchbehälter. Durch einen Schlauch wir die Milch angesaugt, aufgeschäut, erhitzt und landet danach direkt in der Tasse. Bei den meisten Vollautomaten ist dieser nachrüstbar, hochwertigere Maschinen verfügen jedoch meist bereits über einen Autocappuccinatore.

 

Extras

Viele Maschinen verfügen über einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf, welcher an die Größe der Tasse anpassbar ist. Lästige Spritzer und Kaffeepfützen, welche entstehen, wenn man ein sehr kleines Tässchen unter die Maschine stellt, werden so verhindert. Einige Kaffeevollautomaten haben auch einen integrierten Timer, welcher die gewünschte Kaffee Sorte pünktlich auf die eingestellte Minute zubereitet. Für echte Kaffe-Gourmets gibt es auch Maschinen, bei welchen man die Wassermenge und den Mahlgrad individuell einstellen kann. So kann direkter Einfluss auf Stärke und Geschmack des Kaffees genommen werden. Um Aromastoffe noch besser zu lösen, verfügen manche Geräte über ein so genanntes Vorbrühsystem. Dabei wird das Kaffeepulver kurz vor der Zubereitung ein wenig angefeuchtet. Dadurch wird das Pulver zu einer stabileren Masse und kann dem starken Druck der Extraktion besser standhalten. Mache Kaffeeliebhaber meinen auch, die dabei entstehende Crema sei nach diesem Prozedere noch besser.

Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten

Weitere Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten bestehen in der Anzahl der Tassen pro Brühvorgang. Meist breitet ein Kaffeevollautomat zwischen einer und zwei Tassen zu, es gibt jedoch auch Geräte, welche ganze Kannen auf einmal aufbrühen. Je nach Trinkgewohnheiten und Anzahl der Personen, die in einem Haushalt wohnen, sollte daher die passende Maschine ausgewählt werden. Auch bei der Füllmenge kann man keinen allgemein gültigen Kauftipp geben. Trinkst du viel Kaffee empfiehlt sich ein größerer Wasserbehälter, als wenn du nur sehr wenig trinkst. Man sollte jedoch stets darauf achten, dass das Wasser frisch ist und nicht zu lange im Behälter stehen bleibt. Die gängigen Füllmengen liegen zwischen einem und 2,5 Litern. Ähnliche Auswahlkriterien gelten für den Bohnenbehälter. Zwischen 200 und 500 Gramm umfasst ein solcher gewöhnlich.

 

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