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    Ratgeber Modelleisenbahn

    Wissenswertes über Modelleisenbahn
    Modelleisenbahnen sind Kopien von Eisenbahnen, welche über einen großen Echtheitsgrad verfügen. Hierbei wird auf viele Details geachtet. Der Bereich wird auch durch Modellautos erweitert, die ebenfalls Nachbildungen sind und als Ausstellungsstücke auf den jeweiligen Anlageformen zur Schau gestellt werden. Im Bereich der Modellbahnen gibt es unterschiedliche Größen, die sich in verschiedene Spurweiten, wie beispielsweise Spur G oder Spur TT, aufteilen. Die Nachbildungen von Landschaften und Gebäuden werden ebenfalls in Verbindung mit der Modelleisenbahn oder Modellautos gefertigt und bilden ein maßstäbliches Gesamtbild einer Region.

    Geschichte Modelleisenbahn
    1784 begann die Geschichte der Modellbahn. Jedoch wurde zu dieser Zeit ein Dampfwagen entwickelt, welcher den Unterschied des Antriebes zur heutigen Modellbahn besaß. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Modelle von Eisenbahnen in England gebaut. Damals dienten diese aber als Werbemittel für die echten Bahnen. Um 1840 wurden die ersten Nachbildungen aus Blech hergestellt. 1869 sichtete man nachweisbare Lokomotiven in Deutschland. Im Jahre 1882 gab es dann die erste elektrische Modellbahn sowie ein Jahr später erstmals das Zweischienen-Zweileiter-System. Um 1886 gab es eine Modellbahn mit einem Uhrwerkantrieb, die auch in Spielwarenläden angeboten wurde. Im Jahre 1887 bot die Firma Schönner aus Nürnberg dampfbetriebene Modelle an, die es dann auch in mehreren Spurweiten gab. 1891 wurden auf der Leipziger Messe Eisbahnenmodelle vorgestellt, die von einer Firma namens Märklin hergestellt wurden.

    Dieses Unternehmen ist heute noch der führende Modellbahnhersteller Deutschlands. Außerdem wurden damals die noch heute gültigen Spurweiten von Märklin eingeführt. Auch Weichen und Eisenbahnzubehör hat dieser Hersteller gefertigt und verkauft. In den Anfangsjahren um 1900 herum bildeten Weiterentwicklungen den Rahmen der Modellbahn. Hierbei wurde die Dreischienengleistechnik eingeführt, in dieser in der Mittelschiene eine Stromversorgung eingebaut war. Darüber hinaus entwickelten die führenden Hersteller Fernbedienungen für Weichen. Indessen gab es Diskussionen darüber, inwieweit Standardisierungen die Herstellung von Modellbahnen vereinfachen sollte. 1922 entstand die Spurweite 00, die sich später in H0 umbenannte. Die Firma Bing aus Nürnberg musste ihre Produktion zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise einstellen. Davon profitierte das Unternehmen Bub und übernahm bis 1937 deren Linien und kreierte dazu eigene Produkte.

    1935 feierte die Deutsche Reichsbahn den 100. Geburtstag der deutschen Eisenbahn. In diesem Zeitraum wurden dann auch für die verschiedenen Größen technische Weiterentwicklungen durchgeführt. 1952 wurde ein Unternehmen – die Firma Fleischmann aus Nürnberg – eines der führenden Modelleisenbahnhersteller Deutschlands, durch die Produktion der Reihe H0-Bahn. Danach wurden viele weitere Maßstäbe angefertigt und 2008 stellte das japanische Unternehmen Eishindo eine Bahn mit dem Maßstab 1:450 auf der Nürnberger Spielwarenmesse vor.

    Modelleisenbahnmaßstäbe
    Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Maßstäben. Außerdem werden zusätzlich auch die Modellautos sowie das Zubehör in jene Maßstäbe umgesetzt. Gängige Größen zwischen 1:22,5 und 1:220 sind in der heutigen Produktion an der Tagesordnung. Die Beliebtheit von Modelleisenbahn und Modellautos reißt nicht ab und wird zukünftig immer größere Dimensionen einnehmen. Die größte Eisenbahnausstellung der Welt gibt es in Hamburg, in der Speicherstadt, zu bewundern.
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