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Ratgeber Muskelschmerzen & Gelenkschmerzen

Wissenswertes über Muskelschmerzen
Muskelschmerzen basieren meist auf verschiedensten Ursachen. Häufig sind sie harmlos und entstehen durch Verspannungen und Verletzungen der einzelnen Muskelpartien. Schulter- oder Nackenverspannungen entstehen schnell durch langes Sitzen, akutem Mangel an Bewegung oder falschen Bewegungen. Auch eine zu schwache Muskulatur oder ein Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Muskelgruppen führen zu Fehlbelastungen, Fehlhaltungen und somit zu Verspannungen.

Der Muskelkater
Schmerzen entstehen aber ganz klar auch durch Muskelkater, Zerrungen, Prellungen, Krämpfen oder Muskelfaserrissen. Der Muskelkater verschwindet nach ein paar Tagen wieder. Er entsteht durch das Ausüben von ungewohnten Belastungen oder Bewegungen. Die Muskelschmerzen kommen durch tausende Mikrorisse im Muskelgewebe. Je trainierter der Muskel wird, desto geringer ist der Muskelkater. Selbst geübte Sportler leiden noch unter dem Muskelkater, wenn sie neue Übungen oder neue Bewegungsabläufe ausführen.

Weitere Muskelverletzungen
Muskelprellungen entstehen durch äußere Einflüsse. Meistens klingen sie nach wenigen Tagen ohne weiteres wieder ab. Eine Zerrung entsteht durch ein Überdehnen des Muskels. Der Auslöser dieser Muskelschmerzen ist meistens eine ruckartige Bewegung. Stärkere Zerrungen sollten vom Arzt behandelt werden. Der Muskelfaserriss sollte auf jeden Fall vom Arzt behandelt werden. Dabei zerreißen einzelne Fasern oder mehr vom Muskel.

Eine andere Art der Muskelschmerzen ist der Krampf. Muskelkrämpfe sind meist durch Magnesiummangel verursacht. Der Mangel entsteht weil der Körper durch das Schwitzen Magnesium verliert. Dem kann durch eine ausgewogene Ernährung gut entgegengewirkt werden oder durch zusätzliche Aufnahme von Magnesium.

Wissenswertes über Gelenkschmerzen
Mehr als 20 Millionen Deutsche leiden unter Gelenkschmerzen. Die häufigsten Ursachen sind vorhergehende Entzündungen der Gelenke und Verschleißerkrankungen. Auftretende Schmerzen in Gelenken, die länger als 3 Tage andauern, sollten von einem Arzt in Augenschein genommen werden.

Die Arthrose
Schäden durch Abnutzung folgen meist auf ungleichmäßige und zu starke Belastungen der jeweiligen Gelenkflächen. Die entstandenen Abriebpartikel führen eventuell zu Entzündungen im Gelenk, die weitere Gelenkschmerzen verursachen. Arthrose kommt insbesondere bei den stark belasteten Gelenken vor, wie Hüft- oder Kniegelenk. Im schlimmsten Fall wird das Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt.

Die rheumatoide Arthritis
Bei der rheumatoiden Arthritis werden körpereigene Teile als fremd eingestuft. So kommt es zu Abwehrreaktionen, die sehr schmerzhaft sein können. Die rheumatoide Arthritis kommt in allen Altersgruppen vor. Wird nicht rechtzeitig therapiert, zerstört die Krankheit die Gelenke. Der Auslöser dieser Autoimmunkrankheit ist bis heute unbekannt. Vermutet werden allerdings, dass genetische Faktoren und Umwelteinflüsse einen gewissen Teil dazu beitragen und diese Gelenkschmerzen hervorrufen.

Die Gicht
Gicht verursacht ebenso starke Schmerzen in den Gelenken. Der erste Gicht-Anfall findet meist in den Zehen, insbesondere im Großzehgelenk, statt. Verursacht wird Gicht durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken. Der erhöhte Harnsäurespiegel im Blut kann nicht mehr vollständig über die Nieren abgeführt werden und so entstehen Gelenkschmerzen. Langfristig kann der Gicht entgegen gearbeitet werden, indem ein normales Körpergewicht gehalten wird. Ausreichende Mengen an Flüssigkeit sollte ebenfalls zu sich genommen werden, Alkohol sollte nicht mehr konsumiert werden, auch der Fleisch- und Fischkonsum muss drastisch reduziert werden. Hülsenfrüchte und Spargel müssen ebenfalls gemieden werden. Akute Gicht-Anfälle können durch Medikamente verhindert werden und die Gelenkschmerzen somit lindern.