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Ratgeber Pflanzen

Allgemeines

Das Leben auf der Erde ist nach heutigem Kenntnisstand einzigartig und unser blauer Planet ist mit seiner artenreichen Pflanzen- und Tierwelt ein wahres Wunderwerk der Natur. Das Pflanzenreich auf unserer Erde umfasst mehrere hunderttausend Arten und noch heute werden regelmäßig neue Arten entdeckt. Vermutlich existieren zwischen 350.000 und 500.000 Arten, die sich auf die verschiedensten Arten, Gattungen und Klassen verteilen. Die Flora, also die Pflanzenwelt und die Fauna, also die Tierwelt, leben auf unserem blauen Planeten in einer Symbiose und versorgen sich gegenseitigmit den lebenswichtigen Nährstoffen. Während wir Menschen und die Tiere zum Leben auf Sauerstoff angewiesen sind, benötigen die Pflanzen das von uns ausgestoßene Kohlenstoffdioxid zum Leben. Die Pflanzen ermöglichen mit der Sauerstoffproduktion allerdings nicht nur unser Leben auf diesem Planeten, sondern erfüllen auch in unserem Alltag noch viele weitere Funktionen. In diesem Ratgeber soll auf die Pflanzen allerdings im Wesentlichen nur als Zier- und Gartenpflanzen eingegangen werden. Wir haben die unterschiedlichen Pflanzenarten in mehrere Unterkategorien eingeteilt, um dir die Suche zu vereinfachen.

Unsere Kategorien

Blumenzwiebeln

Blumen gehören zu den schönsten Dekorationen, die man auf der Welt finden kann. Diese unvergleichliche Farbenpracht, die im Reich der Blüten zu finden ist, sucht ihresgleichen.  Blumen geben ihrer Umwelt etwas freundliches und schaffen eine friedliche Umgebung. Ganz egal, ob im Garten oder im Haus, Blumen machen sich sowohl in der Vase als auch im Blumenbeet gut. Die Formen und Farben der Blumen sind so vielfältig, dass du für jede Umgebung die richtigen Blumen findest. In der Kategorie Blumenzwiebeln sind viele unterschiedliche Arten, die du teilweise drinnen und teilweise draußen zu wundervollen Blumen heranzüchten kannst.

Die richtige Verwendung

Achte vor dem Kauf von Blumenzwiebeln immer auf die Keimzeiten, Aussaatzeiten und darauf, ob die Pflanzen winterhart oder ob sie gegenüber Kälte empfindlich sind. Außerdem ist es wichtig zu beachten, ob es sich bei den Blumen um einjährige oder mehrjährige Pflanzen handelt. In den meisten Fällen sind die Blumenzwiebeln für die Aussaat Anfang Herbst vorgesehen, da sie zu dieser Zeit noch frisch sind und sie ihren natürlichen Wachstumszyklus vollziehen können und dann im Frühjahr in ihrer vollen Blütenpracht aufzugehen. Damit das passiert, solltest du auch auf die Standortangaben auf der Packung achten, mögen die Pflanzen Sonne, Schatten, Halbschatten und fühlen sie sich in sauren Böden wohl oder sind sie anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit und den Standort betrifft.

 

Die Klassiker unter den Blumenzwiebeln

Die Artenvielfalt bei den Blumen ist wahnsinnig groß, besonders durch die Tatsache, dass in der heutigen Zeit Pflanzen schon lange nicht mehr nur in ihren natürlichen Lebensräumen wachsen, sondern durch die Globalisierung die Arten Einzug in alle möglichen Gebiete erhalten. In unseren heimischen Gärten gibt es allerdings einige Arten die sich schon seit langer Zeit besonders großer Beliebtheit erfreuen. Insbesondere Frühblüher sind sehr beliebt, da sie der erste Hoffnungsschimmer in Richtung Frühling sind, wenn sie sich durch die letzten Schneedecken kämpfen. Krokusse, Maiglöckchen, Schmucklilien, Begonien, Dahlien und viele weitere Blumen stehen dir zur Auswahl, um deinen Garten im Frühjahr und Sommer mit einem Blumenmeer zu verschönern.

