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Ratgeber Magentropfen

Wissenswertes über Magentropfen
Magentropfen werden in der Regel bei Verdauungsstörungen oder Magenbeschwerden verwendet. Denn Magenbeschwerden müssen nicht zwingend vom Magen her resultieren. Vielmehr gehen sie häufig mit anderen Symptomen wie Verdauungsstörungen einher. In diesem Fall fehlt es an Verdauungssäften oder es liegt eine gestörte Enzymbildung vor. Indikatoren sind kolikartige Schmerzen im Bereich des Magen-Darmkanals und der Gallenwege sowie nervöse Krämpfe, zu geringe Spannung und Darmträgheit. Abnormale Gärungs- und Zersetzungsprozesse (Gärungsdurchfall) und chronische Appetitlosigkeit oder Völlegefühl nach schweren Mahlzeiten sind weitere Anzeichen für Magenprobleme. Magentropfen können in diesem Fall den Schmerzen Abhilfe verschaffen.

Anwendung
Viele der erhältlichen Magentropfen enthalten Alkohol und sind auf homöopathischer Basis erstellt. Diese Magentropfen beinhalten diverse Kräuter (Wermutkraut, Tausendguldenkraut, Johanniskraut) und ätherischen Öle (Pfefferminze, Baldrian) und sollen eine beruhigende und krampflösende Wirkung auf den Magen, die Leber und den Darm auslösen. Anstatt dem Körper fehlende Enzyme von außen zuzuführen, aktivieren Magentropfen aufgrund der pflanzlichen Bitterstoffe die körpereigenen Verdauungssäfte. Diese Anwendung bewährt sich insbesondere bei dem in unserer Gesellschaft verstärkt vorkommenden Krankheitsbild des nervös bedingten Magenleidens.