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Kauftipps für Kettensägen

Sörens Tipps zum Sägen vom September 2016

 

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Ratgeber Kettensägen

Wissenswertes über Kettensägen
Wohl jedem ist das Geräusch einer Kettensäge vertraut, das in der ganzen Nachbarschaft zu hören ist. Meist ertönt es genau dann, wenn man seine Ruhe haben möchte. Aber spätestens, wenn Sie selbst einmal in schweißtreibender Arbeit Holz für den Kamin gehackt oder einen Ihrer Bäume gestutzt haben, werden Sie den Sinn eines solchen Krachmachers verstehen.

Kettensäge ist nicht gleich Kettensäge
Es gibt Kettensägen mit Elektro- oder Benzinmotor sowie auch mit Druckluft (pneumatische) und mit Öldruck (hydraulische) angetriebene Kettensägen. Die typische und häufigste ist aber die Benzinmotor-Kettensäge – die Motorsäge.

Geschichte der Kettensäge
Bereits 1830 wurde das Prinzip der Kettensäge entworfen, bei dem eine Sägekette, um eine Schiene läuft. Damals wurde diese verwendet, um Knochen zu sägen. Doch schnell fanden die Kettensägen auch ihren Einsatz bei Waldarbeiten, die zuvor mit der Axt und Beil und anderen Handgeräten ausgeführt wurden. Die erste benzinbetriebene Motorsäge war die Sector?, die zum Fällen und Ablängen von Bäumen genutzt wurde. Die erste serienmäßig produzierte benzinbetriebene Motorsäge kam im Jahr 1927 durch das Hamburger Unternehmen Dolmar auf den Markt. Mit dieser konnte man zunächst nur senkrechte Schnitte ausführen und zudem brauchte man zwei Personen, um sie zu bedienen. Die Firma Stihl brachte zur gleichen Zeit eine Kettensäge mit Elektromotor auf den Markt.

Weiterentwicklung der Kettensäge
Die Kettensägen wurden über die Jahre immer weiterentwickelt und schließlich wurden Kettensägen entwickelt, die über eine schwenkbare Schiene verfügten. Damit ließen sich auch liegende Bäume ablängen und stehende Bäume mit senkrechtem Schnitt fällen. Eine erste dieser Sägen war die Dolmar CP aus dem Jahr 1952. Erst der im Flugzeugbau entwickelte Membranvergaser ermöglichte einen lageunabhängigen Betrieb der Kettensäge, die ab Ende der 1950er Jahre in Produktion gingen.

Aktueller Aufbau einer Kettensäge und die richtige Pflege
Der Elektro- oder Benzinmotor befindet sich in einem Gehäuse, an dessen Vorderseite ein längliches Metallblatt -die Schiene- angebracht ist. An den Kanten der Schiene ist eine Nut eingearbeitet, in der die Sägekette läuft. Um die Reibung zu verringern, ist an der vorderen Spitze der Schiene eine Rolle, der sogenannte Umlenkstern, angebracht. Außerdem ist die Kettenspannung einstellbar. Die Sägekette ist mit Sägezähnen versehen. Um den Verschleiß der Sägekette zu vermeiden, wird diese regelmäßig mit Öl beschmiert und mit speziellen Schärfmaschinen bearbeitet. Wenn der Motor startet, beginnt die Sägekette, die über eine Fliehkraftkupplung mit diesem verbunden ist, in schnellem Tempo zu rotieren.

Entscheidungshilfen für den Kauf einer Kettensäge
Es gilt individuell ab zu wägen, ob für Sie eine Kettensäge mit Benzin- oder Elektromotor sinnvoller ist. So sollten Sie überlegen, ob Sie beim Einsatz im Garten einen Stromanschluss in der Nähe haben. Sollten Sie mit der Säge Bäume erklimmen oder diese gar im Wald oder anderswo als auf dem heimischen Grundstück verwenden wollen, so ist eine Kettensäge mit Benzinmotor, die sinnvollere Variante. Der Elektromotor hat den Vorteil, dass dieser umweltfreundlicher ist. Außerdem sollten Sie unbedingt die Sicherheitsvorkehrungen einhalten!