 

Gehölze

In unserer Kategorie Gehölze findest du viele verschiedene Pflanzen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie verholzend sind. Neben Laub- und Nadelbäumen gehören also auch Sträucher, Büsche und diverse Rosengehölze in diese Kategorie. Neben den Klassikern wie Lebensbäumen und Scheinzypressen findet sich mittlerweile auch immer häufiger der robuste Kirschlorbeer in deutschen Gärten wieder. Diese Gehölze eignen sich hervorragend zum Anlegen einer Hecke, die später als natürlicher Sichtschutz dienen kann. Der größte Vorteil bei vielen Gehölzen ist der, dass viele von ihnen ganzjährig grün sind und auch im Winter gut aussehen. Auch unter den Gehölzen gibt es blühende Kandidaten, beispielsweise die Hortensien und die Magnolien.

 

Vor dem Kauf und dem Einpflanzen von Gehölzen solltest du einiges beachten. Im Gegensatz zu kleinen Stauden und Blumen benötigen Gehölze in der Regel einiges mehr an Platz. Den Platz benötigen die großen Pflanzen allerdings nicht nur oberhalb, sondern auch im Erdreich, das bedeutet du solltest dein Gehölz nicht zu dicht am Haus einsetzen, da die Pflanze sonst unter der Erde mit deinem Mauerwerk kollidieren und Schäden verursachen könnte. Damit deine Gehölze nicht unkontrolliert wachsen und wachsen, solltest du im Herbst einen Rückschnitt vornehmen. Damit kannst du nicht nur die Form und Größe der Pflanze kontrollieren, sondern regst auch eine neue Triebbildung an, die deine Pflanze bei einem dichteren Wachstum unterstützt.

 

 

Gemüse

Einige kennen das Gemüse hauptsächlich vom Teller auf dem Mittagstisch, für viele ist es aber das Schönste, Gemüse im Garten selbst anzubauen. Doch was zählt eigentlich alles als Gemüse? Allgemein gilt der Begriff Gemüse heutzutage als Sammelbegriff für genießbare Pflanzenteile, die von einjährigen oder zweijährigen Pflanzen abgeerntet werden. Diese Pflanzenteile können Blätter, Knollen, Wurzeln, Stängel oder Früchte sein, die teilweise roh, gekocht oder zunächst konserviert und eingelegt werden und dann später genossen werden. Gemüse hat in der Regel einen hohen Gehalt an Vitaminen und  Mineralstoffen. Gemüsepflanzen sind für gewöhnlich einjährige Pflanzen, Obst hingegen sind in den allermeisten Fällen mehrjährige Pflanzen wie Obstbäume und Sträucher und tragen jedes Jahr aufs neue Früchte. Gemüse lässt sich in unterschiedliche Gruppen einteilen, die ich dir im Folgenden aufgelistet habe. Schau doch einfach mal durch, ob für dein heimisches Gemüsebeet etwas dabei ist.

  • Kohlgemüse
  • Wurzelgemüse
  • Blattgemüse
  • Hülsenfrüchte
  • Sprossengemüse
  • Blütengemüse
  • Gewürzgemüse
  • Zwiebelgemüse

 

Heilpflanzen

In unserer Kategorie Heilpflanzen befinden sich einige Pflanzen, die eine positive bzw. heilende Wirkung auf den menschlichen Körper haben.  Dabei handelt es sich um Pflanzen oder bereits extrahierte pflanzliche Stoffe, die entweder deine Physis oder deine Psyche wohltuend beeinflussen. Heilpflanzen kommen häufig in Form von Tees oder Badezusätzen zum Einsatz oder aber sie werden in Cremes und Wundsalben verwendet. Bei Heilpflanzen handelt es sich häufig um krautige Pflanzen wie beispielsweise den Frauenmantel, Fenchel, Salbei, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Bevor du diese Pflanzen oder Teile von ihnen als heilendes Hausmittel verwendest, solltest du allerdings einen Arzt oder Apotheker konsultieren, um Risiken zu vermeiden.

