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Ratgeber LED Leuchtmittel

Wissenswertes über LED Leuchtmittel
Leuchtmittel, die auf LED-Technik basieren, gehören zu den Halbleiter-Bauelementen und können in den unterschiedlichsten Farben erstrahlen. Je nach verwendetem Halbleitermaterial wird dabei die Farbe, Intensität und Helligkeit beeinflusst. Sehr häufig finden Leuchtdioden in Fernbedienungen Anwendung. Zum einen, um die Tastatur adäquat auszuleuchten und zum anderen als Infrarotstrahler, um die Signale als Infrarotsignal an das entsprechende Gerät zu übertragen. Aber auch als Ultraviolettstrahler können lichtemittierende Dioden eingesetzt werden.

Eigenschaften der LED Leuchtmittel
Die Eigenschaften von Leuchtdioden sind erstaunlich. Neben dem großen Farbspektrum ist ein großer Vorteil von LEDs die hohe Lebensdauer. Die beträgt je nach Betriebsart zwischen 15.000 und 100.000 Betriebsstunden. Dabei spielt die Höhe des Stroms eine wichtige Rolle, da eine höhere Stromzufuhr die Haltbarkeit des Leuchtmittels verringert. Allerdings wird die Lebensdauer für die Zeit angegeben, bis nur noch die Hälfte der Leuchtkraft erreicht wird. Das hat den Hintergrund, dass LED-Leuchtmittel nach und nach dunkler werden, bevor sie ganz ausfallen. Dies ist darauf zurück zu führen, dass Fehlstellen im Kristall durch thermische Einflüsse größer werden, die dann nicht mehr zur Lichterzeugung verwendet werden können. Da weiße und Ultraviolette LEDs eine Trübung des Kunststoffgehäuses hervorrufen können, werden diese oft aus Silikongummi gefertigt, was zu einer Lebensdauer führt, die über 11Jahre Dauerbetrieb entspricht.

LED Leuchtmittel im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln
Die Lichtausbeute von LEDs ist ganz unterschiedlich. So kann diese zwischen der Ausbeute einer regulären Glühlampe liegen, aber auch die von Leuchtstofflampen übersteigen. Dieses Phänomen liegt an der Umsetzung des elektrischen Stroms. Dieser wird fast vollständig in Lichtstrom umgesetzt, weshalb LED-Leuchtmittel ohne Verluste gedimmt werden können. Im Gegensatz zu Glühlampen ist der Wirkungsgrad von LEDs deutlich höher. Außerdem erreichen diese deutlich kräftigere Farben, die ein sehr deutliches Licht erzeugen.

Weiße LED Leuchtmittel
Weiße LEDs sind, auch wenn man es nicht glauben mag, schwieriger herzustellen, als solche, die farbiges Licht produzieren. So kann weißes Licht auf zwei unterschiedlichen Wegen mit LEDs hergestellt werden. Die eine Variante basiert darauf, dass drei farbige LEDs miteinander kombiniert werden, sodass weißes Licht entsteht. Dies wird in der Regel dadurch erreicht, dass Rot, Gelb und Blau, die drei Spektralfarben, überlagert werden. Die zweite Alternative ist die Einbringung von photolumineszierendem Material, wie es auch in Leuchtstoffröhren zu finden ist. Dies ist kurzwelliges Licht. Dabei erfolgt die Umwandlung in langwelliges Licht, das niederenergetisch ist und somit weißes Licht erzeugt. Um die Leuchtkraft noch zu erhöhen, werden in den meisten Fällen mehrere LEDs in einer Baugruppe zusammengeschlossen und in einem Gehäuse verbaut.

Einsatzgebiete von LED Leuchtmitteln
Ursprünglich fanden LEDs hauptsächlich in LED-Anzeigen Anwendung, wie sie beispielsweise in alten Digitaluhren zu finden sind. Durch die voranschreitende Technik ist es heute möglich viele weitere Bereiche zu erschließen, in die die LED vorrücken kann. So ist es heute üblich, dass Fahrzeuge mit LED-Technik bestückte Leuchten haben. Auch Ampeln werden immer häufiger mit LEDs ausgestattet, da diese keinen Reflektionsspiegel benötigen und somit ein viel deutlicheres Leuchtsignal ausstrahlen.