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Kinderfahrrad 14 Zoll

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Puky Skyride 24-3

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Puky Skyride 24-3 Alu light türkis/lila

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Mädchenfahrrad

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Falter Kinderfahrrad

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Lillifee Fahrrad

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Bewertung:
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Ratgeber zu Kinderfahrrädern

Welche Fahrradgröße entspricht der Körpergröße des Kindes?

 

Fahrradgröße Alter Körpergröße Schrittlänge
12" Fahrrad 2-3 Jahre 85-100 cm 40-50 cm
14" Fahrrad 3-4 Jahre 100-105 cm 44-51 cm
16" Fahrrad 4-5 Jahre 105-110 cm 50-55 cm
18" Fahrrad 5-6 Jahre 110-120 cm 55-60 cm
20" Fahrrad 6-8 Jahre 120-130 cm 55-65 cm

Was ist ein Kinderfahrrad?

Fahrräder, deren Laufradgröße unter 20 Zoll liegt, werden als Kinderfahrräder bezeichnet. Häufig sind Kinderfahrräder nicht mit einer Gangschaltung versehen. Ist diese doch vorhanden, besitzt das Kinderfahrrad in der Regel eine Drei- bis Fünfgangnabe. Je jünger das Kind ist, desto geringer ist der Bedarf einer Gangschaltung. Der Kauf eines Kinderfahrrads sollte sorgfältig durchdacht werden, denn das Fahrrad stellt für das Kind den ersten Schritt in die unabhängige Mobilität dar und zudem können Räder, die nicht optimal an die Körpergröße des Kindes angepasst sind, eine große Sturzgefahr darstellen. Des Weiteren sollten orthopädische Schäden durch eine verkehrte Haltung nicht unterschätzt werden. Bekannte Hersteller für Kinderfahrräder sind Puky, Mifa, Kettler, Bachtenkirch oder Pegasus.

Kinderfahrräder sind für das Erlernen des Radfahrens ausgelegt. Weiterhin kommen sie auf kurzen Strecken oder bei der Fahrt zur Schule zum Einsatz. Dass ein Kinderfahrrad verkehrssicher ist und somit beispielsweise über die erforderliche Beleuchtung verfügt, versteht sich als Selbstverständlichkeit.

 

Besondere Kennzeichen Kinderfahrrad:

  • Lenker ist höher als der Sattel

  • wenig anfällige Reifen

  • kleiner Kindersattel

  • höchstens 5 Gänge

  • Enden des Lenkers sind gepolstert

  • Reflektoren

  • Schutzbleche

 

Für Kinder sind häufig die Funktionalität und Optik ein überzeugendes Kaufkriterium. Eltern sollten an dieser Stelle jedoch große Sorgfalt walten lassen, damit sich das Kind gesund auf dem Rad fortbewegen kann.

 

Ein im Straßenverkehr zugelassenes Kinderfahrrad muss über folgende Bauteile verfügen:

  • Bremsen am Vorder- und Hinterrad, die unabhängig voneinander sind

  • Klingel

  • großer weißer Frontreflektor

  • weiße Frontleuchte

  • zwei Speichenreflektoren an jedem Rad

  • zwei Reflektoren an jedem Pedal

  • großer roter Rückreflektor

  • Schlussleuchte in rot mit Reflektoren

 

Zusätzlich sollte das Rad mit Schutzblechen und einer entsprechenden Diebstahlsicherung ausgestattet sein. Ein Kettenschutz bewahrt das Kind zusätzlich vor Stürzen, die möglicherweise durch das Hängenbleiben der Kleidung in der Fahrradkette verursacht werden.

 

Die Sitzposition

Kinder sollen auf einem Fahrrad ausgewogen und aufrecht sitzen. Bei Kindern ist es außerdem wichtig, dass sie den Boden mit den Füßen berühren können, wenn sie auf dem Sattel sitzen. Bei Jugendlichen hingegen ist es ausreichend, wenn diese lediglich mit den Fußspitzen den Boden berühren.

Natürlich kann die richtige Sitzposition nur eingenommen werden, wenn das Rad in seiner Größe den körperlichen Voraussetzungen des Kindes entspricht.

Wie erlernen Kinder das Radfahren?

Mit dem Kauf eines Kinderfahrrads ist es noch nicht getan, wenn das Kind noch nie mit einem Fahrrad gefahren ist. Radfahren ist eine Frage der Übung, nur das regelmäßige Fahren gibt dem Kind die nötige Verkehrssicherheit. Zu Beginn empfiehlt es sich, das Radfahren auf einem Privatgrundstück, einem Waldweg oder unbefahrenen Plätzen zu üben. Hier können dem Kind in Ruhe Fahrweisen und Verhaltenstechniken vermittelt werden. Verfügt das Kind über die nötige Sicherheit auf dem Fahrrad, sind ruhige und verkehrsarme Straßen zunächst ideal.

Kinder müssen bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres auf dem Fußweg fahren. Bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen sie diesen benutzen. Die Straßenverkehrsordnung besagt aber nicht, dass sie von ihren Eltern auf dem Fußweg begleitet werden dürfen. Eltern müssen auf den Radweg oder andernfalls die Straße ausweichen.

Der Fahrradhelm - unerlässlicher Schutz auf dem Kinderfahrrad

Für Kinder ist ein Fahrradhelm ein absolutes Muss. Kinder sind im Straßenverkehr am stärksten gefährdet und müssen mittels Fahrradhelm zusätzlich geschützt werden. Der Kopf gehört zu den empfindlichsten Körperstellen des Menschen und Bedarf dementsprechend speziellen Schutz. Häufig weigern sich Kinder, einen Helm zu tragen. Wenn die Eltern hier mit gutem Vorbild vorangehen, lösen sich diese Diskussionen häufig in Luft auf. Beim Kauf des Helms ist darauf zu achten, dass dieser optimal der Form des Kinderkopfs angepasst ist, da er sonst nicht den nötigen Schutz bietet. Kann der Helm nach vorne, hinten oder zu den Seiten leicht verschoben werden, bietet er nicht die nötige Sicherheit. Ein höherer Tragekomfort kann mit einem leichterem Helm erzielt werden.

Stützräder – hilfreich oder überflüssig?

Ob die Verwendung von Stützrädern eine Hilfe beim Erlernen des Fahrradfahrens ist oder mehr Nachteile als Vorteile hat, ist umstritten. Aufgabe der Stützräder ist es zu verhindern, dass das Kind mit dem Fahrrad umfallen kann.

 

Pro Stützräder Contra Stützräder
  • Kinder gewöhnen sich an das Treten und die Haltung auf dem Fahrrad
  
  • Umstellung im Anschluss ohne Stützräder zu fahren ist zu groß
  • Gleichgewichtssinn wird nicht entwickelt
  • schlechte Positionierung der Stützräder kann zu Haltungsschäden führen

 

Stützräder können häufig umgangen werden, wenn die Kinder bereits in jungen Jahren mit einem Laufrad vertraut gemacht werden. Hierbei lernen sie, das Gleichgewicht zu halten und sind es bereits erprobt, sich auf mögliche Hindernisse auf dem Gehweg zu konzentrieren und ihnen auszuweichen. Steigen Kinder von dem Laufrad auf das Kinderfahrrad um, ist „nur“ noch das Treten eine ungewohnte Aufgabe.

 

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ Goodmoments
  • Bigstock/ gemenacom

 


Diese Informationen hat Max für dich zusammengetragen und zu einem informativen Ratgeber aufbereitet.