 

Kräuter

Kräuter werden schon seit Jahrtausenden auf unterschiedliche Art und Weise genutzt. Sie finden ihre Verwendung nicht nur in der Küche, sondern werden auch in der heutigen Zeit noch in der modernen Medizin genutzt. Der Begriff Kräuter, häufig auch Kraut oder krautige Pflanze ist nicht eindeutig definiert, ursprünglich kommt der Begriff allerdings aus dem althochdeutschen und wurde für “nutzbare Gewächse” verwendet. Kräuter werden in viele unterschiedliche Kategorien unterteilt, so spricht man häufig von Küchenkräutern, Gartenkräutern, Heilkräutern, Duftkräutern oder Wildkräutern. Wenn du Kräuter für den Blumenkasten auf der Fensterbank suchst oder dir im Garten ein Kräuterbeet anlegen möchtest, dann schau doch mal, was sich in der Kategorie so alles finden lässt und welche Kräuter du eventuell beim Kochen oder für die Hausapotheke nutzen möchtest.

Wie auch bei den Heilkräutern, gilt hier die Empfehlung sich über die Kräuter gut zu informieren. Nicht alle Kräuter sind genießbar oder haben gar eine heilende Wirkung. Besonders Schwangere und stillende Mütter müssen bei der Ernährung besondere Vorsicht walten lassen und sollten mit ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, ob eventuelle Risiken bestehen.

 

Obst

Frisches Obst aus dem eigenen Garten - kann es etwas Schöneres geben? Nicht nur, dass es gesund ist und gut schmeckt, sondern du weißt auch wo es herkommt und dass es nicht mit Chemikalien behandelt wurde. Zudem muss das Obst keine Reise um die halbe Welt hinter sich bringen, bevor es bei dir ankommt. Natürlich ist es in unseren Breitengeraden und unserem gemäßigten Klima nicht möglich, alles an Obst und Früchten im heimischen Garten zu kultivieren. Aber so einige Arten kannst du durchaus auch hier bei uns im Garten anbauen. Außerdem kannst du einige Arten auch als kleinere Ziergewächse im Wohnzimmer oder im Wintergarten aufziehen. Eine kleine Auflistung von Möglichkeiten habe ich im Folgenden für dich zusammengestellt:

 

Kernobst 

  • Apfelbaum
  • Birnenbaum
  • Quittenbaum

 

Steinobst

  • Aprikosenbaum
  • Kirschbaum
  • Pflaumenbaum
  • Pfirsichbaum
  • Mirabellenbaum
  • Zwetschgenbaum

 

Beeren und unechte Beeren

  • Holunderbeeren
  • Johannisbeeren
  • Heidelbeeren
  • Preiselbeeren
  • Sanddorn
  • Stachelbeeren
  • Weinbeeren
  • Brombeeren (botanisch: Sammelsteinfrucht)
  • Erdbeeren (botanisch: Sammelnussfrucht)
  • Himbeeren (botanisch: Sammelsteinfrucht)

 

Exoten

  • Ananas
  • Bananen
  • Zitronenbaum
  • Orangenbaum

 

Nüsse (Schalenobst)

  • Walnuss
  • Haselnuss
  • Maronen (Edelkastanie)

 

 

Rhododendren

Der Rhododendron ist eine sehr beliebte Pflanze in deutschen Gärten. Insgesamt umfasst die Pflanzenfamilie der Rhododendren mehr als 1000 Arten, die meisten von ihnen wachsen allerdings in Asien und in Nordamerika. In Europa sind lediglich 10 Arten wirklich heimisch. Die meisten Arten des Rhododendron sind immergrün und sehen somit im Garten das ganze Jahr über schön aus. Zudem blühen Rhododendren sehr prächtig in den Farben weiß, rosa bis hin zu violett. Die Färbung der Blüten hängt dabei einerseits von der Gattung ab und andererseits vom Säuregehalt des Bodens. Die Pflanzen können von kleinen Büschen bis hin zu mehreren Meter hohen Sträuchern wachsen. Du solltest vor dem Kauf also einen geeigneten Standort auswählen. 

