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Ratgeber Ohrhänger

Wissenswertes über Ohrhänger

Der Begriff Ohrhänger? umfasst alle Schmuckstücke, die durch ein Loch im Ohrläppchen eingehakt, und so als Ohrschmuck präsentiert werden. Ohrringe, die kein Loch benötigen, werden als Ohrclips bezeichnet. Der Ohrhänger gehört zwar zur Familie der Ohrringe, während der allgemeine Ohrring, teilweise auch als kleiner Schmuckstein, auch gerne von der Männerwelt getragen wird, reduziert sich die Zahl der Ohrhängerträger allein auf die Frauen.

Material des Ohrhängers

Der Ohrhänger besteht, im Gegensatz zu einem einem einfachen Ring, im Allgemeinen aus zwei Teilen. Der eine Teil ist der attraktive oder zur Schau gestellte Teil. Dieser kann aus einem einzigen Symbol oder Schmuckstück bestehen, wie z.B. einem Halbedelsteinherzen oder auch einer Perle. Dieser Teil baumelt? von einem kurzen Hänger. Dieser Hänger, an dessen Ende sich ein kleiner Haken befindet, ist der zweite Teil des Ohrhängers. Er besteht meistens aus einer dünnen Kette, welche aus Gold, Silber oder auch gerne mal aus Fabrikat besteht.

Das Ohrloch


Um den Haken des Ohrhängers am Ohr befestigen zu können muss das Ohrläppchen erst einmal durchstochen werden. Während Entzündungen am Ohr in Folge des Durchstechens bis ins vergangene Jahrhundert noch alltäglich waren, da noch nicht von wirklicher Sterilität der verwendeten Nadeln gesprochen werden konnte, ist die Entzündungsrate heutzutage deutlich kleiner. In den meisten Fällen wird eine Ohrlochpistole verwendet, die das Ohr in einer solch hohen Geschwindigkeit durchsticht, dass es der Betroffene kaum noch merkt. Das besondere dabei ist, dass ein Ohrring aus Stahl dabei gleich eingesetzt wird. Dieser muss ca. 8 Wochen im Ohr verbleiben, so lange, bis es verheilt ist. Dann kann die Person anfangen mit Ohrhängern oder anderen Ohrringen zu variieren und experimentieren.

Das Ohrloch als Heilmittel

Gingen Patienten im 17. Jahrhundert unter Augenschmerzen klagend zum Arzt, wurde von diesen zu einer aus heutiger Sicht grotesken Methode gegriffen, um die Schmerzen zu lindern. Das Ohrloch wurde durchstochen und entweder ein goldener oder von Seide übersponnener Ohrring eingesetzt, im Glauben, dieser könne die Schmerzen lindern. Heutzutage vermutet man, dass dies, wie vieles andere auch, nur als eine weitere Art und Weise diente, den Leuten möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.

Gefahr durch Ohrschmuck

Neben der offensichtlichen Gefahr ständig mit dem Ohrhänger an etwas hängen zu bleiben, ist das Ohrloch selbst eine Gefahrenstelle für die so genannte Nickelallergie?. Da ca. 80 % der Menschen auf Metallschmuck, die nicht zur edlen Sorte gehören, reagieren, kommen Schwellungen etwas häufiger vor.