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LED-Fernseher mit 50\" und 1920 x 1080 Pixel Auflösung

Testnote mittel
80% (1 Tests)

digitalversus.com: mittel (3) - Einzeltest Sony KDL-50W656A - online


Ratgeber OLED Fernseher

OLED Fernseher
Der OLED Fernseher gilt als Nachfolger des LED Fernsehers und ist diesem gegenüber dadurch im Vorteil, dass er organische an Stelle von anorganischen Leuchtdioden verwendet. Organische Leuchtdioden sind dünnfilmige, leuchtende Bauelemente, die aus halbleitenden, organischen Materialien hergestellt sind und gewöhnlichen Leuchtdioden sowohl in Strom-, als auch in Leuchtdichte überlegen sind, indem beide geringer ausfallen. Einkristalline Materialien werden gar nicht erst benötigt. So sind vor allen Dingen Produktionskosten eines OLED Fernsehers günstiger.

Vorteile von OLED

Weitere Vorteile des OLED Fernsehers im Vergleich zu seinem Vorgänger mit Flüssigkristallbildschirm, ist der gestochen scharfe Kontrast. Dieser rührt daher, dass die OLED Fernseher keine Hintergrundbeleuchtung nötig haben. Während LCD Bildschirme zum Beispiel lediglich als farbige Filter fungieren, emittiert ein OLED Fernseher farbiges Licht. Dadurch, dass dieses Verfahren um einiges Effizienter ist, benötigen OLEDs viel weniger Energie als andere Fernseher und sparen daher eine Menge Strom. So erhitzen sich OLED Fernseher auch nicht so sehr wie LC-Bildschirme, bei denen die Energie der Hintergrundbeleuchtung in Wärme umgewandelt wird. Auch können OLEDs durch die wegfallende Hintergrundbeleuchtung sehr dünn angefertigt werden. Die schnelle Reaktionszeit des OLED Fernsehers ist ein weiterer toller Fortschritt, so liegt diese im Idealfall bei etwa 0,001 Millisekunden, was einer Mikrosekunde entspricht. Damit ist sie tausend Mal geringer als die des schnellsten LCD Fernsehers.
Nachteile von OLED
Allerdings hat der OLED Fernseher auch seine Nachteile. Allen voran die gering einzustufende Lebensdauer mancher organischen Bauelemente stellt ein Problem dar. Während Beispielsweise die roten Leuchtdioden etwa 10 Millionen Stunden halten, halten sich blaue mit etwa lediglich 150.000 Stunden etwa 1,5 Prozent dieser Zeit. Bei der Berechnung der Lebensdauer spielen sowohl die maximal verwendbare und tatsächlich gebrauchte Anfangshelligkeit, mit der die Messung beginnt, als auch die Zeit bis die Leuchtstärke auf 50 Prozent des Anfangswertes gefallen ist eine Rolle. Dazu ist die Temperatur, bei welcher der Fernseher betrieben wird, nicht ganz unwichtig. Ein gut gekühlter OLED Fernseher hat somit eine deutlich länger anhaltende Lebensdauer. Dass OLED Monitoren noch nicht so eingeschlagen haben, wie man es erwartet hat, liegt vor allem Dingen an dieser begrenzten Lebensdauer.
Zukunft des Fernsehens
Einen weiteren Nachteil bildet das organische Material im Bezug auf Wasser- und sogar Sauerstoffreaktionen. Zwar sind heutige OLED Fernseher anorganisch verkapselt, allerdings beeinträchtigt das deutlich die Flexibilität des Fernsehers. Sollte es durch die hochreaktive Injektionsschicht, bestehend aus Barium und Calcium, zur Korrosion kommen, kann es auf dem Display zu so genannten Dark Spots kommen, zu nicht beleuchteten Bereichen. Nach einem geeigneten flexiblen Substrat wird noch gesucht, bislang lassen alle flexiblen Kunststoffsubstrate zu viel Sauerstoff sowie Luftfeuchtigkeit durch. Auch Dünnglas ist während der Verarbeitung nur schwer zu handhaben. In absehbarer Zeit, sobald die Schwächen von OLED behoben sind, werden OLED Fernseher wohl den gebräuchlichen LCD Fernseher sowie die Plasmabildschirme ablösen.

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