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Ratgeber Narbengel

Wissenswertes über Narbengel
Narbengel ist ein medizinisches Narbenpräparat, das die Ausheilung von Wunden nach einer Verletzung ohne Narbenbildung unterstützen soll. Dabei ist zu beachten, dass dieses Gel äußerlich angewendet wird und somit erst aufgetragen werden darf, wenn die entsprechende Wunde ausgeheilt ist. Bei genähten oder geklammerten Wunden dauert die Ausheilung nach dem entfernen der Fäden oder Klammern in der Regel ein bis zwei Tage. Erst dann kann das Narbengel angewendet werden. Gut zu erkennen ist der Heilungsfortschritt daran, dass die Klammer- oder Fadenlöcher verschlossen sind.

Wirkungsweise von Narbengel
Die meisten Narbengels enthalten Heparin, Allantoin, Campher und Harnstoff. Diese regen die Durchblutung an und fördern so den Heilungsprozess. Unterstützend können reguläre Hautcremes sowie Melkfett oder Nivea-Creme verwendet werden. Durch die regelmäßige Pflege und das häufige Einreiben wird der Heilungsprozess zusätzlich angeregt. Außerdem sind häufige, vorsichtige Massagen der betroffenen Stelle sehr effektiv. Gerade bei Personen, die zu starker Narbenbildung neigen, ist diese Variante sehr Erfolg versprechend. Jedoch ist die Wirkung der einzelnen Salben und Gels begrenzt. Auch wenn die Durchblutung angeregt wird, ist die Anwendung doch nur äußerlich. So kann sich trotz häufiger Anwendung von Narbengels eine hypertrope Narbe bilden. Für den Fall, dass sich diese nicht spontan zurück entwickelt, wird sie im Laufe der Jahre nach und nach zurückgehen. So hängt die Wirkung immer vom Patienten, der Größe und Art der Narbe ab und ob das Narbengel mit der Haut harmoniert.