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Ratgeber Mofa Roller

Wissenswertes zum Mofa Roller

Unter einem Mofa-Roller versteht man ein einspuriges Fahrzeug, wobei Mofa für Motor-Fahrrad oder Motorisiertes Fahrrad steht. Der Begriff Roller hingegen bezieht sich auf die Bauform dieses motorisierten Zweirads. Der Mofaroller hat einen freien vorderen Durchstieg zwischen Sitzbank und Frontkarosserie ähnlich wie ihn Damen Fahrräder besitzen. Häufig gibt es als Stauraum einen Handschuhkasten oder ein Helmfach. Es gibt Mofa Roller mit Verbrennungsmotor, aber auch Elektroroller erfreuen sich großer Beliebtheit. Neuere Modelle haben meistens eine Kombination aus Triebsatzschwinge und Vollautomatik, früher waren sie mit einer linken Handschaltung oder in seltenen Fällen auch einer Fußschaltung ausgestattet. Obwohl viele Motorroller durch Zweitaktmotoren angetrieben werden, ersetzen Hersteller diese aufgrund des hohen Schadstoffausstoßes vermehrt durch Viertakter.

Unterschied zum Kleinkraftrad und Mofa
Neben der Bauart des Rollers existiert zudem die dem Motorrad ähnliche Mokickbauform. Hierzu zählen Mofas sowie Kleinkrafträder wie Mopeds und Mokicks. Auch diese Mofarollerbauform kann entweder elektrisch oder mit Benzin angetrieben werden. Eine spezielle bauliche Form des Mopeds ist das Faltmoped. Bei Mofas wird die Antriebskraft über eine Kette oder einen Riemen auf das hintere Rad übertragen. Das Moped besteht aus den Begriffen Motor und Pedale und wird ähnlich dem Kickstarter angetreten. Das Mokick setzt sich aus den Wörtern Motor und Kickstarter zusammen und ist von der Bauart dem Motorrad gleichzustellen.

Unterwegs mit dem Mofa Roller

Wer noch nicht alt genug ist, mit einem Motorrad zu fahren, sieht eine gute Alternative im Mofa-Roller. Im Alter von 15 Jahren ist es bereits möglich, ein Mofa oder ein gedrosselten Motorroller in Betrieb zu nehmen. Hierfür braucht man lediglich eine Prüfungsbescheinigung, die man nach einer doppelten Fahrstunde, sechs theoretischen Unterrichtseinheiten von jeweils 90 Minuten und einer erfolgreich absolvierten Theorieprüfung erhält. Vor allem auf dem Land mit nur schlecht ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln bietet der Mofa Roller den Jugendlichen eine gewissen Freiheit und Unabhängigkeit. Einziger Nachteil des Mofaführerscheins ist die maximale Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Schneller darf man dann nämlich auf den deutschen Straßen nicht unterwegs sein. Im Alter von 16 Jahren kann man aber bereits die Führerscheinprüfung für die Klasse M ablegen. Mit dieser Fahrerlaubnis können Jugendliche und Erwachsene auf dem Mofa Roller bis zu 45 km/h fahren. Schneller und flexibler unterwegs zu sein, hilft nicht nur auf dem Weg zur Schule oder zum Sport, sondern auch, wenn ein Tagesausflug geplant ist. Das Handschuhfach bietet Platz für Ferngläser, Sporttaschen, Beauty Produkte, Geschirr oder was man sonst noch zum Picknick, Funsport, Sightseeing etc. mitnehmen möchte. Eine zweite Person darf nur mit einem Führerschein der Klasse M mitgenommen werden und nur wenn ein zweiter Sitzplatz auf dem Mofaroller eingeplant ist.