 

Rosen

Als Königin unter den Zierpflanzen kommt nur eine in Frage - die RoseRosen werden schon seit Jahrtausenden gezüchtet und seit jeher haben sie in den verschiedensten Kulturen eine spirituelle, religiöse aber auch wirtschaftliche Bedeutung. Über die Artenvielfalt gibt es keinen eindeutigen Aufschluss, während einige Botaniker von circa 100 Arten sprechen, gibt es andere Botaniker, die die Artenvielfalt mit mehr als 250 Arten beziffern. Unstrittig ist wohl aber, dass es wohl keine Blume gibt, die so sehr als Symbol dient wie die Rose. Sie ist das Symbol der Liebe, eines der beliebtesten Geschenke und bereits seit hunderten, wenn nicht gar tausenden von Jahren ist die Rose essentieller Bestandteil der Parfümindustrie. Die Rosen werden in unterschiedliche Untergruppen eingeteilt - hier bei uns findest du eine Einteilung in Beetrosen, Duftrosen, Edelrosen und Kletterrosen.

Beetrosen

Die Beetrosen gehören zu den häufigsten Vertretern in deutschen Gärten. Sie stehen von Sommer bis Frühherbst in voller Blüte und erfreuen so das Gärtnerherz. Die Beetrosen zeichnen sich durch ihren kompakten Wuchs und ihre dichte Blütenbildung aus. Durch diese Eigenschaften eignen sie sich besonders auch in kleineren Beeten und auf engem Raum. Beetrosen bleiben in der Regel in ihrem Wuchs unter einem Meter, wenige Ausnahmen erreichen Wuchshöhen bis zu 2 Meter.

Duftrosen

Der Name spricht für sich - die Duftrosen gehören zu den Arten, die sich durch einen besonders intensiven und lieblichen Duft auszeichnen. Durch die industrielle Nutzung der Duftrosen durch die Parfümindustrie wurden diese Rosenarten leider vielfach überzüchtet, gekreuzt und sind im privaten Bereich seltener geworden. Die Intensität des Dufts ist abhängig von der Jahreszeit und der Witterung. An einem schönen Tag mit viel Sonnenschein kommt es vor, dass die Rosen deinen gesamten Garten mit ihrem betörenden Duft erfüllen.

Edelrosen

Die Bezeichnung Edelrose hat ihren Ursprung in der besonderen Pracht der Blüten ihrer Vertreter. Edelrosen zeichnen sich durch ihren imposanten Wuchs und besonders große und prachtvolle Blütenblätter aus. Die Blüten können dabei je nach Art die verschiedensten Farbvariationen annehmen. Von elegantem weiß über ein zartes Rosa bis hin zu dem klassischen intensiven Rot. Edelrosen sind gegenüber ihren Verwandten pflegeintensiver und empfindsamer gegenüber Umwelteinflüssen.

Kletterrosen

Die verschiedenen Arten von Kletterrosen zeichnen sich durch ihren intensiven aber auch eher unkontrollierten Wuchs aus. Die Triebe der Kletterrosen werden bis zu 6 Meter lang und brauchen eine Rankhilfe, damit sie nicht unkontrolliert in den Garten hineinwuchert. Hierfür gibt es spezielle Rankgitter und Rosenbögen, sowie andere Kletterhilfen. Diese Art von Rosen eignen sich besonders um nackte Hauswände zu verschönern oder um sich einen wild-romantischen Rosenbogen anzulegen. Eine Kletterrose ist vergleichsweise pflegeleicht und muss lediglich zurückgeschnitten werden, wenn sie kranke oder verholzte abgestorbene Triebe gebildet hat.

