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Ratgeber Medizinische Hilfsmittel

Wissenswertes über medizinische Hilfsmittel
Die Medizin beschäftigt sich mit der Behandlung und Vorbeugung von körperlichen und seelischen Krankheiten. Medizinische Hilfsmittel dienen dementsprechend der Behandlung, aber auch der Vorbeugung von Krankheiten. Dabei kann es sich beispielsweise um medizinische Stützstrümpfe, Bandagen, Rollstühle aber auch Matratzen oder Prothesen handeln. Erhältlich sind die medizinischen Hilfsmittel in Sanitätshäusern.

Medizinische Hilfsmittel im Rehabilitationsbereich
Darunter werden Hilfsmittel verstanden, die eine Krankenbehandlung unterstützen oder eine Behinderung ausgleichen, beziehungsweise einer Behinderung vorbeugen. Dementsprechend übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten für den benötigten Gegenstand.

Benötigt ein Patient beispielsweise einen speziell angefertigten Schuh um ein kürzeres Bein ausgleichen zu können, handelt es sich eindeutig um ein medizinisches Hilfsmittel für den normalen Alltagsgebrauch und wird von der Kasse bezahlt. Es gibt aber auch Grenzfälle. Bei einem Pflegebett stellt sich zum Beispiel die Frage, inwiefern ein Rahmen für das Bett dazu gehört, da dieser zum alltäglichen Gebrauch nicht notwendig ist? In der Regel bezahlt die Kasse aber den Rahmen mit, weil dieser als fester Bestandteil zum Bett gehört.

Beschränkte Wahlfreiheit für Patienten
Nach dem neuen Wettbewerbsstärkungsgesetz können die Patienten nicht mehr frei wählen, woher sie ihre medizinischen Hilfsmittel beziehen. Die Krankenkassen haben das Recht, Ausschreibungen durchzuführen, bei denen sich Sanitätshäuser für die Versorgung der Patienten bewerben können. Oftmals entscheiden sich die Krankenkassen, nach rein wirtschaftlichen Aspekten, für den günstigsten Anbieter.