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Ratgeber Kaminofen

Wissenswertes über den Kaminofen
Als einen so genannten Kaminofen, Cheminéeofen oder Schwedenofen bezeichnet man einen Ofen, der fossile oder biogene Brennstoffe verfeuert und der vor oder neben einem Schornstein steht, an dem ein Ofenrohr angeschlossen ist. Der Kaminofen unterscheidet sich von einem offenen Kamin insoweit, dass er meist nicht eingebaut ist und eine geschlossene Brennkammer besitzt.

Die Konstruktion des Kaminofen
Der klassische Kaminofen ist entweder aus Gusseisen oder auch Stahlblech gebaut und verfügt oft über eine Glasscheibe für eine offene Sicht in den Feuerraum. Der Kaminofen gibt seine Wärmeenergie durch Strahlung, vornehmlich aber durch Konvektion direkt an seine nähere Umgebung ab. Von Konvektion spricht man dann, wenn ein Mechanismus zur Wärmeübertragung von thermischer Energie von einem Ort zu einem anderen realisiert wird. Bei der Ausstattung eines Wohnraumes kann der Kaminofen das zentrale Element der Einrichtung darstellen.

Abgase und Emissionsgrenzen vom Kaminofen
Der Kaminofen unterliegt mit einer Wärmeleistung von mehr als 15 Kilowatt in Deutschland den Richtlinien der Bundes-Immissionsschutzverordnung. In ihr sind die genauen Anforderungen formuliert, nach denen in Deutschland der Umweltschutz bei der Herstellung und Inbetriebnahme des Kaminofens oder überhaupt Feuerstellen beachtet werden muss. Der Kaminofen muss in einigen Landkreisen und Regionen unterschiedlichen und speziellen Anforderungen des Umweltschutzes erfüllen. Derzeitig werden Gesetzesänderungen vorbereitet, die zum Ziel haben, eine regionale Verordnung? aufzulösen und durch eine vereinheitlichte Verordnung des Bundes zu ersetzen.

Energiebilanz für den heimischen Kaminofen
Der heutige Kaminofen, welcher mit den erneuerbaren Energien, Brennholz, Holzpellets, Papier, Holzbriketts oder Bioethanol befeuert wird, trägt im Gegensatz zu allen bisherigen fossilen Brennstoffen befeuerten Öfen weitaus weniger zum Treibhauseffekt bei. Bei der Benutzung von abgelagertem, trockenem Brennholz welches die Energie aus einem vorhandenen Raummeter ersetzt: Laubholz (ugf. 700 kg, mit einem Energiegehalt von 2.100 kWh) ca. 210 L (ugf. 170 kg) Heizöl oder 200 m³ (166 kg) Erdgas. Der Heizwert des Holzes ist auch immer abhängig von den zu verbrennenden Holzarten so wie Nadelholz oder auch Laubholz. Eine erfolgreiche Verbrennung ihres Ofens, können Sie immer daran erkennen, das die Rückstände, die Asche eine Verfärbung von hellgrau zu grau besitzt und keine Kohlereste mehr übrig sind. Diese Asche kann man ohne Probleme im Garten als Biodünger verwenden oder einfach dem Kompost zuführen, da ihre Hauptbestandteile Mineralien und Kalk sind.