 

Sommerblumen

Der Sommer ist nicht nur die heißeste, sondern auch für viele die schönste Jahreszeit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass zu dieser Zeit überall wo das Auge hinsieht die schönen Sommerblumen in einer unglaublichen Farbpracht erstrahlen. Beim Kauf kann es dir als Kunde zeitweise passieren, dass du dem schier unüberschaubaren Angebot an Blumen ratlos gegenüberstehst. Handelt es sich bei gewünschten Blumen um Frühblüher oder um Sommerblumen. Sind die gewünschten Blumen einjährig oder winterhart und mehrjährig. Wer sicher gehen will, dass die Blumen nicht versehentlich zur falschen Zeit gepflanzt werden gewünschten Blühzeitpunkt die Köpfe hängen lassen oder noch gar keine, sollte sich vor dem Kauf informieren. Außerdem musst du dich entscheiden, ob du bereits vorgezogene Blumen kaufst oder lieber direkt selbst aus Samen beziehungsweise Blumenzwiebeln die Blumen groß ziehen möchtest. Sommerblumen sollten nie vor dem letzten Frost eingesetzt werden, sonst könnte die Freude an ihnen schnell vorüber sein. Sommerblumen zählen in der Regel zu den einjährigen Pflanzen, deshalb steht der Kauf neuer Sommerblumen jedes Jahr aufs Neue an. Das kostet dich zwar jedes Jahr wieder einen kleinen Obolus, andererseits hast du hierdurch die Möglichkeit dein Blumenbeet jedes Jahr individuell mit einem anderen Blütenmeer zu gestalten. Zu den bekanntesten und beliebtesten Sommerblumen gehören unter anderem natürlich die Sonnenblumen. Aber auch den Fingerhut, Stiefmütterchen, Begonien, Veilchen, das fleißige Lieschen, Geranien, Glockenblumen und Margeriten kann man in vielen Gärten und in den großen Stadtparks bewundern.

 

Stauden

Stauden werden ähnlich wie Sträucher als größere Elemente in Beeten oder an Hängen eingepflanzt. Die mittlegroßen Pflanzen können schöne Zierelemente in deinem Beet sein. Der prägnante Unterschied zwischen Stauden und Sträuchern ist der, dass Sträucher verholzend sind, während Stauden krautige Pflanzen sind. Im Gegensatz zu gewöhnlichen krautigen Pflanzen sind Stauden jedoch mehrjährig und kommen jedes Jahr wieder. Bekannte Stauden bei uns in Deutschland sind die Akelei, der Rittersporn und der Salbei.

 

Wasserpflanzen

In unserer Kategorie Wasserpflanzen findest du alle Pflanzen, die im Wasser leben. In der Botanik werden diese Pflanzen auch Hydrophyten genannt. Der Begriff entstammt dem Griechischen und setzt sich aus “Hydro” für Wasser und “Phyto” für Pflanze, zusammen. Wasserpflanzen sind sowohl für Besitzer von Aquarien als auch für Besitzer eines Gartenteichs interessant. Für ein gesundes Öko-System werden in beiden Gebieten Wasserpflanzen benötigt, damit Teich- und Aquarienbewohner überleben können, denn auch hier sind sie die lebensnotwendigen Sauerstofflieferanten.

Aquarienpflanzen

Wasserpflanze für das Aquarium sind kleiner als die Vertreter für den Teich. Generell können sie in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden, die Hintergrund-, Mittelgrund- und die Vordergrundpflanzen. Die Hintergrundpflanzen sind hochwachsende Pflanzen, die den Fischen Rückzugsmöglichkeiten bieten, während die Mittelgrundpflanzen lediglich eine mittlere Wuchshöhe haben. Die Vordergrundpflanzen sind Moose und andere Pflanzen die nur bodennah wachsen. Somit bieten sie Möglichkeiten für die Fische zum Ablaichen, verdecken im vorderen Bereich des Aquariums allerdings nicht die Sicht auf die Fische. Die Pflanzen sind unabdingbar für das gesunde Öko-System im Becken. Die Aquaristik ist ein zeitintensives Hobby und erfordert einiges an Fachwissen. Vor der Anschaffung solltest du zum Wohl deiner künftigen Fische zunächst den Rat eines Fachmanns einholen und eventuell ein bisschen in der zahlreich vorhandenen Literatur recherchieren.

