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Ratgeber Messer Zubehör

Wissenswertes über Messer Zubehör
Auch das beste und hochwertigste Messer verliert irgendwann seine Schärfe. Um die Schärfe lange zu erhalten, sollte man vermeiden auf einem harten Untergrund, wie zum Beispiel einem Teller, zu schneiden, sondern immer Schneidebretter benutzen. Außerdem verzögert man das Schleifen des Messers, indem man es regelmäßig wetzt. Die Unterschiede der beiden Begriffe werden hier weitergehend erläutert.

Wetzen
Messer werden mit einem Wetzstahl, auch Abziehstahl genannt, gewetzt. Der Wetzstahl hat entweder einen runden, ovalen, quadratischen oder flachen Querschnitt. Der Abziehstahl kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen, zum Beispiel aus rostfreiem, hartverchromtem Stahl, aus Saphir, Diamant, Stein oder Keramik. Er verfügt meist über einen Kunststoffgriff und einen Fingerschutz um die Verletzungsgefahr zu minimieren und um die Handhabung zu erleichtern. Beim Wetzen sollte die Bewegung vom Körper weg gehen, damit ein versehentliches Abrutschen keine schweren Folgen hat. Wenn Messer gewetzt werden, wird kein Material abgetragen, um das Messer schärfer zu machen, sondern um mit dem Auge kaum sichtbare Ausbeulungen in der Klinge wieder gerade zu richten. Dies wird bei noch scharfen, aber benutzten, Messern gemacht, um das Schleifen des Messers zu verzögern.

Schleifen
Zum Schleifen eines Messers wird ein Wetzstein oder Schleifstein verwendet. Hiermit werden sogar stumpfe Klingen wieder ausreichend scharf, da die Klinge, durch das Abtragen von Material, wieder scharf geschliffen wird. Im professionellen Bereich wäre die Schärfe der Klinge nicht ideal, für den privaten Gebrauch jedoch ist sie vollkommen ausreichend. Das Schleifen, wie auch das Wetzen braucht eine geübte Hand. Man muss die Klinge im richtigen Winkel schleifen und kann dabei einiges falsch machen. Abhilfe schafft hierbei ein elektrischer Messerschärfer. Mit einem elektrischen Messerschärfer ist das Schleifen des Messers wesentlich einfacher und weniger gefährlich.