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Ratgeber Lüfter

Lüfter

Die heutige Generation von PCs verfügt über so leistungsstarke Prozessoren und andere Komponenten, wie zum Beispiel Grafikkarten, dass durch die Nutzung so viel Wärme erzeugt wird, dass diese unbedingt durch Kühler wie beispielsweise Computerlüfter abgeleitet werden muss, da sie sonst im Betrieb essentielle Bestandteile zerstören. Am Beispiel der Notebooktechnik kann man sehen, dass die Erhitzung nicht unbedingt exponentiell zur Leistung ansteigen muss, dennoch ist im Wettrennen zwischen günstigen Preisen und höherer Leistung die Produktion von immer effektiveren Lüftern notwendig ist.

PC-Lüfter haben den Nachteil, dass sie normalerweise sehr laut sind, da sie mit der maximalen Umdrehungszahl während jeder Betriebsphase laufen. Mittlerweile gibt es Alternativen zum Lüfter, bei denen das Netzteil passiv gekühlt wird. Bei dieser Methode dient der Netzteillüfter nicht nur zur Kühlung des Netzteils, sondern auch zu der Entlüftung der Gehäuse, um dort entstandene Wärme abzuführen. Dies bedeutet nun aber noch lange nicht, dass man den hohen Geräuschpegel durch den notwendigen Netzteillüfter bei der Arbeit am PC bedingungslos hinnehmen muss. Man kann beispielsweise sein herkömmliches Netzteil mit einem temperaturgeregelten Netzteil austauschen. Diese sind meist ausgestattet mit 120 oder 140 mm Computerlüftern und können durch die damit gegebene vergrößerte Luftvolumenförderung langsamer drehen. Der Geräuschpegel kann durch diese so genannten Silent-Netzteile erheblich reduziert werden. Diese PC-Lüfter sind zwar im Erwerb etwas teurer, allerdings zahlt sich die Anschaffung gerade für Personen, die viel am Computer arbeiten durchaus aus. Beim Austausch des Netzteillüfters sollte allerdings zum einen auf die eigene Sicherheit geachtet werden, denn wenn beispielsweise das Netzkabel dabei nicht abgezogen ist, kann Lebensgefahr bestehen, zum anderen kann auch die Garantie auf den Rechner durch diesen Umbau verfallen.

Vor allem bei der Kühlung des Prozessors muss beachtet werden, dass der Kühlkörper über eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit, wie dies beispielsweise Kühler mit Kupferkern liefern, verfügt. Die meist recht billigen Computerlüfter und Kühlkörper, die man beim PC Kauf automatisch mitgeliefert bekommen, sind im Normalfall nicht regelbar und laufen bei Normalbetrieb konstant mit 12 Volt. Der Einbau eines regelbaren Lüfters beispielsweise bietet sich gerade zur Reduzierung des Geräuschpegels hier an. Man erkennt regelbare PC-Lüfter sehr leicht daran, dass sie drei anstatt zwei Anschlussleitungen haben. die Drehzahl wird hierbei vom Motherboard direkt per Pulsweitenmodulation geregelt. Es gibt mit 'SpeedFan' auch eine bisher kostenlose Software auf dem Markt zur Lüftersteuerung.

Wird eine Kombination aus Lüfter und Kühlkörper genutzt, so besteht das große Manko, dass im Gegensatz zum Netzteillüfter erwärmte Abluft eben nicht ausgeblasen wird, sondern sich meist im Kreis bewegt. Dadurch wird die Wärme, die im PC erzeugt wird nur teilweise über den im PC Gehäuse herrschenden Luftstrom abgeführt. Dem kann Abhilfe geschaffen werden, indem man auf den Computerlüfter ein Rohr steckt, das direkt Zimmerluft ansaugt. Für diese Methode muss das Computergehäuse allerdings ein entsprechendes Loch aufweisen, zudem kann dies eine schnellere Verstaubung des Kühlkörpers nach sich ziehen. Es ist abzusehen, dass in den kommenden Jahren die Entwicklung hin zum so genannten 'Silent-PC' eine immer bedeutendere Rolle einnehmen wird. Da nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch in Privathaushalten die Anzahl der genutzten Computer weiterhin steigend ist, wird es von immer größerer Wichtigkeit, dass eine entsprechende Arbeitsumgebung geschaffen wird, bei denen Störgeräusche weitestgehend vermieden werden. Dementsprechend wird schon seit einigen Jahren fleissig an geräuscharmen Lüftern für CPUs und GPUs gearbeitet, sowie an der Eindämmung der Vibrationsgeräusche der eingebauten Festplatten.
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