 

Teichpflanzen

Wenn du den Platz hast und es sich bei dir im Garten anbietet, dann kann ein Gartenteich eine tolle Ergänzung sein. Bei der Teichgestaltung spielt die Bepflanzung eine essentielle Rolle. Ein Teich weist verschiedene Vegetationszonen auf, die unterschiedlich bepflanzt werden müssen. Bei einem Teich spricht man von der Sumpf- und Feuchtzone, der Tiefzone und  der Wasserzone. Für die Sumpf- und Feuchtzone gibt es viele unterschiedliche Wasserpflanzen wie das Schilfrohr und der Froschlöffel. In der Tiefzone gibt es für den heimischen Gartenteich schon weniger Auswahl, hier ist die Seerose der wohl mit Abstand bekannteste Vertreter. In der Wasserzone finden sich Pflanzen die dicht am Boden wachsen und den Fischen dort Rückzugsorte und Laichplätze bieten. Das Hornkraut und die Wasserpest sind bekannte Wassergewächse für die Wasserzone.

 

Weitere Gartenpflanzen

In unserer Kategorie weitere Gartenpflanzen findet sich alles wieder, was in unseren anderen Unterkategorien keinen Platz gefunden hat. Hier lohnt es sich durchaus einmal durchzustöbern, wenn du vielleicht etwas Ausgefallenes für deinen Garten suchst. Einfach mal weg von den gewöhnlichen Dingen wie Rosen, Rhododendron und Blumen. 

Die verschiedenen Nutzen von Pflanzen

Nutzung als Nahrungsquelle

Der Mensch ernährt sich in großen Teilen von Pflanzen, in Form von Obst, Gemüse, Getreide, Kräutern und anderen pflanzlichen Produkten. Selbst der Verzehr von Tieren und tierischen Produkten geht letzten Endes auf die Pflanzen zurück, denn auch die Tiere ernähren sich von Pflanzen. Die bedeutendsten und am meisten verzehrten Nutzpflanzen, also die Grundnahrungsmittel, sind unter anderem Getreide, wie Weizen, Reis, Mais, Hirse und einige andere Pflanzen wie die Kartoffel und die Sojabohne. Die Zahl verzehrbarer Pflanzen ist allerdings riesengroß und viele sind jeweils nur regional bekannt.

 

 

Nutzung als Energiequelle

Pflanzen sind neben ihrem essenziellen Nutzen als Sauerstofflieferant und als Nahrungsquelle auch als Energielieferant nutzbar. Hierfür werden hauptsächlich Bäume genutzt. Die Giganten unter den Pflanzen werden gefällt und das Holz wird zur Energiegewinnung verbrannt oder vorerst zu Kohle verarbeitet und anschließend verbrannt. Die aus dem Verbrennungsprozess gewonnene Energie kann dann vielfältig genutzt werden. Auch die fossilen Brennstoffe, die eine der größten Energiequellen der modernen Menschheit darstellen, also Erdöl, Erdgas und Stein-, sowie Braunkohle bestehen aus verotteten Pflanzenrückständen die Millionen von Jahren alt sind. Zu den moderneren Entwicklungen gehört die Nutzung von Kraftstoffen, die aus Pflanzen gewonnen werden. Heutzutage werden unter anderem Bio-Diesel und Rapsöl als Energieträger genutzt.

 

Nutzung als Baumaterial und Werkstoff

Pflanzen werden schon seit Jahrtausenden für die Herstellung verschiedenster Gegenstände genutzt. Nicht nur für die Herstellung von Kleidung aus Baumwolle, sondern auch für die Herstellung von Papier sind Pflanzen seit je her unglaublich wertvoll für den Menschen. Eine der ältesten und wichtigsten Nutzpflanzen der Welt ist die Hanfpflanze, die heutzutage zu Unrecht in vielen Köpfen nur mit der missbräuchlichen Verwendung als Droge assoziiert wird. Der wichtigste Baustoff ist für den Menschen allerdings das Holz, das aus gefällten Bäumen gewonnen wird. Holz ist einer der vielfältigsten Werkstoffe, die es auf der Welt gibt und so wird Holz sowohl bei der Konstruktion von Gebäuden als auch beim Möbelbau verwendet.

