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Ratgeber Milchpumpe

Wissenswertes über Milchpumpen
Eine Milchpumpe - der Begriff macht nicht gerade Lust auf mehr, so stellt man sich anfangs doch Kühe in einem Stall vor, die von ihrem Bauern die Saugglocken aufgesetzt bekommen und an die Melkmaschine angeschlossen werden. Vom Prinzip her läuft das Verfahren beim Menschen auch nicht groß anders – allerdings können Sie sich alleine zu Hause auf Ihr Kuschelsofa oder auch gemütlich ins Bett setzen..

Muttermilchvorrat
So können Sie ohne schlechtes Gewissen, dass Ihr kleiner Spatz nicht optimal versorgt ist, auch mal wieder das Haus ohne Kind verlassen. Daneben eignet sich abgepumpte Milch ideal, um eventuelle Stillpausen zu überwinden du trotzdem nicht auf die Muttermilch zu verzichten, beispielsweise wenn Sie Antibiotika nehmen müssen oder auch Erkrankungen der Brustwarzen bekommen. Und auch wenn Sie sich einmal an Orten befinden, an denen Sie nicht stillen können.

Muttermilch – die natürliche und beste Nahrung
Muttermilch ist nicht nur die sparsamste, sondern auch die von der Natur vorgesehene und somit beste Nahrung für Ihr Baby. Denn die Muttermilch enthält nicht nur alle Nährstoffe, sondern versorgt Ihr Kind auch mit einem ausgewachsenen Immunsystem. Mit einer Milchpumpe wird die Muttermilch unter hygienisch einwandfreien Bedingungen in sterile Fläschchen gefüllt. Die abgefüllte Milch sollte im Kühlschrank aufbewahrt und möglichst schnell verbraucht werden. Alternativ kann sie eingefroren werden.

Handpumpen und elektrische Milchpumpen
Bei den Milchpumpen werden die Handpumpen und die elektrischen Pumpen unterschieden. Handpumpen eignen sich zum Abpumpen kleiner Mengen Milch, so beispielsweise um Überschüsse abzupumpen. Sollten Sie jedoch ganze Mahlzeiten und auch regelmäßig abpumpen wollen, ist die elektrische Milchpumpe die deutlich bessere Variante.

Aufbau und Funktionsweise
Ein saugglockenähnlicher Kunststoffaufsatz wird auf die Brust gesetzt und mittels eines Unterdruckerzeugers wird die Milch aus der Brust gesaugt. Der Unterdruck wird bei der Handpumpe manuell durch das Vakuum und die Pumpbewegung, bei der elektrischen Milchpumpe elektrisch erzeugt. In der sogenannten Stimulationsphase wird der Milchfluss angeregt, in der zweiten Phase erfolgt der eigentliche Pumpvorgang.

Die individuell optimale Pumpe
Welche Pumpe individuell die Richtige für Sie ist, müssen Sie selbst ausprobieren. Beim Abpumpen ist es ganz wichtig, dass man sich wohlfühlt und das Abpumpen nicht zu einer zu großen Belastung wird und die Milch schlimmstenfalls nicht mehr fließt. So kann man im Vorfeld verschiedene Milchpumpen ausprobieren, indem man sich in der Apotheke oder auch aus dem Krankenhaus eine Milchpumpe ausleiht. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Ausstattung und Unterschiede
Einige Milchpumpen eignen sich nur für das einseitige Abpumpen, andere auch für das Abpumpen beider Brüste gleichzeitig. Zudem unterscheiden sich die einzelnen Geräte vor allem in der Lautstärke sowie der Handhabung oder auch den Einstellungsmöglichkeiten. Sollten Sie die Milchpumpe häufig auch unterwegs nutzen, so ist eine mit Batterie beziehungsweise per Akku betriebene Milchpumpe sinnvoll.