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Ratgeber Magnetbohrmaschine

Wissenswertes über die Magnetbohrmaschine

Werkzeuge dienen heutzutage immer entweder der stationären oder der mobilen Bearbeitung spezifischer Materialien. Während die stationären Werkzeuge auf dem Boden stehend größere Werkstücke bearbeiten können, sind mobile Geräte kleiner und können dank ihrer Handlichkeit bei schwieriger erreichbaren Stellen eingesetzt werden.

Elektromagneten

Damit der Magnetbohrer nicht verrutscht, wird er durch einen Elektromagneten an einem gewünschten Stahlteil festgemacht. So kann völlig unbeschwert und im Vergleich zur herkömmlichen Bohrmaschine genauer gearbeitet werden.

Einsatzgebiete

Die Magnetbohrmaschine wird vor allen Dingen in Schiffswerften, im Fahrzeugbau und in Kran- und Hallenbau verwendet. Überall dort, wo mit schwerem Stahl oder sonstigem Schwermetall gearbeitet wird, wird ihr Einsatz gebraucht. Da besonders im Schiffs-, Kran-, Hoch- und Luftfahrzeugbau keine Abweichung gestattet werden, muss die Magnetbohrmaschine verwendet werden, da keine Bohrmaschine so präzise arbeitet wie sie. Besonders das Überkopf-Arbeiten wird durch die Kraft des Magneten um ein vielfaches erleichtert.

Einschränkungen

Durch ihre hohe Masse, die Abhängigkeit von ferromagnetischen Metallen – bei anderen Metallen entsteht kein Magnetischer Effekt – und den Fakt, dass sie auf schmalen Metallstreifen nicht haften kann, wenn die Mindestgröße nicht erreicht wird, ist ihre Verwendungsbereich der Magnetbohrmaschine ziemlich eingeschränkt. Wenn man dazu noch bedenkt, dass er eine ebene Fläche benötigt um ein geschlossenes Magnetfeld zu erzeugen, dann ist der Magnetbohrer wirklich nicht für allerlei Arbeiten geeignet, sehr wohl allerdings für die Bearbeitung der meisten Schwermetalle. Obwohl die Magnetbohrmaschine also auch ihre Nachteile hat, ist sie immer noch ein sehr praktisches Werkzeug, was manchmal nicht zu ersetzen ist.