 

Nutzung als Farbstoff

In der Produktion von Farben spielen Pflanzen auch heute noch eine große Rolle. Bereits seit hunderten von Jahren werden aus Pflanzen verschiedene Farbstoffe extrahiert und Farben hergestellt. Einige Pflanzen sind besonders reich an Farbstoff und ergeben sehr intensive Farben. Pflanzen die insbesondere für die Herstellung von Farben genutzt werden, nennt man auch Färberpflanzen. Einige der bekannten Färberpflanzen sind Färberginster, Färberwaid, Färberdistel, Färberkrapp, Indigolupine und Saflor.

 

Nutzung als Genussmittel

Eine breite Auswahl an Pflanzen wird nicht nur als reine Nahrung konsumiert, sondern auch als Genussmittel. So gibt es eine Hülle und Fülle an verschiedenen Teesorten, die teilweise eine sehr anregende Wirkung haben, wie zum Beispiel Mate-Tee. Die pflanzlichen Genussmittel die weltweit am bedeutsamsten sind, sind allerdings Kaffee, Kakao und Tabak. Jährlich werden Millionen von Tonnen dieser Pflanzen verarbeitet. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle allerdings auch der Alkohol, der durch Gärungsprozesse aus verschiedenen Pflanzen gewonnenen wird.

 

 

 

Nutzung als Heilmittel

In der modernen Medizin gibt es viele synthetische Wirkstoffe, die traditionelle Kräuter und pflanzliche Medizin an vielen Stellen ersetzt haben. Doch ganz und gar verdrängen werden die chemischen Wirkstoffe die pflanzliche Medizin nie. Die Natur hält immer noch viele Wirkstoffe bereit, die der Mensch nicht synthetisieren kann. Die Menschen werden bei Erkältungen wohl auch in hundert Jahren noch auf Kräutertees, heiße Zitrone, heißen Fliederbeersaft und andere pflanzliche Wirkstoffe zurückgreifen. Gegen Halsschmerzen werden weiterhin Salbei, Spitzwegerich und andere wohltuende Kräuter zur unterstützenden Anwendung kommen.

Gartenwerkzeuge

Wenn du dich an schönen Pflanzen erfreuen möchtest, dann gehört dazu auch die Gartenarbeit. Um dir die Gartenarbeit so einfach wie möglich zu machen, gibt es einiges an Gartenwerkzeugen. Einige von ihnen sind unerlässlich, um im Garten überhaupt Herr der Lage zu werden, andere wiederum sind einfach nur eine Arbeitserleichterung. Selbst in einem pflegeleichten Garten fallen gewisse Arbeiten an. Das fängt bereits bei der Rasenfläche an, die bei trockener Witterung bewässert werden möchte, um ihr sattes grün erhalten zu können. Solltest du neben Rasenflächen auch Beetflächen in deinem Garten anlegen wollen, dann kommen viele weitere Arbeiten hinzu, die weitere Gartenwerkzeuge erfordern. Ein Spaten für das Umgraben des Beetes, eine Hacke zum Unkraut jäten, eine Schaufel, eine Blumenkelle, all diese Dinge solltest du jederzeit griffbereit haben, wenn du im Garten aktiv werden willst. Wenn du Obstbäume in deinem Garten hast oder dein Garten von einer Hecke umgeben ist, dann brauchst du eventuell auch noch einen Obstpflücker oder Dinge wie eine Astschere oder eine Heckenschere. Zudem kommen mit dem Winter als Eigenheimbesitzer gewisse Pflichten auf dich zu. Richtig, die Rede ist vom Schneeschieben. Wenn Väterchen Frost uns mal wieder mit den weißen Flocken eindeckt, dann wird es Zeit den Schneeschieber heraus zu holen. Du bist im Winter verpflichtet die, an dein Grundstück angrenzenden, Fußwege von Schnee und Eis zu befreien.

 

 

Bildquellen:

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Diesen Ratgeber für einen paradiesischen Garten mit einer großen Pflanzenvielfalt hat Max für dich verfasst, dein Kategoriemanager mit dem grünen Daumen.