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Ratgeber Kirschkernkissen

Wissenswertes über Kirschkernkissen
Die Legende besagt, dass ein Kirschkernkissen ein altes Schweizer Hausmittel ist. Die wärme speichernde Eigenschaft von Kirschkernen soll demnach von Arbeiterinnen in einer Kirschlikörfabrik entdeckt worden sein. Doch bei Ausgrabungen in Münster wurden vor einigen Jahren Überreste von Kirschkernkissen gefunden, die aus dem 12.- 15. Jahrhundert stammen. Diese Entdeckung gilt als Beweis dafür, dass die Wirkung von Kirschkernen schon wesentlich länger bekannt ist.

Anwendungsgebiete von Kirschkernkissen
Die Verwendungsmöglichkeit von Kirschkernen, die eigentlich ein Abfallprodukt sind, ist vielseitig. Lose werden sie in der Ergotherapie eingesetzt. Vor allem bei der Behandlung von behinderten- oder entwicklungsverzögerten Kindern. Doch auch die Verwendung als Brennmaterial ist denkbar. Werden sie in ein Kissen eingenäht können Kirschkernkissen als Ersatz für ein Wärmekissen verwendet werden. Doch auch die Anwendung als Wärmekissen ist durchaus möglich.

Gebrauch von Kirschkernkissen
Kirschkernkissen zur Wärmebehandlung, an Stelle von Wärmflaschen, werden vor allem bei Menstruationsbeschwerden, Verspannungen, Bauchschmerzen oder Blähungen angewendet. Dazu werden die Kissen im Backofen für 10- 15 Minuten bei maximal 150 °C erhitzt. Bei einer Erhitzung in der Mikrowelle sollte das Kissen bei maximal 600 Watt für eine Minute in das Gerät gelegt werden. Werden die Kirschkernkissen unsachgemäß erwärmt besteht Brandgefahr.

Wird man von Prellungen, Verstauchungen oder Kopfschmerzen geplagt, empfiehlt es sich das Kirschkernkissen als Kältekompresse zu verwenden. Das Kissen muss dazu in einer Plastiktüte im Gefrier- oder Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Plastiktüte erweist sich als notwendig, damit die Kirschkerne nicht feucht werden und somit schimmeln. Generell sollte das Kissen vor Wassereinflüssen geschützt werden.