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Ratgeber Kinderbestecke

Wissenswertes über ein Kinderbesteck
Die ersten eigenständigen Esserfahrungen machen Kinder oftmals mit einem Kinderbesteck, was kindergerecht und ungefährlich gestaltet ist. Das Besteck ist zunächst einmal kleiner als anderes Besteck und die Griffe sind dicker. Ein Kind kann das Besteck somit besser halten. Die Zinken der Gabel sind nicht so scharfkantig und die Säge des Messers ist stumpf. Zudem sind die Flächen, mit denen man isst, kleiner, sodass diese problemlos in den Kindermund passen. Gestaltet ist das Gesteck oftmals bunt oder mit kleinen Bildern am Ende des Stiels. Einige Bestecke haben zudem kein Messer, sondern einen Essensschieber. Diese sehen aus wie ein Schneeschieber und die Kinder können das Essen damit leichter auf die Gabel schieben.

Geschichte des Bestecks
Der Löffel ist das älteste Besteck der Welt. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war der Löffel das einzig genutzte Besteck zum Essen. Ein Messer benutzte man lediglich zum zerteilen von Fleisch. Aus der Steinzeit gibt es bereits Löffelfunde. Diese wurden aus Knochen oder Holz geschnitzt. Im alten Rom gab es dann Löffel mit ganz dünnen Stielen. Diese waren zum aufspießen von Nahrung gedacht, weil man keine Gabel hatte. Im 165. Jahrhundert fing man an Löffel industriell zu fertigen. Diese wurden zunächst geschmiedet und später aus Blech geschnitten und anschließend geformt. In Asien werden Löffel vorrangig aus Keramik oder Porzellan gefertigt. Verwendet werden Löffel auch als Maßeinheit. Auf einen Esslöffel passen ungefähr 15 ml Flüssigkeit. Auf einen Teelöffel fünf ml.

Messer gibt es auch schon seit der Steinzeit, sie wurden jedoch zum jagen und zerschneiden benutzt und nicht als Besteck. Gefertigt wurden die scharfen Gegenstände zunächst aus Stein. In Mode kam das Messer als Essbesteck im alten Rom. Mittlerweile werden allein in Deutschland circa 2000 verschiedene Messerklingen gefertigt. Sie variieren je nach belieben und Verwendungszweck. Ein Fischmesser sieht beispielsweise ganz anders aus als ein Steakmesser. Gabeln aus römischer Zeit bekannt. Sie hatten zunächst nur drei Zinken. Die Römer spießten Ihr Fleisch damit auf und aßen aber überwiegend mit den Händen. Gabeln mit vier Zinken tauchten erstmals im 17. Jahrhundert in Frankreich auf. Nach und nach wurde das Essen mit Besteck normal.

Besteckarten
Andere Länder andere Sitten, in Europa wird überwiegend mit Bestecksets wie Messer, Gabel und Löffel gegessen. Dabei variiert das Besteck je nachdem was gegessen wird. Für Fisch gibt es beispielsweise ein spezielles Fischbesteck. Für Nachspeisen oder Eier benutzt man kleinere Löffel als für andere Gerichte. Für ein Steak gibt es spezielle Steakmesser. Diese haben eine größere Säge als andere Messer. In Asien wird hingegen überwiegend mit Stäbchen gegessen. Für das Essen von flüssigen Speisen werden Löffel aus Porzellan oder Keramik verwendet. Der Stiel der Löffel ist zudem viel kürzen als bei europäischem Besteck. Lange Zeit war Silber ein beliebtes Material für Besteck. Seit man jedoch auf die Idee kam Metallbestecke zu versilbern, ging der Trend zurück.
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