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Ratgeber Nikolaus

Der Nikolaus:

Historisches:

Der uns bekannte Nikolaus, der in der christlichen Tradition am 6. Dezember des Nachts in die Häuser kommt und den dortigen Kindern entweder Süßigkeiten oder eine Rute in die Stiefel legt, wird zurückgeführt auf Nikolaus von Myra, der um 300 n. Chr. als griechischer Bischof im später Byzantinischen Reich wirkte. Er galt als Schutzpatron der Kaufleute, Seefahrer und Schulkinder. Ob für seinen in unseren Breitengraden bekannten Begleiter Knecht Ruprecht ebenfalls eine lebende Person Pate gestanden hat, ist nicht erweisen. Und auch über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige historisch belegte Tatsachen. Insofern haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche Legenden gebildet, die ihn nach und nach in den Stand eines der bedeutendsten Heiligen hoben. Und obwohl sich vielerlei Geschichten in Buch und Fernsehen dem heiligen Nikolaus als Wohltäter der Seefahrer widmen und eine Bandbreite an entsprechenden Sitten und Brauchtum seinen Festtag begleiten, so freuen sich doch in erster Linie die Kinder auf diesen Tag in der Zeit vor Weihnachten, an dem sie morgens gespannt in ihre Schuhe blicken, die abends noch in der Küche auf dem Boden blank geputzt wurden. Und fiel dies zur Zufriedenheit aus, so wurde der Stiefel mit den beliebtesten Leckereien wie Christstollen oder Lebkuchen gefüllt:

Beliebte Süßigkeiten:
Und diese kulinarischen Köstlichkeiten aus der Nikolaus'schen Weihnachtsbäckerei werden entweder im Kinderzimmer auf einem großen Teller, an dem die Kleinen viel Freude haben, drapiert, oder zum gemeinschaftlichen Essen auf den Tisch im Wohnbereich gelegt und mit weihnachtlicher Dekoration und beschaulichen Accessoires bestückt – und wird daneben dann wöchentlich eine Kerze nach der anderen auf dem Adventskranz angezündet, so entsteht pure Vorfreude auf Weihnachten.

Der 6. Dezember und die Stiefelarie:
Wenn die fünfte Tür im Adventskalender geöffnet ist und sich dieser Tag dem Ende neigt, so steht er vor der Tür: der Nikolaustag. Der uns allen bekannte Brauch der Boots, die die Kinder leer vor ihre Tür oder den Kamin stellen und nach dem Aufwachen gefüllt vorfinden, entspringt ursprünglich dem sogenannten Schiffchen setzen des 15. Jahrhunderts, bei dem in der Freizeit der Kinder aus Papier Nikolausschiffe gebastelt wurden, in die der Heilige seine Gaben legte. Aufgrund mangelnden Zugangs vieler Wohnungen in der Stadt zu offenem Wasser wie See oder Meer, wurden die Schiffe später Stiefel, Schuhe mit hohem Schaft oder auch feste Strümpfe, die in ihrer Länge eine normale Schuhgröße bei Weitem überragten, abgelöst – denn auch wenn Bad und Küche fließend Wasser bieten, so können die gebastelten Boote dort schwerlich Segel setzen. Die Entscheidung des Nikolaus, ob die Kinder auch brav gewesen seien, geht im Übrigen auf das Gleichnis von den anvertrauten Talenten zurück, bei denen drei Knechten nach der Rückkehr des Herrn in sein Haus belegen mussten, wie sie sich in der verstrichenen Zeit verhalten hätten. Und auf eine Bauernregel kann der ebenfalls – wie der Weihnachtsmann – in roter und weißer Bekleidung und mit einem Sack über der Schulter dargestellte Schutzpatron auch noch zurückblicken: Trockener Sankt Nikolaus / milder Winter rund um's Haus.
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