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Ratgeber Kompaktanlagen

Wissenswertes über Kompaktanlagen
Wer nicht das nötige Geld für eine ausgewachsene Stereoanlage ausgeben will, der ist keinesfalls gezwungen ein Leben lang auf vernünftige Klangqualität bei der Musikwiedergabe zu verzichten. Denn überraschender Weise bieten viele Kompaktanlagen heute einen weitaus besseren, als nur akzeptablen Klang.
Geschichte der Kompaktanlagen
Alles begann in den 50ern des letzten Jahrhunderts, die Musiktruhen der damaligen Zeit waren eine Kombination aus Radio und Plattenspieler. Ab und zu gehörten noch ein Tonbandgerät und ein Fernseher dazu. Der Ton war bis dato meistens noch in Mono. In den 60ern setzte sich dann das stereophone Hören endgültig durch. Stereoanlagen, die diesen Namen auch verdienten, verfügten nun auch über separate Lautsprecher. Bis spät in die 70er hinein waren nun Kompaktanlagen in Form von Topladern weit verbreitet. Plattenspieler, Radio, Verstärker und gegebenenfalls auch ein Kassettendeck gehörten meist zur Ausstattung. Alles wurde von oben bedient, das „Möbelstück“ war meist breit und tief, versehen mit einer Abdeckhaube und stand edel auf nur einem Standfuß. Der hohe Preis, die Ausmaße und das Dekorative machten die Anlagen zu einem echten Statussymbol.
Ab den 80ern wurden die Kompaktanlagen dann durch HiFi-Türme aus diversen einzelnen Bausteinen (Kassettendeck, Verstärker, CD-Player, Plattenspieler) abgelöst. Heutzutage haben die meisten Kompaktanlagen gegenüber den HiFi-Türmen den Vorteil, weil sie sehr platzsparend und im Preis weitaus günstiger sind. Und die Klangqualität ist gegenüber den teuren Stereo-Türmen für den Ottonormal-Hörer nicht sehr viel schlechter.
Ausstattung und Features von Kompaktanlagen
Kompaktanlagen setzen sich meist aus einigen wenigen Standardgeräten zusammen, die entweder in einem Gehäuse untergebracht sind oder aber aus einzelnen kleinen Komponenten bestehen. 2-Wege- oder 3-Wege-Lautsprecher gehören ebenso zur Ausstattung. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Lautsprecher separat aufgestellt werden können, damit ein ansprechender Raumklang erzeugt werden kann. Bei kleineren Boxen besteht das Problem, das Bässe meist nicht zufrieden stellend wiedergegeben können. Jedoch ist es teilweise auch möglich zusätzlich einen Subwoofer anzuschließen.
 
Unterscheidung der Kompaktanlagen in Front und Toplader
Unterschieden werden die Kompaktanlagen in Front- oder Toplader. Frontlader werden wie eine hochwertige HiFi-Anlage von vorne bedient, Toplader dagegen hauptsächlich von oben. Moderne Anlagen geben nicht nur normale Audio-CDs wieder, sondern sind auch in der Lage CD-Rs und CD-RWs abzuspielen. So ist es möglich eine eigene Musikzusammenstellung zu hören. In der heutigen Zeit sind sehr viele Kompaktanlagen auch in der Lage MP3-Dateien oder ähnliches zu verarbeiten. Auch das Abspielen von Dateien eines angeschlossenen USB-Sticks oder das Aufspielen von CD auf USB-Stick als MP3 ist inzwischen schon möglich. Je nach Ausstattung verfügen einige Anlagen auch über einen Apple iPod-Anschluss oder können über HDMI mit dem Fernseher verbunden werden. Selbstredend spielen sie in dem Fall dann auch DVDs ab.
Zusammenfassung zu Kompaktanlagen
Wer eine zweite Anlage für das Bad, das Schlafzimmer oder die Küche braucht, der ist mit einer günstigeren Kompaktanlage gut beraten. Die Einbußen bei der Klangqualität sind minimal, solange auf eine vernünftige Lautsprecher-Ausstattung beim Kauf geachtet wird. Soll die Anlage zu höheren Weihen kommen und den Ehrenplatz beim Fernseher zur Wiedergabe von Filmen erhalten, sollte jedoch in eine bessere Kompaktanlage investiert werden. Kaufentscheiden sind die eigenen Hörgewohnheiten sowie die vorwiegenden Nutzungsgewohnheiten.

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