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Ratgeber Pelletofen

Wissenswertes über Pelletöfen
Die nächste Generation umweltfreundlicher Öfen mit dem treffenden Namen Pelletofen sind auf dem Markt eingeführt worden. Das besondere daran ist die Tatsache, dass die Öfen mit Holzpellets befeuert werden, die automatisch zugeführt werden. Je nach Verwendung unterscheidet man zwei Arten von Pelletöfen.

Pelletöfen als Einzelofen
Wer kennt und liebt es nicht. In einer frostigen Winternacht bei Kerzenlicht vor einem knisternden Kamin sitzen. Mit den neuen Pellett-Einzelöfen ist dies möglich. Der Clou an der Sache. Sie müssen nie wieder Holz nachlegen und können so die Verbrennungsgefahr verringern. Bei Pellett-Einzelöfen werden die Pellets vollautomatisch und je nach Bedarf dazu gegeben. Darüber hinaus ist das Feuer deutlich gleich bleibender und gibt somit auch eine angenehmere Wärme ab. Dabei übersteigt die Leistung 8 kW nicht. Meist ist der Leistungsbereich deutlich darunter angesiedelt.

Pelletöfen als Zentralheizungssystem
Zum beheizen ganzer Wohnhäuser oder von Mehrfamilienhäusern lassen sich Pelletöfen mit einer Nennwärmeleistung von größer 8 kW besonders gut einsetzen. Der Vorteil dieser Brennertechnik ist definitive der unbegrenzte Vorrat an Verbrennungsmaterial, das regenerativ ist und somit immer wieder nachwächst. Bisher wird für Pellets noch nicht extra Holz verarbeitet. Meist werden Sägespäne aus Sägewerken verwendet, die bei der Produktion als Abfallprodukt anfallen. So kann zurzeit die Versorgung mit Pellets sichergestellt werden, ohne zusätzliche Bäume fällen zu müssen. Somit sind Pellet-Zentralheizungen aktuell die saubersten Verbrennungsheizsysteme, die auf dem Markt angeboten werden. Die Pelletbrenner finden sich oft in Verbindung mit einem Wärmepuffersystem mit dem der Wirkungsgrad erhöht werden kann.

Brennertechniken von Pelletöfen
Die Brennertechniken von Pelletöfen unterscheiden sich meist nur in der Technik der Beschickung. So werden grundsätzlich vier Varianten unterschieden. Bei der Fallschachtbefeuerung werden die Pellets über ein Fallschacht in die Brennkammer geführt. Durch diese Zuführung ist der Verbrennungsbereich in seiner Größe eingeschränkt und kann daher effektiver arbeiten. Dadurch sind die Verbrennungsrückstände deutlich geringer, was durch den automatischen Reinigungsmechanismus regelmäßig aus dem Brennertopf entfernt wird. Alternativ zu dieser Variante sind die Unterschubbefeuerung, Quereinschubfeuerung und die Walzenrostsystem auf dem deutschen Markt etabliert.

Brennstofflagerung bei Pelletöfen
Die Lagerung der Pellets erfolgt in loser Schüttung in einem Tank oder Lagerraum. Je nach Entfernung zwischen Brenner und Lagerstätte können unterschiedliche Systeme angewendet werden. So werden bei Entfernungen die mehr als 2m betragen meist Fördersysteme gewählt, die die Pellets mittels einer Schnecke transportieren. Bei Förderwegen die kleiner 20m sind, kann auch ein Sauggebläsesystem zum Einsatz kommen, bei dem die Pellets über ein Rohrsystem zum Brenner transportiert werden. Beim Schneckensystem ist der Tank oder Lagerraum im unteren Bereich wie ein Trichter geformt, in dessen Mitte die Schnecke vorhanden ist. Durch die Drehbewegung werden die Pellets dann nach und nach in Richtung Brenner befördert. Ist die Lagerung im Gebäude nicht möglich, können unterirdische Tanks oder freistehende Silos die Pelletlagerung übernehmen. Das einzige was alle Lagerräume erfüllen müssen, ist, sie müssen alle absolut trocken sein um einen möglichst hohen Wirkungsgrad bei der Verbrennung zu erreichen.