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Ratgeber Kanüle

Wissenswertes über Kanülen
Kanülen sind Hohlnadeln, die in der Regel als Injektionsnadel verwendet werden. Die Aufgabe der Kanülen in der Medizin ist einen Zugang zu schaffen, um einem menschlichen oder tierischen Körper ein Medikament zu injizieren oder eine Flüssigkeit zu entnehmen. Dabei hängt die Stärke und Länge der Nadel vom Anwendungsgebiet ab. Dazu hat das deutsche Institut für Normung e.V. in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Normung eine Übersichts- und Vergleichstabelle entworfen, in der neben dem Durchmesser auch die restlichen Maße und Farbcodierungen festgelegt sind. So werden beim Blutabnehmen oder Blutspenden stärkere Kanülen eingesetzt als beispielsweise bei der Injektion von Insulin.

Verwendung von Kanülen
Bei der Verwendung von Kanülen ist darauf zu achten, dass diese sehr leicht stumpf werden. So sollte nach dem Durchstechen eines Gewebes oder Materials die Nadel gewechselt werden. Das kommt oftmals bei Durchstichflaschen vor, die einen Gummiverschluss besitzen. Dadurch kann erreicht werden, dass der Einstichschmerz so gering wie möglich ist. Eine Injektionsnadel, die nicht mehr vollständig scharf ist, würde beim Durchstechen der Haut unnötig viel Schmerzen auslösen. Diese können bei einer optimal scharfen Hohlnadel so gering wie möglich gehalten werden. Natürlich ist auch das Geschick der ausführenden Person entscheidend.

Entsorgung von Kanülen
Da die Wiederverwendung von Kanülen zu Erkrankungen führen kann, werden diese nur einmal verwendet und anschließend entsorgt. Die Entsorgung ist jedoch nicht unkritisch. Aus diesem Grund werden benutzte Spritzen in einer Kanülenabwurfbox gesammelt und anschließend von speziellen Unternehmen fachgerecht entsorgt. Darüber hinaus geht von den benutzten Spritzen auch eine Verletzungs- und Infektionsgefahr aus, die durch die gesonderte Vernichtung eingedämmt werden soll.