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Ratgeber Nudeltopf

Wissenswertes über Nudeltöpfe
Das Kochen von Nudeln ist schon eine Kunst für sich. Ob nun bissfest – al dente - oder auch weich und mit oder ohne Öl sowie abschrecken oder nicht. Nudeln werden in der Regel aus Hartweizengrieß, Reis, Mais oder auch Kartoffeln sowie seltener auch Hirse oder Dinkel hergestellt. Teilweise werden auch Eier zugefügt – die sogenannten Eiernudeln – oder auch Kräuter, Gewürze oder färbende Zutaten.

Entdeckung der Nudeln
In Südeuropa und China haben sich Nudeln wahrscheinlich unabhängig voneinander entwickelt, obwohl immer wieder die Auffassung vertreten wird, dass Marco Polo die Nudeln aus China mitgebracht hat. Jedoch unterscheiden sich die asiatischen Nudeln gänzlich in der Zusammensetzung von den hiesigen. Zudem gab es bereits in der griechischen Antike Nudelgerichte und auch in etruskischen Gräbern wurden Geräte zur Nudelherstellung gefunden.

Einführung der Nudeln in Deutschland
Die älteste Nudelfabrik in Deutschland ist die Erfurter Teigwarenfabrik aus dem Jahr 1793. Das Wort Nudel? ist vermutlich eine Abwandlung von dem Wort Knödel?, das wie viele deutsche Wörter mit der Vorsilbe Kn- eine Verdickung ausdrückt. Nudeln sind in den verschiedensten Formen erhältlich. Nudelteig wird ausgerollt und anschließend durch eine Nudelmaschine gepresst wie die Bandnudeln, Spaghetti und ähnliche Nudelarten, in Formen ausgestochen oder auch geschnitten.

Hauptgericht mit Soße
In Deutschland sind eierhaltige Nudelteige vorherrschend, was sich darauf zurückführen lässt, dass sich Hartweizen schlecht anbauen ließ und man stattdessen Weichweizen nahm, den man mit Eiern verhärtete. Nudeln werden in Deutschland in der Regel als Hauptgericht mit Soße serviert und sind bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt. Als Beilage haben sich eher die Kartoffeln durchgesetzt. Damit die Soße an den Nudeln ideal haftet, wird der Teig geriffelt.

Kochtipps
Auch wenn Nudeln kochen vergleichsweise einfach ist, sollten einige Tipps beachtet werden. So sollte immer ein großer Topf mit viel Wasser verwendet werden. Damit die Nudeln nicht verkleben, kann ein Schuss Öl hinzugegeben werden und für den Geschmack etwas Salz. Wenn das Nudelwasser sprudelnd kocht, werden die Nudeln in das Wasser gegeben und die Hitze etwas reduziert. Hin und wieder sollten die Nudeln umgerührt werden, damit es nicht zu einer Gruppenbildung? kommt, vor allem bei Spaghetti.

Kochzeit
Spaghetti benötigen zwischen fünf und sieben Minuten, Bandnudeln (Tagliatelle) neun bis zwölf Minuten und gefüllte Nudeln wie Ravioli oder auch Tortellini bis zu 15 min. Haben die Nudeln die gewünschte Konsistenz erreicht, werden sie durch ein Sieb abgegossen. Nudeln werden hingegen einiger gegenteiliger Aussagen nicht abgeschreckt.

Nudeltöpfe
Spezielle Nudeltöpfe weisen meist ein großes Volumen auf und sind zudem oft mit einem integrierten, herausnehmbaren Sieb ausgestattet, in das die Nudeln gegeben werden und in dem diese gekocht werden. So hat man, wenn man allein ist, nicht das Problem, dass man nur zwei Hände zur Verfügung hat, aber den Topf und ein Sieb halten muss. Bei den Nudeltöpfen wird das Sieb einfach und schnell an zwei Griffen inklusive der Nudeln aus dem Topf gehoben. Das Wasser verbleibt im Topf. Nun noch in einer schönen Schale servieren, die Soße dazu und fertig ist eine leckere Pasta!