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Ratgeber Nasendusche

Wissenswertes über Nasenduschen
Eine Nasendusche dient der Reinigung der Nase sowie der Nasenschleimhäute. Sie findet besonders bei trockenen Nasenschleimhäuten, Nasennebenhöhlenerkrankungen, Erkältungen, Heuschnupfen, Allergien, und Schnupfen Anwendung. Eine tägliche Nutzung der Nasendusche mit Salzwasser dient der Vorbeugung und Behandlung von Atemwegserkrankungen. Landläufig gelten Nasenspülungen als Hausmittel, doch liegen genügend Studien vor, welche die Wirksamkeit von Nasenduschen hinsichtlich akuter Symptome und für die Prävention zeigen.

Anwendung von Nasenduschen
Bei der Nasenspülung wird die mechanische Reinigungsfunktion der Nasenschleimhaut ersetzt. Dabei wird eine warme isotonische Kochsalzlösung in den Nasenraum gespült. Durch eine gebeugte Haltung des Kopfes wird es ermöglicht, dass die Flüssigkeit durch ein Nasenloch einfließen und durch das andere abfließen kann.

Wirkung von Nasenduschen
Verstopfte, verschleimte oder laufende Nasen gehören zu den ständigen Beschwerden einer Erkältung. Dabei behindert die verstopfte Nase die für die Gesundheit und das Wohlbefinden so nötige Nasenatmung. Bei der Einatmung wird die Atemluft durch die Nase erwärmt, befeuchtet und zugleich von Staubpartikeln und weiteren für uns unsichtbaren Schwebestoffen gesäubert. Dabei wird der abgefangene Schmutz im Nasenschleim weiter befördert. So wird die Atemluft für einen ungehinderten Gasaustausch mit den Lungen aufbereitet.

Bei der Atmung durch den Mund kann diese Filterfunktion nicht übernommen werden. Zudem verflacht bei der Mundatmung die Atmung, so dass eine Austrocknung der Schleimhäute die Folge ist, wodurch wiederum eine größere Anfälligkeit für Infektionen und Entzündungen entsteht. Denn wenn die Reinigungsfunktion der Nase durch Trockenheit, Schleim oder Verschmutzung beeinträchtigt ist, können Viren leichter in die Zellen der Schleimhaut eindringen und diese infizieren. Die Reinigungsfunktion durch die Nasendusche soll dieses verhindern.