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Ratgeber Motorrad

Wissenswertes über das Motorrad
Das Motorrad, die amtliche Bezeichnung lautet Kraftrad, ist ein einspuriges motorgetriebenes Zweirad, das ein oder zwei Personen transportieren kann. In der heutigen Zeit gilt das Motorradfahren eher als Hobby denn als unbedingt notwendiges Fortbewegungsmittel. Derzeit sind in Deutschland etwa 3,5 Millionen Motorräder angemeldet.

Die geschichtliche Entwicklung
Die Erfindung des Zweirads wird dem Deutschen Karl Drais zugeordnet. Im Jahr 1817 stellte er eine Art zweirädrige Laufmaschine vor. Der nächste Entwicklungsschritt (1870) waren Dampfmotorräder, die in erster Linie in den USA und in Frankreich eingesetzt wurden. Das erste benzinmotorgetriebene Serienzweirad kam 1894 auf den Markt. Bis 1914 war Indian der weltweit größte Motorradhersteller. Übergangsweise ging dieser Titel an Harley Davidson, DKW und NSU. Seit den 70ern ist Honda der weltweit größte Produzent von Motorrädern.

Der Antrieb
Ein Motorrad wird heute häufig von einem viergetakteten Ottomotor angetrieben. Die Zylinderzahl liegt meist zwischen 1 und 4, wobei sie meistens in Reihe angeordnet sind. Die Zweizylinder sind teilweise auch V-förmig angeordnet, seltener sind sie als Boxermotor konstruiert. Fast immer wird die Antriebskraft des Motors auf das Hinterrad übertragen. Entweder geschieht dies mittels Kette oder mittels eines Kardanantriebs. Der Kardanantrieb ist wartungsärmer, jedoch sehr viel schwerer als der Kettenantrieb. Hier ist oft ein Nachspannen und Schmieren der Kette vonnöten. In Relation zum Automobil zeichnet sich das Motorrad besonders durch das geringe Leistungsgewicht aus. Dadurch sind die Fahrleistungen eines Motorrads sehr viel besser.

Die verschiedenen Typen
Motorrad ist eigentlich ein Oberbegriff, der viele verschiedene Unterarten unter sich vereinigt. Im Laufe der Zeit haben sich viele verschiedene Typen herausgebildet, die sich je nach Einsatzgebiet und auch nach verschiedenen Vorlieben unterscheiden. Eine grobe Unterscheidung differenziert in Motorroller, Straßen- und Geländemotorräder. Die Straßenmaschinen werden beispielsweise nochmals unterteilt in Naked Bikes, Supersportler oder Sporttourer. Geländemotorräder können etwa wiederum in Enduros, Motocross oder Trial Bikes unterschieden werden. Sie können wiederum in Motorleistung und Hubraum weiter differenziert werden.

Die gesetzlichen Vorgaben
Um ein Motorrad im öffentlichen Straßenverkehr bewegen zu dürfen, ist der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis erforderlich. Unterschieden wird dabei in Leistung und Leistungsgewicht. Mit der Klasse A beschränkt dürfen maximal Motorräder mit einer Leistung von nicht mehr als 25KW/34PS und maximal 0,16KW pro Kilogramm bewegt werden. Nach 2 Jahren wird er erweitert auf Klasse A. Ab dem 25. Lebensjahr wird direkt die Klasse A beim Führerscheinerwerb ausgestellt.

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