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Ratgeber Modellbau Flugzeug

Wissenswertes über Modellflugzeug
Modellflugzeuge sind Nachbildungen von realen Flugzeugen, die deutlich verkleinert sind. Jedoch unterscheidet man nicht zwischen Spielzeugen und Sportgeräten. Auch eine Abgrenzung zwischen kommerziellen, militärischen oder wissenschaftlichen Flugzeugmodellen erfolgt nicht.
Geschichtlicher Hintergrund von Flugzeugmodellen
Obwohl die Geschichte von Flugzeugmodellen bereits lange vor der der Luftfahrt beginnt, sind diese eng miteinander verbunden. Denn die Grundlagen des Fliegens wurden anfangs an Modellen ausprobiert. So geht das erste Flugmodell auf den Mathematiker und Philosophen Archytas zurück, der dieses circa 450 vor Christus entworfen hat. Noch im gleichen Jahrhundert ist das erste Hubschraubermodell als Spielzeug für chinesische Kinder gebaut worden. Es ist die Grundlage für heutige Drehflügelflugzeuge. 1857 ist es dann soweit, dass das erste Motorflugzeug aufgrund eines Modells zum Patent angemeldet wurde. Während des Ersten Weltkriegs wurde dann der Bau von Flugmodellen zum Beruf. Da jedoch im Jahr 1913 bereits ein Buch mit dem Titel „Flugmodellbau“ erschien, nahmen sich immer mehr Bastler diesem Hobby an.
Einteilung von Flugmodellen
Da es im Hobbybereich heute die unterschiedlichsten Varianten von Flugmodellen gibt, hat die FAI diese in Klassen aufgeteilt, in denen die unterschiedlichsten Wettbewerbe ausgetragen werden. So wird in erster Linie nach dem Flugprinzip unterteilt, bei dem in drei verschiedene Klassen unterteilt wird. Nämlich in „Leichter als Luft“, dynamischer Antrieb und Rückstoßantrieb. Die weitere Klassifizierung gilt der Steuerung, die sich zum Teil noch weiter unterteilen lässt.
Rechtliche Grundlagen für Flugmodelle
Jedes Flugmodell gehört in Deutschland rechtlich in die Kategorie der Luftfahrzeuge, da diese den Luftraum nutzen. Aus diesem Grund bilden diese eine eigene Luftfahrzeugklasse, die in §16 LuftVO geregelt werden. Modelle, die weniger als 5kg auf die Waage bringen sind zwar nicht von diesen Regelungen ausgenommen, benötigen aber keine spezielle Aufstiegserlaubnis. Dies findet jedoch nur dann Anwendung, wenn ein Abstand von mindestens 1,5km zu Flughäfen eingehalten wird. Wird das Modell von einem Verbrennungsmotor angetrieben, dann muss zusätzlich ein Abstand von Wohngebieten realisiert werden, der mindestens 1,5km beträgt. Flugplätze für Modellflugzeuge werden meist von Modellbauvereinen betrieben, die diese für ihre eigenen Modelle oder Wettkämpfe nutzen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Modelle, die ein Startgewicht von 25 kg überschreiten eine Zulassung benötigen und ähnliche Vorschriften gelten wie für Flugzeuge. So benötigt man hierfür einen Modellpilotenschein.
Versicherungspflicht für Modellflugzeuge
Seit 2005 sind Flugmodelle nicht mehr von der Versicherungspflicht für Luftfahrzeuge ausgenommen. Aus diesem Grund müssen Flugzeugmodellbesitzer seit diesem Zeitpunkt eine Haftpflichtversicherung mit einer entsprechend hohen Haftungssumme vorweisen können. Erfolgt eine Kontrolle und der Besitzer kann diese nicht vorweisen, begeht er eine Ordnungswidrigkeit, da er den öffentlichen Luftraum ohne Versicherungsschutz nutzt.
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