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Ratgeber Markise

Wissenswertes über die Markise

Wer schon immer mal das Wetter kontrollieren wollte, hat in der Markise einen Freund und Helfer gefunden. Wenn am Horizont schwarze Regenwolken aufziehen, wenn die Sonne zu heiß wird oder so sehr blendet, dass sie beim Lesen stört, freut sich, wer einen solchen Schutz in der Nähe oder über sich hat. Schatten und Schutz werden von drei Arten von Markisen geboten. Neben der Roll-Markise, deren Tuch je nach Bedarf ein- und ausgerollt werden kann, sind vor allem auch die Falt- und die Fest-Markise weit verbreitet, im Haus&Garten, in Restaurants oder vor Geschäften. Wer in seinem Garten zu einer Sommerparty eingeladen hat, wird zu schätzen wissen, dass festgestellt wurde, dass es unter einer solchen bis zu zwanzig Grad kühler ist, als unter der prallen Sonne. Eine Klimaanlage könnte es kaum besser.

Auch bei den Ägyptern und Syriern wurden gewebte Matten vor Hauseingängen und über Ställen benutzt, um bei heißen Temperaturen Schatten und Komfort zu spenden. In Europa erlangte die Markise vor allem in Frankreich an Berühmtheit. Eine adelige Dame mit dem Namen Marquise ist dementsprechend auch die Namenspatin für das Sonnenschutzgestell. Was früher dem einfachen Prinzip eines Sonnenschirms entsprach, hat sich in der Zwischenzeit jedoch zu einem hochtechnologischen Produkt entwickelt.

Das richtige Tuch zum Sonnenschutz

Am Fenster, an der Tür oder über einem Bürgersteig oder im eigenen Garten angebracht, kann die Markise heute jederzeit auf Knopfdruck elektrisch ausgefahren und zum Schuz wieder eingefahren werden. Die einfachere Möglichkeiten der Bedienung, das manuelle Kurbelsystem, hat sich aber noch immer erhalten. Neben den großen Unterschieden zwischen den unterschiedlichsten Arten von Markisen, wie etwa der Korbmarkise, der Fallarmmarkise, der Markisolette oder der Gelenkarmmarkise muss beim Kauf der Markise in erster Linie auf die Beschaffenheit des Markisentuchs geachtet werden.

Ein Markisentuch aus Acryl wird beispielsweise vor allem zum Schutz gegen die Sonne und gegen Wärme eingesetzt. Wenn das Acyl imprägniert ist, weist es Schmutz ab und ist wetterfest. Dadurch, dass es das ultraviolette Licht abweist, werden ihm große Vorteile gegenüber allen anderen Stoffen attestiert. PVC hat als Stoff den Vorteil, dass er für lange und andauernde Zeit starker Witterung ausgesetzt sein kann, ohne großen Schaden davon zu tragen. Auch, dass PVC-Stoffe leicht abbaubar sowie voll und ganz Recycling-fähig sind, wird ihnen als Vorteil zugute geschrieben. Eine andere Variante für die Bespannung eines Sonnenschutzes sind Fasern aus Polyester. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass sie ausrechend gegen UV-Strahlen schützen. Ansonsten kann nicht für andauernde Festigkeit und Farbe garantiert werden.

Doppelt gelegt oder geklebt

Lange Zeit wurden die Tücher für Markisen doppelt übereinander gelegt und parallel zusammen genäht. Heute werden hingegen die unterschiedlichsten Techniken angewandt, um den Wetter-Schutz für Party- und Restaurantgäste herzustellen. Von farblosem Kleber, über Bindungen und angewandte Thermaltechnik – nichts scheint unversucht zu bleiben um zu versichern, dass die Markise Wind, Wetter und UV-Strahlung widerstehen kann. Obwohl sie um einiges aufwendiger in ihrer Herstellung sind, finden geklebte Markisen-Tücher neuerdigs immer mehr Verwendung, da sie nicht so sehr unter der immer größeren UV-Einstrahlung leiden, wie herkömmliche Nähte.