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Ratgeber OP-Handschuhe

Wissenswertes über OP-Handschuhe
OP-Handschuhe oder auch Operationshandschuhe werden vor allem im Gesundheitsbereich verwendet. Wie der Name schon vermuten lässt, sind sie eigentlich speziell für den OP-Bereich gefertigt. Jedoch werden sie auch gerne in anderen Bereichen verwendet.

Die Anwendung von OP-Handschuhen
OP-Handschuhe werden prinzipiell verwendet, um das Operationsfeld beim Patienten nicht zu kontaminieren. Die Handschuhe werden vorher steril gelagert und kommen jeweils nur einmal zur Verwendung. Zusätzlich bieten sie dem Operateur eine Sicherheit vor eventuellen Infektionen durch Körperflüssigkeiten des zu Operierenden. Bei Eingriffen mit einer größeren Gefahr von Löchern und Rissen in den Handschuhen durch Knochensplitter oder Operationsnadeln werden häufig zwei Handschuhe übereinander angezogen. Generell sollten Handschuhe bei längeren Operationen etwa alle 2 Stunden gewechselt werden, da dann häufig die Gefahr einer Perforation steigt.

Der Aufbau von OP-Handschuhen
Operationshandschuhe bestehen meist aus Naturlatex oder, bei einer Latex-Unverträglichkeit, aus Polyisopren. Für einen außerordentlichen Tragekomfort sind sie anatomisch geformt, sodass ein stressfreies Arbeiten ermöglicht wird und keine Ermüdungserscheinungen durch ein etwaiges Abschnüren der Hände auftreten. Die Innenseite der Handschuhe ist speziell beschichtet. Dies gewährleistet ein leichtes Anziehen, eine gute Hautverträglichkeit und eine gute Schweissabsorption. Die Außenseite ist speziell angeraut. Dadurch können die chirurgischen Instrumente gerade unter feuchten Bedingungen besser und sicherer gehalten und geführt werden. Zudem ermöglichen OP-Handschuhe auch ein gutes Tastempfinden.