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Ratgeber Magnesium Tabletten / Kapseln

Wissenswertes über Magnesium Tabletten / Kapseln
Magnesium gilt als unentbehrliches Spurenelement für den Stoffwechsel, das Wachstum und die Entwicklung. Da der Organismus jedoch nicht in der Lage ist, Magnesium selbst herzustellen, muss es mit der Nahrung zusätzlich aufgenommen werden.

Was bewirken Magnesium Tabletten / Kapseln
Magnesium ist als Enzymbestandteil an etwa 300 bio-chemischen Reaktionen im Organismus beteiligt. Es stabilisiert das Ruhepotential von Nerven- und Muskelzellen sowie des autonomen Nervensystems. Es wird im Darm resorbiert und über die Nieren ausgeschieden.

Bei welchen Mangelerscheinungen wirken Magnesium Tabletten / Kapseln
Ein leichter Mangel kann durch schwere Erkrankungen, durch eine Schwangerschaft oder im Leistungssport auftreten. Schwere Mangelerscheinungen rühren zumeist von Nierenfunktionsstörungen, andauerndem Durchfall oder chronischen Darmentzündungen. Ein Mangel an Magnesium zeigt sich beim Menschen durch Nervosität, Ruhelosigkeit Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Müdigkeit und durch allgemeines Schwächegefühl. Zusätzlich können Muskelkrämpfe und Herzrhythmusstörungen eintreten. Depressionen und schizophrene Psychosen können durch einen Magnesiummangel verstärkt werden.

Magnesiumspiegel und Dosierung
Erwachsene verfügen über etwa 20g Magnesium im Körper. Im Blut wird es zu 40 % an Proteine gebunden. Um den normalen Serumspiegel von 0,8 –1,1 mmol/l aufrecht zu erhalten ist die Aufnahme von etwa 300 mg nötig.

Aufnahme von Magnesium
Magnesium kommt als Verbindung in vielen Lebensmitteln vor und kann durch eine ausgewogene Ernährung insbesondere über Vollkornprodukte, Mineralwasser, Leber, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Nüsse, Kartoffeln und Blattspinat aufgenommen werden. Als Zusatzernährung sind in Deutschland Magnesiumsalze wie Zitrate und Aspartate als Arzneimittel in Tagesdosen von 100–400 mg zugelassen. Bei oraler Aufnahme ist dabei besonders die Dosierung zu beachten. Studien haben bewiesen, dass bei einer Dosis von 120mg etwa 35% resorbiert werden, während bei einer Dosis von 360mg nur noch circa 18% resorbiert werden.

Zusätzlich ist auch die Form der Verbindung wichtig, in der das Magnesium vorliegt. Organische Salze (z.B. Magnesiumcitrat und Magnesiumaspartat) werden besser vom Körper aufgenommen als anorganische Verbindungen.